Wenn ein Arbeitnehmer innerhalb der Krankschreibung arbeiten geht, ist keine Gesundschreibung nötig. Kann mir hierfür jemand die rechtliche Grundlage nennen?

5 Antworten

Eine Gesundschreibung gibt es nicht.

Die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung(AU) besagt, dass der Arbeitnehmer zum Zeitpunkt des Arztbesuches auf Grund einer Erkrankung nicht arbeitsfähig ist und bis wann in etwa mit der Arbeitsunfähigkeit gerechnet werden muss.

Die vom Arzt angegebene Dauer der Arbeitsunfähigkeit ist nicht als Arbeitsverbot anzusehen, sondern nur als Empfehlung.

Wenn der Arbeitnehmer sich wieder fit genug fühlt, kann er ohne irgendwelche Nachteile die Arbeit wieder aufnehmen.

Allerdings kann der Arbeitgeber während der AU nicht vom Arbeitnehmer die Wiederaufnahme der Arbeit verlangen.

Wenn der Arbeitnehmer seine Arbeit wieder aufnimmt, muss eine Information an die Krankenkasse zeitnah eingehen. Somit wird kein Krankengeld mehr gezahlt von der KK. Zuviel gezahltes Krankengeld muss der KK zurückerstattet werden.

@Mondlachen

Wer redet denn hier von Krankengeldzahlung?!?!

Jetzt hör' doch endlich mit dem verwirrenden Unsinn auf!!!!

Du solltest aber unbedingt den Arzt Bescheid geben, der dich krankgeschrieben hat, das du wieder arbeiten gehst.

nein, muss man nicht.

Eben doch. Falls Krankenkassen Anfragen z. B. Kommen .

@ feldengut:

Das "Nein" von meini77 ist richtig!

Ich bin Arzthelferin

@feldengut

Aber es ist schon richtig, dass man den Arzt und/oder die Krankenkasse über die Abkürzung der Krankschreibung/die Wiederaufnahme der Arbeit informieren sollte, weil es sonst zu uneinheitlichen Berechnungen bei möglichen 6-Wochen-Zeiträumen in Zusammenhang mit weiteren Erkrankungen kommen könnte.

👍🏻

Soweit ich weiß stimmt das nicht.  Wenn man arbeiten geht obwohl man krank geschrieben ist, hat man keinen versicherungsschutz

Bullshit.

Wenn man arbeiten geht obwohl man krank geschrieben ist, hat man keinen versicherungsschutz

Völliger Unsinn - und eines der vielen offensichtlich unausrottbaren Märchen, die hier im Forum verbreitet werden (wie z.B. auch die Behauptung, vor einer Kündigung müsse dreimal abgemahnt werden).

@ Flater: du hast recht. Mit der Berufsgenossenschaft kann es echt Stress geben wenn man einen Unfall hat auf der Arbeit und krankgeschrieben war.

@feldengut

Mit der Berufsgenossenschaft kann es echt Stress geben

Das trifft aber nur dann zu, wenn es einen ursächlichen Zusammenhang gibt zwischen dem Unfall und der Erkrankung.

Wenn das die Krankenkasse spitz bekommt, kann sie dir die Mitgliedschaft kündigen. Da du in dieser Zeit Krankengeld und Stundenlohn beziehst. Das kann als vorsätzlicher Betrug gewertet erden. Wenn du krankgeschrieben bist, hat das schon einen triftigen Grund. Krankenkasse evtl. selber informieren das du wieder arbeitest.

Was für ein Quatsch ist das denn?!?!

Da du in dieser Zeit Krankengeld und Stundenlohn beziehst.

Au weia!!!

Wie kommst Du denn auf die verrückte Idee, ein Arbeitnehmer, der seine AU eigenverantwortlich beendet, würde "Krankengeld und Stundenlohn" erhalten?!?!

Das kann als vorsätzlicher Betrug gewertet erden.

Wo soll denn da "Betrug" sein (der übrigens immer "vorsätzlich" ist)???

Die Krankschreibung durch den Arzt und die entsprechende Dauer sind formal eine Empfehlung, an die sich der Arbeitnehmer - wenn er denn kann - nicht halten muss.

Wenn er meint, er könne wieder arbeiten, kann und darf er das tun - wobei allerdings auch der Arbeitgeber seiner Fürsorgepflicht nachkommen muss und dem Arbeitnehmer unter Umständen das Arbeiten für die ursprüngliche Dauer der Krankschreibung verbieten kann.

@Familiengerd

Wenn der Krankenschein zur zuständigen Krankenkasse gesendet wurde, wovon ich hier ausgegangen bin, ist das Arbeiten somit rechtswidrig. Da eine begründete Krankschreibung vom Arzt vorliegt. Es sei denn, der Betreffende ruft, am spätestens nächsten Tag, bei der Krankenkasse an und revidiert seine Krankschreibung. Dann erhält er auch kein Krankengeld. Aber Krankengeld und Lohn einstreichen geht nicht. Es ist sogar strafbar. Einer ehemaligen Kollegin wurde nach so einem Vorfall ( Krankengeld und Lohnbezug im selben Zeitraum) von ihrer Krankenkasse die Mitgliedschaft gekündigt.

@Mondlachen

Ich gehe davon aus, dass wir hier über Verhältnisse in Deutschland reden - und hier gilt, dass Deine Antwort und Dein Kommentar unsinnig sind!

Wo ist denn hier von Krankengeldbezug die Rede (Krankengeldbezug und Gehaltszahlung wären allerdings rechtswidrig)?!?! Wir sind hier zunächst in der Situation, dass ein Arbeitnehmer trotz Krankschreibung und Anspruch auf Lohnfortzahlung im Krankheitsfall wieder arbeiten will - und das ist ihm erlaubt, hat mit "Betrug", "rechtswidrig", "strafbar" und "Krankengeld und Lohn einstreichen" doch nun überhaupt nichts zu tun!!

@Familiengerd

Entweder bist du krankgeschrieben und erhält, da du nicht arbeitsfähig bist Krankengeld, oder du gehst arbeiten, musst aber die KK in Kenntnis setzten das du wieder arbeitsfähig bist. Damit kann die Krankschreibung auch vorfristig beendet werden. Allerdings möchte die KK informiert werden. Wenn der Krankenschein/Krankschreibung nicht der KK vorgelegt wird, liegt es im eigenen Ermessen des Arbeitnehmers ob er arbeitsfähig ist. Er kann natürlich weiterhin arbeiten gehen. Sollte allerdings ein Missgeschick auf der Arbeit wegen seiner Erkrankung  passieren, kann er sich nicht auf die Krankschreibung berufen.  

@Mondlachen

Entweder bist du krankgeschrieben und erhält, da du nicht arbeitsfähig bist Krankengeld

Bei einer Krankschreibung erhält man nicht sofort Krankengeld von der Krankenkasse, sondern erst einmal Lohnfortzahlung vom Arbeitgeber - jedenfalls in Deutschland!

Bei allem Verständnis: Es ist jetzt genug des halbgaren Unsinns!!

Schlimmer Sonnenbrand - Krankschreibung?

Hallo!

Heute war ich auf einen Betriebsausflug und wir gingen zu einem See. Ich cremte mich 2x ein - jedoch bin ich in der Kategorie "hellster Hauttyp überhaupt" und habe einen heftigen Sonnenbrand bekommen! :(

Das tut verdammt weh!! Der ganze Rücken, Gesicht, Arme & Kopfhaut sind komplett verbrannt.

Nun ist es so, dass ich wegen meines befristeten Vertrages, nur noch bis August arbeite. Ich kann die Stelle eh nicht leiden (ich wurde beleidigt! - gemobbt - und seelisch geht es mir da auch mies).

In letzter Zeit passierten ein paar "dumme Unfälle" =( -> ich verletzte mich daheim am Fuß - blieb somit 1 Woche weg, verletzte mein Band am Fuß -.-" blieb wieder weg & ein Stückchen einer gebrochenen Nähmaschinennadel, flog in mein Auge, so dass ich in die Notaufnahme musste und 3 Tage ausfiel.

Nun sagte meine Chefin, vor allen Anderen: "Aber wegen Sonnenbrand lässt du dich nicht krankschreiben, du gehst morgen zur Arbeit"!

Ich dachte mir nur: "Hallloooo?!?!?! Dass werde ja wohl ICH entscheiden, ob ich (eventuell) morgen zu starke Schmerzen habe!

!! Das ist eine Aufforderung/Befehl zu Arbeiten, während man Schmerzen hat !!

Klar, ist das blöd, dass so viel passiert! Aber ich werde doch nicht wegen IHR bzw. dem Betrieb, meine Gesundheit aufs Spiel setzen!! Noch dazu, wo ich von ihr beleidigt & gemobbt werde (sowie von den Anderen)...

Meine Fragen sind nun:

  1. Was würdet ihr davon halten, wenn ich morgen noch Schmerzen habe, zum Arzt zu gehen?

  2. Ist es überhaupt möglich, sich krankschreiben zu lassen, wenn man nun einmal keine Brandblasen hat?

  3. Was könnt ihr mir gegen den Sonnenbrand empfehlen? =(
    Joghurt ist schon drauf. Kalt geduscht habe ich. Darf ich Kühlpads auf die verwundeten Stellen geben - oder wird es dadurch schlimmer?

Danke für eure Antworten! =)

LG, LoveHidalgo

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Wie bekomme ich am besten für 2 Tage eine Krankenbescheinigung? Ein einfaches "Mein Kopf" oder "Mein Bauch tut mir weh" wird wahrscheinlich nicht ausreichen. Ich benötige eine perfekte Erklärung wieso ich nicht "arbeiten" kann.
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Erklärung für mögliche "Anfeindungen" 

Moin, mache gerade mein Fachabitur und dazu zählt im Moment das einjährige Praktikum. Vorab: Ich habe keine Angst dort hin zu gehen und bin auch so kein chronischer "Blaumacher", eher das Gegenteil ist der Fall. Seit Jahren werde ich mal wieder einen Arzt besuchen weil ich eine Freistellung benötige. Die Arbeit die wir als Klassenverbund dort tätigen gefällt mir im Moment überhaupt nicht. Sie findet auch nur noch Morgen und Übermorgen statt. Es ist stupides, manuelles feilen, bohren, etc. Einfache Präzisionsarbeit. Bedeutet auch das kein besonder Informationsgehalt an den Tagen stattfindet, den ich möglicherweise bereuen würde zu verpassen. Es ist und bleibt ein einmaliger Fall. Diese arbeit raubt mir einfach jeglichen Spaß und macht mich gleichzeitig ungemein aggressiv, was normalerweise nicht zu mir passt. Mir ist sehr wohl bewusst, dass man mich dadurch leicht als "Schmarotzer" deklarieren kann. Argumentative Belege für das "unrichtig" sein meiner Absicht kann ich nicht abstreiten. Ich bitte daher einfach nur die Frage ohne diese "Belege" zu beantworten.

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