Wenn sich bei krebs Metastasen bilden, dann dauert es normalerweise nicht mehr lange?

5 Antworten

Habe aktuell jemanden im Bekanntenkreis mit einer schweren Krebsform (Bauchspeicheldrüse, diese wurde entfernt) und Lebermetastasen. Die Prognose ist nicht gut. Es findet eine Chemotherapie statt, die mehrfach angepasst wurde. Der Patient lebt damit seit der OP im Oktober 2016. Andere haben in einem Forum über das Thema Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Lebermetastasen auch schon geschrieben, dass sie mehrere Jahre ihre Prognose überlebt hätten. Bei meinem Bekannten wurden die Metastasen übrigens kleiner, wenn auch nur geringfügig, durch die die Chemo. Die Metastasen wurden irgendwann im Frühjahr 2017 entdeckt.

Das tut mir leid für dich und deinem Bekannten! Wünsche trotzdem gute Besserung!

Das kann man so nicht verallgemeinern!

Es gibt etwa 300 Krebsarten. Jeder Krebs ist anders. Viele produzieren Metastasen, manche nicht.

Ich weiß von einem Menschen, der vor 17 Jahren Nierenkrebs hatte und am Anfang etliche Lungenmetastasen. Der Tumor wurde chirurgisch entfernt, die Lungenmetastasen wurden mit einem einfachen Mittel behandelt, alle verschwanden bis auf eine. Diese kann weiterhin mit dem einfachen Mittel in Schach gehalten werden. Inzwischen ist er 80 und spürt seinen Krebs gar nicht. Sicher eine Ausnahme.

Deinen Einzelfall kann man genau so wenig verallgemeinern wie meinen Einzelfall. Tatsache ist aber wohl, dass 60 - 70 % der Krebspatienten nicht an ihrem Krebs sterben.

Noch ein Einzelfall: eine Frau mit irgendeinem gynäkologischen Krebs wird als "austherapiert" aus der Klinik entlassen. Sie findet einen anthroposophischen Arzt, der sie erfolgreich behandelt. Aber der Krebs kann nicht ganz "ausgerottet" werden. Es war auch noch eine Operation nötig. Aber sie lebt nach 20 - 30 Jahren immer noch, und das relativ gut.

Sehr gute Antwort. Chapeau!

Solange der Krebs nur ein Organ bzw. ein Körpersystem befällt, kann man das meistens mit Medikamenten und Operationen noch einigermaßen ausgleichen.

Wenn Ableger des Primärtumors so groß werden, dass sie selbst auch Organfunktionen beeinträchtigen, kommt man den entstehenden Defiziten für den Körper irgendwann nicht mehr bei.

Dazu kommt, dass Krebszellen extrem Stoffwechselaktiv sind und unmengen an Energie verbrauchen. Deshalb nehmen Krebspatienten so dramatisch ab. Das schwächt den Körper natürlich zusätzlich.

Woher ich das weiß:Beruf – Arzt, Internist

Hallo,

mein Vater hatte 3 jahre lang Metastasen und lebte damit fast normal.

Er starb glücklicherweise ohne jegliche Schmerzen.

Ich Glaube, es ist von Mensch zu Mensch sehr verschieden.

Gruss Rodium

Das ist unterschiedlich.

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Mein Name ist Gerrit und ich bin 19 Jahre alt. Ich habe letztes Jahr im Oktober meine Ausbildung in der Probezeit abgebrochen, da meine Mutter an Krebs erkrankte und ich auch große Probleme in der Firma hatte. ( Die Antworten von wegen warum ich die Ausbildung abgebrochen habe und ob ich dumm sei, könnt ihr euch echt stecken!!!) Kurze Zeit später, starb meine Mutter im Alter von 46 Jahren an Krebs. Meine Eltern haben sich vor fast 2 Jahren getrennt und ich hasse meinen Vater und es gab auch schon körperliche Angriffe und Auseinandersetzungen zwischen uns! Meine Mutter, mein Bruder und ich wohnten die letzte Zeit zu 3. im Haus meiner Mutter. Nachdem sie starb, ging mein Bruder zu meinem Vater. Nun bin ich sowas von kaputt, was aber längst nicht alles ist. Mein Vater ist Halb,- mein Bruder Virtel und ich auch Virtelerbe. Ich wohne zur Zeit alleine in dem Haus. Ich arbeite zur Zeit nicht und lebe von Kindergeld. Das Geld für die Nebenkosten zahlte bis jetzt mein Vater. Jetzt sagt er, dass er mich aus dem Haus wirft und es verkaufen wird. Gut, ich kriege mein Geld ab, aber was soll ich jetzt machen? Ich habe kommende Woche einen Termin bei meinem Anwalt um Unklarheiten aus der Welt zu schaffen. Wie soll ich nun die Nebenkosten decken? Ich kriege keine Zuschüsse oder Sozialhilfe! Ich frug beim der AGA und beim Sozial und Jugendamt an, aber die rieten mir alle, dass ich mich mit meinem Vater versöhne und zu ihm ziehen soll, aber ich hasse den Kerl mehr als alles andere!! Am 15. Werden die Zahlungen wieder fällig und ich werde vorraussichtlich ins Minus kommen. Ich bin total am Boden und unmotiviert, denn der Mensch, der mich immer so aufgebaut hat, ist gestorben. Ich war früher echt faul, ( Schule & Arbeitssuche ) aber durch sie hab ich die Ausbildung gemacht. Nun ist sie für immer weg... Ich weiss nicht, wie ich das alles schaffen soll ;( Der Druck wird immer mehr und mehr und mehr. Er ruft ständig an und macht mich fast fertig. Er tauchte einmal sogar mit Interessenten auf. Er nimmt einfach irgentwelche Sachen meiner Mutter mit ( z.B. CD Player und Silberbesteck). Ich bin seelisch sowas von kaputt und sehe keinen Ausweg! In ein Heim oder sonst was will ich nicht. Bei einer Sozialarbeiterin war ich auch schon, aber sie meinte, dass ich höchstens ein Darlehen bekommen könnte. Nebenbei habe ich auch noch einen Hund, um den ich mich kümmern muss. Ich kann jetzt schon nicht mehr zum Zahnarzt, Hausarzt und Tierarzt gehen, um die ganzen Impfungen und Kontrollen machen zu lassen da ich kein Geld habe! Ich habe bis zum 20. noch 30€ und das nicht, weil ich es versaufe, sondern weil es einfach nicht reicht!! Ich kann einfach nicht mehr... PS: Ich habe KEINE Familie mehr, an die ich mich wenden kann, sondern nur einen besten Freund und seine Eltern

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