Weshalb finde ich es blöd,Autist(behindert ) zu sein und bin aber eher normal?

5 Antworten

Ich kenne das auch. Meine Mitschüler denken zum Beispiel, dass sie mich beleidigen können ohne das ich es doch mitbekomme. Ich habe, wie du, auch nicht dieselben Interessen wie „normale“ Jugendliche. Zum Beispiel mag ich kein „Clash of Clans“ oder „GTA5“. Dafür spiele ich ab und zu noch „Pokèmon“-Spiele. Ebenfalls habe ich in der Schule keine Freunde, aber dafür nette Bekannte im Internet. Und meine Mutter kann mit mir auch nicht so gut umgehen und schreit mich manchmal sogar an.

Kurz gesagt: Du bist nicht allein damit und machst nichts falsch. Wir verhalten uns eben nicht unbedingt wie Durchschnittsmenschen und wir können es auch nicht anders. Autismus ist bei jedem Betroffenen unterschiedlich stark ausgeprägt, weshalb es nicht den typischen Autisten gibt. Und sieh es nicht als Behinderung an.

Um andere Autisten kennen zu lernen, könntest du entsprechenden Foren beitreten. Oder in einem sozialen Netzwerk eine Fanpage zu deinen Interessen erstellen. Dadurch lernt man auch nette Menschen kennen. Ich habe beispielsweise eine Fanpage auf Instagram und im Laufe der Zeit auch Freunde gefunden.

Alles Gute

Hey,erstmal danke für deine Antwort und cool,auch mal eine weibliche Autistin kennenzulernen. Ich habe eigentlich schon gleiche Interessen und unterscheide mich nicht oft von anderen,ich bin jetzt auch in einem anderen Umfeld und hier sind die Kinder verständnisloser als bei meiner Alten Umgebung,ich bin eigentlich sehr lieb aber echt introvertiert und werde für meine Unsportlichkeit fertig gemacht . Meine Interessen beziehen sich auf normale Sachen,sind aber keinesfalls ,,Spezialinteressen“.

Ging mir auch so. Ich mochte auch die Sachen nicht, auf die meine Kassenkamerad(inn)en so abfuhren. Auch Sport und Videospiele, aber ich hatte auch was gegen Fernsehserien, M-TV usw. und hatte davon keine Ahnung, wenn sie darüber redeten. Deshalb war ich eine ziemliche Außenseiterin.

Aber das sind alles persönliche Vorlieben, die man eben hat oder auch nicht. Aber das hat eigentlich nichts mit Autismus zu tun.

Bei dir scheint das Wiederholen von Fragen das einzige Problem zu sein, mit dem dein Autismus sichtbar wird. Hast du eine Ahnung, woran dieses Wiederholen liegt? Wodurch wird es ausgelöst? Wie fühlst du dich, wenn du es mal nicht machst?

Zum Freunde Finden hatte ich dir ja schon irgenwo mal was geschrieben, wenn ich mich recht erinnere, oder?

Da musst du eigene Interessen entwickeln und pflegen. In Arbeitsgemeinschaften, hobbygruppen, im Verein oder auch allein. Da ergeben sich die besten Gelegenheiten, echte Freunde zu finden. Selbst wenn man, wie ich, allein durch den Wald streift, bekommen das Leute mit, man wird angesprochen, es spricht sich herum.

Melde dich irgendwo an. Egal in welchem Bereich ( Sport / Musik / Lernfach..). So hast du mehr Kontakt zu Menschen und kannst Freunde finden. Triff dich öfter mit ihnen, bis er auch mal andere Freunde einlädt. Mit diesen Leuten kannst du dich dann auch anfreunden usw...

Danke,wenigstens ein korrekter Mensch

Ich kann dich gut verstehen
Ich hab das zwar nicht (denke ich zumindest 😅)
Aber ich hab ne Wahrnehmungsstörung
Die war aber eher früher ausgeprägt und ist jetzt sagen wir Mal kontrollierbar
Ich hab aber auch Probleme mit meinen Klassenkameraden gehabt
Ich zocke nicht gerne auf PC Xbox ps4 oder so
Ich zocke schon aber eher sowas wie nitendo das ist nunmal meine Welt und andere Sachen wie nitendo zocke ich halt kaum bis garnicht
Bei mir in der Klasse gibt es aber kaum nitendo Fans gerade Mal ein einziger der wirklich nitendo Fan ist und auch von der Reihe die ich dort liebe (pokemon) und ja deshalb verstehe ich mich auch mit ihm die anderen spielen sowas nicht sie spielen mehr diesen Zeug wie Clash of Clans oder sonnst für ein scheis
Auch von meinem Verhalten her bin ich nunmal nicht wie andere ich bin zwar nicht Autotisch veranlagt aber sagen wir Mal überdurchschnittlich intelligent ,hab aber probleme wegen meiner Sprache und Ausdrucksweise dies kommt aber davon das ich in Kindsalter wo man die meisten Wörter gelernt hat nichts gehört hatte und ich so sehr große probleme hat überhaupt etwas zu verstehen

Von dem wie ich bin dachte ich immer ich wäre zurückgeblieben weil ich nunmal keine Interesse an sowas zeige
Aber eigentlich ist man das ja nicht wenn man keine Interesse an Alkohol Clubs und so ein Mist hat man ist einfach nur vernünftig

In meinem Leben hatte ich schon oft das problem das ich das Gefühl hatte das ich normal wäre
Aber wer sagt den bitte was normal ist
Jeder hat irgewo seine Vorteile
Mein Bruder ist hochbegabt aber sozial unterentwickelt
Ich bin ziemlich intelligent hochbegabt möchte ich das aber nicht nennen bin aber dafür eher ein ausenseiter der nie lügt um jemanden zu decken (mit einer Ausnahme)
Ich hab einfach ne soziale Störung ich komm in keiner Gruppe klar richtige Freunde hab ich wenige
Aber ich meine das bin ich
Sei zufrieden mit den was du bist
Sonnst wirst du niemals glücklich sein
Ich bin froh daß ich in meinem Leben jemanden getroffen hab der so tickt wie ich
Du wirst auch sojemanden finden das weiß ich
Viel Glück

Mein Freund zockt auch Nimtendo,ich halte von zocken generell nichts. Eher was davon,zu chillen,raus zu gehen und trainieren zu gehen. Naja mit mir bin ich nicht zufrieden,weil ich nicht weiß,warum mich so viele Menschen nicht mögen,mein Bruder hat sehr viel Mist gebaut und trotzdem viele Freunde,was für mich unverständlich ist.

du bist zu gut für die in deiner Umgebung

Früher in den 80er Jahren war nur einer von 10k Kindern Autist. Vor 10 Jahren schon nur noch einer von 100. Heute einer von 60. In Zukunft soll das Verhältnis noch krasser für uns sein. Ist es schon bald von 1:30 die rede. Sollten wir Autisten mal mehr als die Hälfte sein kann es sein, dass wir dann die NTs diskriminieren und mobben werden. Vielleicht baut dich das etwas auf. ;)

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Durch meine Erlebnisse usw.

Eher nicht,denn Mobbing ist nie gut und mir wird das mit den vielen Diagnosen etwas zu gruselig. Ich möchte lieber normal sein und ein Teil der sozialen Menschheit sein. Ein normaler Jugendlicher der danach strebt Mist zu bauen . Das ist es,was ich mir wünsche

Welche Art dieser Erkrankung macht einem Menschen das Leben "schwerer": leichter frühkindlicher Autismus (F84.0 - F84.1) oder schweres Asperger-Syndrom?

Hallo,

Ich weiß nicht, ob ich damit jetzt richtig liege oder mich doch ein wenig täusche. Wenn ja, könnt ihr mich gerne "korrigieren" :)

Aus meiner Sicht hat es jeder Autist (bis auf ein paar Ausnahmen) mehr oder weniger schwerer im Leben, als der Durchschnitt, was zumindest die Kommunikation oder Gespür für soziale Situationen angeht.
Dem einen Autisten fällt es bspw. schwer, Gesichtsausdrücke eines Menschen zu erkennen, sie anzuwenden oder auch beides. Andere können kaum bis gar nicht in die Gefühle eines Menschen hineinversetzten oder verstehen viele soziale Situationen nicht. Das sind die Beispiele, die mir gerade so spontan einfallen.

Davon abgesehen bedeutet die Erkrankung Autismus generell, "anders zu sein" als der Durchschnitt. Und dieses "Anderssein" ist meiner Meinung nach nicht immer etwas Positives, da man in manchen Fällen oder auch häufig aufgrund der angeblich "ganz besonderen und komischen Art" an allen möglichen Schulen, Oberstufenzentren sowie Arbeits- und Ausbildungsstellen gemobbt, gemieden, ignoriert, nicht ernst genommen oder gar als behindert /sonderbar/unterdurchschnittlich im sozialen Bereich usw. abgestempelt wird. Bei mir zumindest kam so etwas desöfteren im Leben vor.

Zurück zu meiner eigentlichen Frage: Da diese Erkrankung ganz unterschiedlich ausgeprägt sein kann (egal welche Form) und zudem noch, grob gesagt, in zwei Hauptformen unterteilt wurde, nämlich den frühkindlichen Autismus (F84.0 - F84.1) und das Asperger-Syndrom, würde es mich wirklich sehr interessieren, welche Form dieses Krankheitsbildes einem Menschen in der Regel das Leben "schwerer" macht, und weshalb.

Frage 2: Hängt eine Autismus-Diagnose vom IQ des Betroffenen ab oder ist dies eher umgekehrt der Fall?

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