Wie wirkt sich Selbstmord im Zusammenhang mit der Reinkarnation und dem Karma aus?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Lehre hin oder her, die Wiedergeburt ist ein Naturgesetz oder eben nicht. Und wenn sie eins ist, dann richtet sie sich nicht nach der ein- oder anderen Reinkarnations-Lehre (die sich übrigens teilweise stark widersprechen, also sowieso nicht alle stimmen können), sondern sie findet dann eben so statt, wie es natürlicherweise eben ist.

Ebenso ein Naturgesetz ist das Gesetz von Ursache und Wirkung. "Karma" ist ein Wort aus dem Sanskrit und heißt übersetzt schlicht und einfach "Tat".

Dass unsere Taten in der Regel auch Auswirkungen haben, ist uns ja hinlänglich bekannt.

Ohne dass es so etwas wie Wiedergeburt gäbe, würde der Tod die Auswirkungen einiger unserer Taten verhindern. Andere Taten könnten sich vor dem Tod schon auswirken.

Wenn es Wiedergeburt gibt, könnte es sein, dass sich unsere Taten trotz des Todes danach noch auf uns und andere auswirken. Das ist mit dem Gedanke des "Karmagesetzes" gemeint.

Das heißt, dass die Selbsttötung einerseits frühzeitig die Möglichkeit unterbindet, dass sich viele schon stattgefundenen Tagen noch im selben Leben auswirken können, und die Auswirkung somit ins nächste Leben verlagert wird (wo man leider nicht mehr weiß, wovon man da die Auswirkungen zu spüren bekommt...), und andererseits ist die Selbsttötung natürlich selbst auch eine Tat, deren Auswirkung sich auch noch ins nächste Leben hinein erstrecken kann.

Spielen nur Taten eine Rolle oder auch Gedanken? Was wenn jemand in einer Freundschaft missbraucht wurde, indem Einen die echte Beziehung verweigert wurde? Ist dies auch eine Tat?

@feminam

Du kennst vielleicht den alten indischen Spruch über das Schicksal?!:

Säe einen Gedanken, und du wirst eine Tat ernten;
Säe eine Tat, und du wirst eine Gewohnheit ernten;
Säe eine Gewohnheit, und du wirst einen Charakter ernten;
Säe einen Charakter, und du wirst ein Schicksal ernten.

Daran siehst Du, dass Gedanken durchaus eine Rolle spielen, denn sie sind die Samen aus denen Taten hervorgehen.

Dein Beispiel mit der Freundschaft ist mir nicht so ganz klar, aber was dabei auf jeden Fall klar wird, ist dass da eine Entscheidung eines Menschen Auswirkungen auf einen anderen Menschen hat.

Ich denke man kann pauschal sagen, dass auch Gedanken Auswirkungen haben und das Karma eines Menschen formen, und nicht nur die Taten, die aus den Gedanken folgen. Aus manchen Gedanken folgt auch - wie Du in Deinem Beispiel ja auch andeutest - das Unterlassen von Taten, was sozusagen auch eine 'Tat' ist, zumindest im karmischen Sinne.

LG

Martin

Das wird wohl davon abhängen, aus welchem Grund man sich das Leben genommen hat, denn der Zustand der Seele kann sich im Jenseits nicht ändern, das heißt, wenn die Seele schwer verletzt ist, wird das neue menschliche Wesen mit einer schwer verletzten Seele geboren werden. Das ist sícher kein guter Einstieg in ein neues Leben.

Wir sind ja hier auf der Erde in einer Art Schule, in der wir das Leben lernen. Du sprichst das Karma an - Ursache und Wirkung.

Wenn wir in einer unangenehmen Lebenslage sind, wollen wir (als Seele) daraus lernen. Allgemein ist es so: Wenn wir das Leben beenden, um aus einer misslichen Lebenslage zu flüchten, werden wir in einem späteren Leben in eine ähnliche Situation kommen, damit wir lernen, auch mit solch einer Situation umzugehen.


ob an dem zeug was dran ist, weisst du eh erst, wenns zu spät ist. also würde ich sagen, lebe dein leben jetzt und hier - und dein nächstes, wenn es dran ist. du kannst eh nichts ändern.

du kannst eh nichts ändern.

Na klar kann man was ändern. Mit allem was wir tun, und mit jeder unserer Entscheidungen ändern wir etwas!   :)

Das Leben ist nichts weiter als eine Schule ... jedes Leben eine Schulklasse. Selbstmord bedeutet = Sitzenbleiben, Klassenziel nicht erreicht, Klasse wiederholen !

Also dasselbe wieder und wieder durchleben, bis man die Situation meistert und sich nicht davon macht ... wer möchte also immer und immer wieder den gleichen Mist, das gleiche Leid erleben ... wohl die Wenigsten ... deshalb ist Selbstmord nie eine Lösung

Was möchtest Du wissen?