Wie findet man eine undichte Stelle beim Flachdach?

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Hallo Thnne,

das kann man ergoogeln:

Hier:Ermittlung der Feuchtigkeitsverteilung in der Dämmung bei Flachdächern mit Induktionsmeßgeräten Schmitz, H.; Böhning, J.; Krings, E.; Quelle: Schriftenreihe des Landesinstituts für Bauwesen und angewandte Bauschadensforschung, Aachen, 1987

Standort in der IRB-Bibliothek: DEIRB 16Schmi; Schlagwörter zum Inhalt: Gerät Schaden Bauschaden Schadenserhebung Bestandsaufnahme Kosten Hersteller Flachdach Dachdämmung Dämmung Feuchtigkeit Meßgerät Induktion

Anwendungsbereich: Feststellung des Durchfeuchtungsumfangs, z. B. in der Dachdämmung.

Kosten: Das Gerät kostet ca. 10.000,-- DM. Untersuchungen durch Fremdfirmen werden nach Zeitaufwand berechnet. Die Kosten betragen ca. 250,-- DM/Tag für das Gerät plus ca. 50,-- DM für die Bedienerstunde.

Vorkenntnisse: Vorkenntnisse sind zur Bedienung des Gerätes nicht erforderlich.

Verfahrensweise: Das Gerät wird auf Rollen über die Dachfläche geschoben. Auf der Unterseite des Gerätes befinden sich stromdurchflossene Induktionsschleifen, die ein elektromagnetisches Feld erzeugen. Hierdurch läßt sich in einem elektrisch leitenden Untergrund, also z.B. feuchter Dämmung, ein Stromfluß anregen, den das Gerät registriert. In trockener Dämmung wird kein Stromfluß angeregt. Durch ein systematisches Abfahren der Dachoberfläche mit Meßpunkten in einem Rastersystem erhält man einen Überblick über die Feuchteverteilung.

Anmerkungen: Stromleitende Schichten überdecken den Meßeffekt aus der feuchten Dämmung, so daß Metallbandeinlagen in der Dachhaut oder ein Feuchtefilm auf der Dachfläche den Geräteeinsatz ausschließen.

Bewertung: Auf sehr großen Dachflächen hilft dieses Gerät, sich einen Überblick über die Feuchteverteilung in der Dämmung zu verschaffen. Es macht keine quantitativen Angaben zur Durchfeuchtung.

Bezugsquelle und Untersuchung im Auftrag: A.W. Andernach KG, Bonn (opu)

Es gibt natürlich auch andere Methoden, siehe bitte unter der Rubrik: "Flachdach Feuchtigkeit ermitteln"

Gruß, Emmy

Noch einen Hinweis:

Beste Antwort - Ausgewählt vom Fragesteller

die einzige verwertbare Methode ist mit einem CM -Garät.

Die Widerstandsmessung der Abdichtungsfirmen ist reine Augenauswischerei. Du kannst damit nämlich nicht differenzieren, ob die Feuchtigkeit auf der Oberfläcjhe ist oder in 2 cm Tiefe. Im Klartext. Du bohrst mit den Fühlern dieser Geräte in 2 cm Tiefe und hast an der Oberfläche Feuchtigkeit, nimmt der Strom den einfachen Weg und mißt alles.

Ob ein Estrich fault, kannst Du feststellen, indem Du ihn anschaust und oder daran riechst.

Bestelle Dir lieber einen vereidigten Sachverständigen, der kann damit umgehen. Der kommt mit dem richtigen Gerät und kann beurteilen was er sieht.

Hersteller von Feuchtemeßgeräten ist z.B: GANN oder TESTO.

Gruß, Emmy

Ich würd da auch eher nen Fachmann ran lassen. Am Ende suchst du ewig und findest doch nichts. Da gibts sogar ein eigenes Branchenbuch dafür (www.geruestbau.org). Gibt sicher einen in deiner Nähe.

Hmm, das Dach muss doch in irgend eine Richtung zumindest eine geringe Neigung haben um den Regenwasserablauf zu gewährleisten. Dann sollte man feststellen wo die Naßstelle innen im Verhältnis zur Ablaufstelle sind. Somit könnte man ggf. den sog. wassergefährdeten Bereich schon mal eingrenzen. Es könnte ja auch sein, dass das Dach dicht ist, aber der "Übergabebereich" Dach-Regenrohr undicht ist. Klar, es gibt sog. Feuchtigkeitsdetektoren, aber die kosten erstmal ein "Sch*einegeld" und können bei Flächenfeuchtigkeit den Entstehungspunkt nicht, oder nur bedingt finden.

Versuche es mal auf diese Art und wenn Du willst melde Dich über mein Profil bei mir.

Hallo! Es wird sehr schlecht oder gar nicht festzustellen sein wo das Wasser herkommt,das Wasser nimmt sich seinen eigenen Weg.Wenn Du es mit dem Auge nicht findest,ist es besser,Du lässt das Dach neu decken oder,was viele Hauseigentümer machen,sie bauen ein Satteldach drauf,dann hast Du für immer Ruhe.

Hallo Thnne,

bei WIkipedia werden alle gängigen Leckage-Ortungssysteme vorgestellt. So richtig überzeugend sind die aber nicht. Meist sind die Methoden ziemlich teuer. Ganz neu im Trend sind Sensoren, die man bei der Sanierung einbauen kann. Mit einem Messgerät kann man dann das gesamte Dach untersuchen. Klingt gut, habs aber auch noch nicht ausprobiert. Ein Anbieter aus Deutschland:
www.hum-id.com

Gibt wohl auch noch andere?

Viele Grüße

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