Wie Epilepsie feststellen?

5 Antworten

Also zunächst mal ist Epilepsie nicht nur krampfanfälle. Es gibt wahnsinnig viele Arten von Anfällen. Die meisten denken dabei aber meist nur an Krämpfe. Es wird leider viel zu wenig darüber aufgeklärt.

Es gibt bestimmte blutwerte, die direkt nach einem Anfall erhöht sind und schon darauf hinweisen können.

Ein Neurologe kann das mit Hilfe eines eeg's ziemlich genau sagen, ob du Epilepsien hast oder nicht. Er kann auch sehen, ob die Wahrscheinlichkeit welche zu kriegen groß oder klein ist. Und im Zweifelsfall macht er ein komplettes neurologisches Bild mit ct usw.... Vertrau da ruhig den Ärzten, die habens. Gelernt😊

Sehr gute Antwort!

@SuperB18

Dankeschön 😊

Hallo, tinameier27 !

EEG Kontrollen über Jahre mit Theta und / oder Delta Wellen zeigen bei Epilepsie immer wieder solch langsame Wellen auf. Das zeigt in Summe eine sehr geringe Energieversorgung des Hirnes. Begünstigend wirken die vielen Kohlenhydrate !!! und gesunde Fette dämmen dieses ein. Die sog PDH Pyruvat Dehydrogenose könnte hier durch NO ( zu hohes Stickstoffmonoxid ) ausgebremst sein. Ergo ist vlt eine Stoffwechselblockade der Mitochondrien vorhanden. 

Das kann man mit einer fettreichen Kost umgehen. Das Fett wird in der Leber in Ketonkörper umgewandelt und als Glukoseersatz dem Hirn dienen. Ergo muss bei Epilepsie die Ernährung umgestellt werden. Kohlenhydratbomben müssen tabu bleiben. Gesundes Protein, gesunde Fette und komplex Kh aus Gemüse.

Es muss die PDH aktiviert werden ! Allen neurologischen Erkrankungen muss erst der Homocystein Spiegel mit B12, Folsäure und Biotin runter ( senkt auch das NO ) und dazu Benfotiamin und Alpha Liponsäure. Vorweg muss der D3 Spiegel angehoben werden und das erst mit einer Magnesium Therapie ( auch Gegenspieler der Glutmatrezeptoren bei Epilepsie ), dann das Setup des D3 Spiegels auf ein Spiegel von 80 – 110 ng/ml. Dann in die Erhaltung. Das ist ganz wichtig, zumal die Antiepileptika den D3 Spiegel abfallen lassen; Calciumverluste erhöhen, das Parathormon erhöhen , Muskelschwäche bringen uvm. Auch müssen Folsäure, Biotin, Vitamin K, Vitamin E, L-Carnitin korrigiert werden. 

Gruß

Ein epileptischer Anfall ist weder auf einem EEG noch CT noch MRT zu erkennen. Es sei denn, es handelt sich um eine Verletzung des Gehirns. Blutgerinsel usw. Ich habe erlebt, dass während eines epileptischen Anfalls ein EEG geschrieben wurde. Es war nichts zu sehen. Ich habe dies auch schon oft erlebt.

Es ist schwer nach so langer Zeit einen epileptischen Anfall zu erkennen. Nach einem Anfall sind keine Anzeichen mehr zu erkennen. Voherige Anzeigen sind evtl. kurze Bewustseinsstörungen. (Sekundenlang hintereinander) Es sei denn es handelt sich um eine Verletzung des Gehirns.

Vertraue deinem Arzt ruhig. Wie sich das liest, weiß er genau was er tut! Und ja, der Neurologe kann das ziemlich gut und exakt feststellen! Wenn der im Zweifel ist, wird er sowieso ein Gehirn-MRT zusätzlich anordnen.

Woher ich das weiß:Berufserfahrung

Epilepsie oder doch die Angststörung?

Hallo erstmal .. unzwar muss ich lange ausholen um es einigermaßen gut zu erklären.

Ich habe vor ungefähr 7-8 Monaten in der einschlaaf-phase also in der Übergangsphase von wach-sein in den schlaaf Modus schreckliche Elektrische Muskelzuckungen am ganzen Körper gehabt. Am anfang dachte ich es sei wegen den Tabletten ( Quetiapin ) oder wegen meiner Angsterkrankung aber es wurde schlimmer.

Schließlich kamen auch Rhytmische Muskelzuckungen hinzu die ich garnicht kontrollieren konnte.. und anschließend wurde letztendlich ein EEG gemacht.

Am anfang hieß es ich hätte eine "Neigung" einen Krampfanfall zu kriegen aber hätte keine Epilepsie. Nach weiteren EEGS war jedoch der Neurologe anderer Meinung und hat die Diagnose gestellt Myonklonische Epilepsie. Und seitdem wurde ich auf Valproat eingestellt und die Anfälle die ich habe ( plötzliche Lähmung, Muskelzuckungen, ausfahrende Bewegungen ) waren immernoch da.

Jetz war ich in der Univeritätsklik für Epilepsie in Frankfurt und da wurde ebenfalls ein EEG gemacht und die meinten es sei normal aber das könnte auch dadurch normal sein weil ich bereits Valproat seit mehreren Monaten jetz nehme.

Sie konnten weder eine Epilepsie feststellen noch ausschließen.

Ich muss dazu ergänzen das ich als Kind 2 Krampfanfälle gehabt habe aber die Ärzte damals meinten es sei alles normal und sauber. Nur an einer stelle würde das blut nicht perfekt durchfließen aber es gäbe keinen grund zur sorge. Und seitdem bis jetz war alles normal gewesen also nachdem es passiert ist sind rund 15 Jahre vergangen.

Bei meinen Beschwerden die übrigens auch haar genau identisch sind mit den Symtomen einer Myonklonischen Epilepsie bin ich mir relativ SICHER das ich jetz Epilepsie habe.

Jetz habe ich anschließend bald einen Termin für eine Nacht-Screening-monitor Überwachung d.h irgendwie so etwas wie eine genaue kontrolle durch spezielle geräte…

Meine Eltern glauben mir nicht das ich eine Epilepsie habe das macht mir das Leben zur Hölle und ich weiß auch garnicht wie ich damit umgehen soll.

Meine Frage ist : Bei so vielen haargenauen anzeichen einer Myonklonischen Epilepsie die ich habe und auch eine Diagnose vom Neurologen ( 1. Neurologe, aber nicht aus der Universitätsklinik) ist es doch 100 % sicher das ich diese Krankheit habe oder?

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Was war das für ein Krampfanfall?

Guten Abend,

könnte jetzt etwas länger dauern, ich fange ganz von vorne an:

Als mein 1. Ausbildungsjahr im Juli letzten Jahres zu Ende ging und gerade die Sommerferien angefangen haben, habe ich meinen Vater besucht. Bin dort das Erste Mal mit meiner Freundin hingefahren. Am 3. Tag, ich glaube am 23. Juli ging es mir seitdem ich aufgewacht sehr schlecht. Mir war recht schwindelig und irgendwie komisch zumute, sehr seltsam hat es sich angefühlt. Dazu muss ich sagen, dass es vielleicht schon Vorboten gab, denn einen Monat zuvor, hat mich gelegentlich ein sehr merkwürdiges Gefühl heimgesucht wie ich es noch nie verspürt habe. Ein Gefühl, welches nicht sehr lange anhielt, aber als es da war, hat mein Herz angefangen zu rasen, es hat sich angefühlt als würden sich meine Gesichtsmuskeln anspannen und ich müsse unkontrolliert grinsen. Weiterhin hatte ich in diesen Momenten furchtbare Panik und Angst, ein Gefühl ganz schnell loszulaufen, keine Ahnung wohin. Die stärkste Angst war die Kontrolle zu verlieren, verrückt zu werden und letztendlich zu sterben. Es war wunderbar als dieses Gefühl nachgelassen hat. Nun ja, jedenfalls, weil es mir so schlecht ging, entschloss ich mit meiner Freundin einen Spaziergang zu machen. Mir ging es einfach nicht besser. Als wir uns auf eine Bank setzten, bin ich ganz schnell wieder aufgestanden, diese Panikattacke, war nun stärker als ich sie je gespürt habe. Alles angefangen hat mit unkontrolliertem Augenzucken, bevor ich komplett mein Bewusstsein verlor. Danach hatte ich einen Krampfanfall mit typischen epileptischen Anzeichen, weißer Schaum vorm Mund, geöffnete Augen, Zungenbiss usw. Als mich meine Freundin nach dem Anfall nach hause schleppte kam ein Bereitschaftsarzt, der versuchte die Schuld auf das sehr heiße Wetter zu schieben, war auch nicht sehr zuverlässig.. In der darauffolgenden Nacht, bekam ich wieder einen Anfall. Dann wurde ich vom Notarzt abgeholt. Alles mögliche wurde mit mir gemacht. Das schlimmste nach meinem Anfall war, dass ich nicht mehr die Person war wie früher. Starke Derealisation, nur Gedankengänge die mich zum verzweifeln bringe, nur am Denken dass ich verrückt bin. Bis heute ist es so geblieben und ich habe immer noch starke Angst davor, so einen Anfall zu bekommen. Ich hatte MRT, EEG, Langzeit-EEG, EKG, CT usw. Ich war topfit, nur meine Nierenwerte waren etwas niedrig, aber das hat sich gelegt. Die Gehirnströme zeigten keine Neigungen zu einer Epilepsie. Ich habe schon oft von anderen Krampfanfällen gehört, die psychogene oder andere Ursachen haben. Ich habe auch gehört, das Epilepsie oft fehldiagnostiziert wird. Mein Psychotherapeut glaubt auch nicht an eine Epilepsie, mein Neurologe hingegen schon. Ich bin hin- und hergerissen, vieles spricht dafür, vieles auch nicht. Das Schlimmste was passiert ist, dass ich so ein psychisches Wrack geworden bin. Angst- und Panikattacken dominieren meinen Alltag.

Was meint ihr?

Danke für die Aufmerksamkeit

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Vermutung Epilepsie? Es macht mir Angst.

Hi,

ich bin völlig überrumpelt und verwirrt. Dieses Jahr bin ich schon zweimal zusammengebrochen ohne voriger Anzeichen von Schwindelgefühl, übelkeit oder dergleichen. Es macht mir Angst, weil ich vorher absolut nicht merke das es passiert. Vorallem macht es mir Sorgen, da ich Gedächtnislücken von einigen Minuten habe. Ich war schon zweimal im Krankenhaus und sie haben MRT, CT, EEG, Schlafentzugs EEG und Lumbalpunktion gemacht. Meine Werte scheinen aber vollkommen okay zu sein. Aber nachdem zweiten Aufenthalt in einem Krankenhaus sagte die Ärztin das die Vermutung einer Epilepsie nahe liegt, doch sie könnten es nicht Belegen da ich keine Narben im Gehirn habe die das nachweisen.

Beim ersten Zusammenbruch gings mir vorher wirklich super, ich war weder gestresst noch habe ich zu wenig gegessen oder zu wenig schlaf gehabt. Ich wollte nach dem Stadtbummel nur kurz in einen Supermarkt. Ich kann mich noch Erinnern wie ich über die Fußgängerampel gegangen bin und die dann auf rot umgeschaltet habe... ich müsste dann ca 500m weitergegangen sein woran ich mich aber nicht Erinnern kann, jedenfalls bin ich auf dem Parkplatz zusammengebrochen und habe mir den Kopf aufgeschlagen. Laut Zeugenaussagen soll ich auch gekrampft haben, aber ich hatte keinen Zungenbiss oder habe mich eingenässt. Ich bin erst im Krankenwagen zu mir gekommen, aber auch da war ich noch recht benommen und alles war so verwirrend für mich.

Der letzte Anfall war am Dienstag 3 Monate nachdem ersten Anfall. Ich bin nach einem Fotoshooting zusammengebrochen bei der Arbeit. Ob ich da gekrampft habe weiß ich nicht, meine Kundin waren nicht mehr im Raum. Meine Arbeitskollegin hat mich schließlich ziemlich benommen im Studio gefunden. Diesesmal habe ich mir aber auf die Zunge gebissen. Ich denke die Gedächtnislücke ist auch hier ein paar Minuten. Meine Arbeitskollegin sagte mir das ich ziemlich benommen ausgesehen habe und ich habe auch erst nicht auf sie reagiert obwohl ich sie angeguckt habe. Schließlich sagte ich wohl ziemlich benommen das alles vollkommen okey sei. Aber eigentlich war ich wohl noch ziemlich neben der Spur, wiedermal kam mir das alles so unwirklich vor.

Nun ist natürlich die Angst da das es wieder passiert... ausserdem habe ich nun ein Fahrverbot bekommen, weil ja die Gefahr da ist das es wieder passiert. Meine Ärztin hat mir Tabletten verschrieben, aber wenn man die Nebenwirkungen liest wird einem schwindelig. Ausserdem weiß ich ja auch nicht sicher ob es wirklich Epilepsie ist, wir haben es auch nicht in der Familie.

Vielleicht hat jemand ähnliches erlebt und kann mir ein paar Tipps geben?

Ich werde aber noch einen Termin bei einem Neurologen besorgen und vielleicht noch eine Spezialklinik aufsuchen die sich damit beschäftigen. Aber bis dahin wäre es schön wenn man jemand hat mit dem man sich austauschen kann.

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Habe vorhin einen epileptischen Anfall miterlebt, ist die Reaktion darauf normal?

Hallo, undzwar saß ich vorhin mit Freunden im Café als plötzlich eine, denk die war so 14-15 Jahre alt, einen Tisch neben uns vom Stuhl gesackt ist, steif wie ein Brett und dann richtig starke Zuckungen am ganzen Körper hatte. Aus dem Mund kam auch blutiger Schaum und die hatte die Augen starr und weit aufgerissen. Meine Freunde und ich haben erst voll den Schreck gekriegt. Dann haben die Eltern von dem Mädel die Stühle beiseite geschoben und die Kellner haben geholfen. Zum Glück war zufällig ne Ärztin in zivil da und hat sofort geholfen, und während das Mädel gekrampft hat, haben die sie die ganze Zeit gestreichelt und sowas wie: "Ist gut, ist gut." und sowas gesagt.... quasi als wollten die mit der reden und die beruhigen, aber ich dachte, Leute die so einen großen epileptischen Anfall haben kriegen nichts mit und sind bewusstlos? Haben nebenbei mitgehört dass die Eltern der Ärztin erzählt haben dass die Epilepsie hat und nen Notfallmedikament hat, war sowas eingepacktes. Als die Ärztin das geben wollte, hatte sie die Kellnerin gefragt, ob man das Mädel abschirmen kann bzw. alle Leute kurz rausschicken kann. Dann mussten wir alle kurz rausgehen aus dem Café und da warten bis der Krankenwagen kam und die mitgenommen haben.

Meine Fragen sind: 1) warum streichelt und redet, bzw beruhigt man jemanden im Krampfanfall, der eh nichts mitkriegt weil der bewusstlos? Oder hilft das irgendwie?

2) Wieso mussten plötzlich alle raus bzw das Mädel abgeschirmt werden als die zivile Ärztin das Notfallmedikament geben wollte?

Sorry für den langen Text, aber das war echt krass vorhin und geht mir seitdem nicht mehr aus dem Kopf! Danke für eure Antworten!

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Habe ich eurer Meinung nach zu 100 % Epilepsie?

Epilepsie oder doch die Angststörung?

Hallo erstmal .. unzwar muss ich lange ausholen um es einigermaßen gut zu erklären.

Ich habe vor ungefähr 7-8 Monaten in der einschlaaf-phase also in der Übergangsphase von wach-sein in den schlaaf Modus schreckliche Elektrische Muskelzuckungen am ganzen Körper gehabt. Am anfang dachte ich es sei wegen den Tabletten ( Quetiapin ) oder wegen meiner Angsterkrankung aber es wurde schlimmer.

Schließlich kamen auch Rhytmische Muskelzuckungen hinzu die ich garnicht kontrollieren konnte.. und anschließend wurde letztendlich ein EEG gemacht.

Am anfang hieß es ich hätte eine "Neigung" einen Krampfanfall zu kriegen aber hätte keine Epilepsie. Nach weiteren EEGS war jedoch der Neurologe anderer Meinung und hat die Diagnose gestellt Myonklonische Epilepsie. Und seitdem wurde ich auf Valproat eingestellt und die Anfälle die ich habe ( plötzliche Lähmung, Muskelzuckungen, ausfahrende Bewegungen ) waren immernoch da.

Jetz war ich in der Univeritätsklik für Epilepsie in Frankfurt und da wurde ebenfalls ein EEG gemacht und die meinten es sei normal aber das könnte auch dadurch normal sein weil ich bereits Valproat seit mehreren Monaten jetz nehme.

Sie konnten weder eine Epilepsie feststellen noch ausschließen.

Ich muss dazu ergänzen das ich als Kind 2 Krampfanfälle gehabt habe aber die Ärzte damals meinten es sei alles normal und sauber. Nur an einer stelle würde das blut nicht perfekt durchfließen aber es gäbe keinen grund zur sorge. Und seitdem bis jetz war alles normal gewesen also nachdem es passiert ist sind rund 15 Jahre vergangen.

Bei meinen Beschwerden die übrigens auch haar genau identisch sind mit den Symtomen einer Myonklonischen Epilepsie bin ich mir relativ SICHER das ich jetz Epilepsie habe.

Jetz habe ich anschließend bald einen Termin für eine Nacht-Screening-monitor Überwachung d.h irgendwie so etwas wie eine genaue kontrolle durch spezielle geräte…

http://www.izepilepsie.de/home/showdoc,id,400,aid,5383.html

Hier sind die Symtome der Epilepsie mit Myonklonischen Anfälle..

und das sie ausgelöst werden durch schlaafmangen , Alkohol, zu langer schlaaf, usw... also alles dinge die ich habe haargenau ...

Meine Eltern glauben mir nicht das ich eine Epilepsie habe das macht mir das Leben zur Hölle und ich weiß auch garnicht wie ich damit umgehen soll.

Meine Frage ist : Bei so vielen haargenauen anzeichen einer Myonklonischen Epilepsie die ich habe und auch eine Diagnose vom Neurologen ( 1. Neurologe, aber nicht aus der Universitätsklinik) ist es doch 100 % sicher das ich diese Krankheit habe oder?

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