Wer hat (nicht nur professionelle) Erfahrung mit Drogenabhängigen? Wie kann man sich verhalten,

5 Antworten

Erfragen, welche Sorgen und Probleme vorliegen, dass es erst so weit gekommen ist. Mit Ihnen lernen, die Sorgen entweder zu lösen oder zumindest zu akzeptieren. Wenn dann noch die Einsicht kommt, dass Drogen keine Lösung sind, steht ein Entzug nichts mehr im Wege

Wäre schön, wenn es so simpel wäre. Die Einsicht kommt zunächst nur scheinbar, aber der Suchtdruck ist eine grausam starke Kraft.

Ohne Einsicht des Betroffenen hast Du überhaupt keine Chance. Das gilt für sämtliche Drogen. Bezüglich Alkohol weiß es jedes Kind. Bei Heroin bist Du als Laie hilflos, da ist muss sogar der studierte Fachmann zusehen, wie diverse Entzüge mal wieder nichts gebracht haben.

es ist sehr schwer für eine mutter oder eltern mit anzusehen,wie sein kind kaputt geht.aber ich denke die einzigste hilfe ist nichts zu tun.ich habe 23 jahre was getan immer u.immer wieder .mindest 8 wohnungen geräumt und wieder neue eingerichtet.trotz metadon programm hilfe bei der dorgenberatung entzugsklinik therapie alles nichts geholfen immer nur kurzfristig.ich war immer nur nervlich angespannt.jetzt bin ich in eine andere stadt gezogen aber das hilft auch nicht er war nicht auf dem amt und hat jetzt 100%Sperre also keine miete nichts zu mir seit 14 tagen keinen kontakt.ich weiß auch wieder nicht weiter.

ich empfehle dir dringend eine selbsthilfegruppe für angehörige/freunde. dort kannst du dich austauschen. es gibt bestimmt viele wertvolle erfahrungen die du dort mitnehmen kannst. bitte grenze dich ab. du hilfst diesem menschen erst mal nicht, wenn er merkt, das du leidest. es ist eine Krankheit, er wird sich vorwürfe machen, der suchtdruck wird größer..

Motivieren kann man nicht. Der kranke Mensch muss ganz ganz unten sein. So schlimm es ist, auch Familie und Freunde dürfen nichts mehr akzeptieren, keine Hilfe mehr geben. Der Weg zum Arzt zum Beantragen des Entzuges muss der Betroffene von sich aus gehen.

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