Werden im Mutterleib verstorbene Kinder am Ende der Schwangerschaft immer geboren?

5 Antworten

Bei einer guten Bekannten wurde vor einigen Jahren 3 Wochen vor dem Geburtstermin festgestellt, dass ihr Kind tot war.Das Kind hatte sich selber mit der Nabelschnur stranguliert, vermutlich infolge eines Autounfalls, den die Mutter wenige Tage zuvor erlitten hatte. Sie wurde damals vor die Wahl gestellt:entweder Kaiserschnitt u. mind.1 Jahr mit einer erneuten Schwangerschaft warten oder aber Geburt einleiten u. das Kind auf normalem Wege bekommen u. so schnell wie möglich wieder schwanger werden können. Sie hat sich damals für letzteres entschieden u. das Kind geboren. Sie war sehr froh darüber, dass sie ihr Kind anschauen u. von ihm Abschied nehmen konnte. 2 Monate nach diesem traurigen Erlebnis war sie wieder schwanger u. bekam ein kerngesundes Kind.

Nein, das tote Kind kann nicht im Leib der Mutter bleiben, weil das für die Mutter auch sehr schlimme Folgen haben würde. Es muß also auf jeden Fall aus dem Leib entfernt werden, wie auch immer. So schlimm solche Situation für eine Mutter auch ist, aber glaube mir, dieses Übel ist kleiner als wenn das tote Kind im Mutterleib verbleiben würde.

Wenn ich die Frage richtig interpretiere liegt die Betonung auf Gebären oder nicht; nicht, ob sie raus sollen oder nicht. Es bleibt immer der Frau überlassen, ob sie den Leichnam gebären will oder einen Kaiserschnitt haben will. Eine schwierige psychologische Entscheidung.

Liebe Schubine,

aus eigener Betroffenheit kann ich Dir sagen, dass ein totes Kind auf normalen Weg entbunden werden kann. Meine erste Tochter starb vor 7 Jahren eine Woche vor dem Entbindungstermin in meinem Bauch. Ich trug zwei Tage leblos in mir.

Als mir im Krankenhaus gesagt wurde, dass ich die Kleine "normal" entbinden soll war ich im Glauben es nicht zu schaffen. Mir wurde erklärt, dass die "normale" Geburt ein psychologisch wichtiger Aspekt sei, um sich bewusst von seinem Kind verabschieden zu können. Ich habe meine Tochter dann auch über 35 Std. lang, mit eingeleiteten Wehen und vielen Mühen zur Welt gebracht. Heute bin ich stolz auf mich, diese stille, traurige und schmerzhafte Geburt gemeistert zu haben.

Auch wurde mir erklärt, dass keine Gefahr für mich als Mutter besteht und ein Kaiserschnitt für mich nur ein weiteres Risiko darstellt. Die Komplikationen nach einem Kaiserschnitt in Vollnarkose sind nicht zu unterschätzen.

Wäre ein aktuer Notfall und mein Leben zusätzlich in Gefahr gewesen (was es zum Glück nicht war!), hätten die Ärzte sofort notfallmäßig operiert.

Aber wie gesagt, ich bin froh, meine erste Tochter auf normalen Weg entbunden zu haben. Auch wenn ich dachte: "Wozu das alles? Wozu all diese Schmerzen?"

Inzwischen haben wir ein "Folgekind" zur Welt gebracht. Sie wird 4 Jahre alt, kam in 6 Stunden zur Welt und ich war so unbeschreiblich glücklich als ich unsere Maus gesund und munter in den Armen halten durfte.

Ich wünsche Deiner Freundin von Herzen alles Gute und die richtigen Menschen an ihrer Seite.

LG

Ich selbst habe mein 1. Kind nachdem es im 6.Monat abgestorben war, geboren. Ich bin noch über 2 Wochen mit dem toten Kind gelaufen, der Arzt meinte, die Geburt sollte von alleine losgehen. Das passierte aber nicht, es wurde dann die Fruchtblase geöffnet und dauerte noch einige Zeit. Auf meinen Wunsch bekam ich in der letzten Phase eine Kurznarkose, darüber war ich sehr froh. Ich sehe noch heute das Tuch mit dem kleinen Körper, der sich abzeichnete, als ich wach wurde. Ich bekam dann Jahre später ein gesundes Kind, dann 2 Fehlgeburten, aber hoffte immer auf ein 2. Kind und als ich endlich zufrieden mit einem Kind sein wollte...kam unser 2. gesundes Kind. Eine Mutter vergißt solche Ereignisse nie, aber man sollte immer hoffnungsvoll in die Zukunft sehen.

Tipps für Schwangerschaft & bereits erlebten Fehlgeburten?

Hallo Leute,

Ich weiß leider nicht ob ich hier wirklich richtig bin mit meinem Anliegen.

Falls ich dafür das falsche Portal gewählt habe schonmal sorry im vorraus suche momentan einfach nützliche Tipps!

Also es geht um folgendes meine Freundin ist jetzt zum 3ten mal Schwanger.

Wir hatten leider bereits 2 Fehlgeburten bei den ersten Schwangerschaften... einmal haben wir es in der 10 Woche verloren und einmal in der 9ten.

Ich weiß nun seit 2 Tagen das Sie wieder Schwanger ist in der 6ten Woche.

Ich freue mich natürlich rießig aber mit der Freude kommt gleichzeitig die panische Angst wieder eine Fehlgeburt durchmachen zu müssen.

Die ersten 2 Fehlgeburten waren für mich eine enorme psychische Belastung... nicht nur für meine Freundin sondern auch für mich als Mann.

Der Wunsch eine eigene Familie zu gründen ist schon sehr groß.

Jetzt hab ich momentan das Problem das die Angst die ersten 12 Wochen zu überwinden fast größer ist als die Freude....

Was kann ich tun? Welche Tipps könnt Ihr mir geben um gelassener zu werden.

Ich will natürlich jeden Stress jetzt für meine Freundin vermeiden aber Sie merkt natürlich auch das ich angespannt bin und mir große Sorgen mache.

Wenn jemand irgendeine Idee hat was man noch machen könnte um lockerer zu werden wäre ich sehr dankbar... Ich WILL einfach keine 3te Fehlgeburt erleben... das wäre eine absolute Katastrophe für uns.

Ahja gesundheitlich gibt es keine Probleme bei uns.

Haben damals nach der 2ten Fehlgeburt uns komplett durchchecken lassen... außer das wir beide etwas untergewichtig sind gibt es keine Probleme.

Ich war sogar beim Urologen (Spermiogram usw...) passt aber alles super.

Welche Tipps und Ratschläge habt Ihr um das Risiko einer Fehlgeburt absolut zu minimieren.

Meine Freundin trinkt übrigends keinen Alkohol und hat bereits aufgehört zu Rauchen

Wir sind übrigends 27 & 25 Jahre alt.

Liebe Grüße

Manu

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