welches training ist wohl das richtige? um ästhetisch auszuschauen?

4 Antworten

Hallo! Ich bin immer um exakte Antworten bemüht. Mit ästhetisch kannst Du nur meinen, von einer Mehrheit so gesehen - nach diesen Regeln bin auch ich trotz einer schlanken Taille nicht mehr ästhetisch, weil ich nach diesen Kriterien zu viele Muskeln habe ( Gewichtheben Bundesliga - Fotos in meinen Antworten). Zu Dir : Kompliment - Dein Programm sieht sehr vielseitig aus - leider selten. Du solltest Kraftübungen beibehalten, aber die meiste Zeit schon in Ausdauertraining investieren. Joggen ist da ideal - in 45 Minuten verbrauchst Du schon um 450 kcal, Effektiv sind auch Crosstrainer, Stepper und Laufband. Vorsicht mit der Ernährung. Eine Ernährungsumstellung macht nur Sinn, wenn sie dauerhaft angelegt ist, sonst fehlt die Nachhaltigkeit. Und es werden Fakten für Jo-Jo geschaffen. Ich wünsche Dir viel Glück und Erfolg.

ich trainiere im Moment nur zu Hause. Habe ein Fitnessrad zur Verfügung. Ich mach Montags: Liegestütze, sit ups knie beugen und rücken Übungen. Dienstag Joggen und dann Mittwoch wieder Kraft trainieren. Donnerstag wieder joggen usw

ist das ok so? und ist es normal, dass man dabei kaum Gewicht verliert? also fett schon! aber auf der wage halt fast nichts zu erkennen ist? liegt das am kraft Training?

gute ansätze deffinitiv .ernährung ist gut. Du musst nicht in ein fitness center gehen gibt viele gute eigengewichtsübungen. Aber zu erst Joggen ist keinnesfalls der beste weg zum abnehmen sondern krafttraining. Top währe zu anfang jeden 2. tag krafttraining. ich kann dir ja mal paar übungen nenen: Liegestütze (variationen z.b. einhändig , mit sprung, eng , weit) kniebeuge mit sprung; kastensprünge ( du springst auf nen kasten :P ); planches und klimmzüge weit und eng^^

Trainierst du daheim? Studio? Was hast du zur Verfügung?

Kraft- in Verbindung mit Ausdauertraining ist super fürs Abnehmen. Nach dem Krafttraining noch bissl Rad fahren etc., da dann vermehrt die Fettreserven angegriffen werden. Dazu die richtige Ernährung und evtl. an den Tagen nach dem Krafttraining noch ein paar Ausdauereinheiten mit einbauen.

Joggen geht sehr auf die Gelenke, das würde ich erstmal sein lassen.

Der Mensch war immer schon ein Jäger und immer schon ein Läufer, der Mensch konnte und kann immer noch seine Beute zu Tode hetzen. Kein anderes Säugetier ist dazu in der Lage 40 - 100 - 200 Km am Stück zu rennen! Wir schon!! Intensives Krafttraining geht mehr auf die Gelenke als intensives Laufen - ich kenne beides.

Joggen geht sehr auf die Gelenke, das würde ich erstmal sein lassen.

Kannst du das auch begründen??

Joggen geht sehr auf die Gelenke, das würde ich erstmal sein lassen

Wir haben Gelenkprobleme nicht, weil wir laufen, sondern weil wir nicht mehr laufen können und, weil wir uns falsch ernähren! Das ist ein Fakt, der nicht zu wiederlegen ist.

Seit dem Jahr 2004, als ein gewisser Daniel E. Lieberman, Professor für Evolutionsbiologie an der Harvard University, einen Artikel über “Ausdauerlaufen und die Entwicklung des Menschen” publizierte. Evolutionsbiologen beschäftigen sich mit der Frage, wieso der Mensch so aussieht und funktioniert, wie er eben aussieht und funktioniert. Oder anders gesagt: Evolutionsbiologen versuchen der Weisheit, die die Natur in den Menschen investiert hat, auf die Schliche zu kommen. Prof. Lieberman legte in seinem Artikel dar (auf Englisch, downzuloaden unter:w w w fas.harvard.edu/~skeleton/pdfs/2004e.pdf), dass die Fähigkeit zum Dauerlauf der Schlüssel zur erstaunlichen Entwicklung des Menschen gewesen wäre, seit er sich vor zwei Millionen Jahren in der afrikanischen Savanne auf seine beiden Hinterfüße aufrichtete. Und nicht nur das. Der Spezies homo sapiens ist in punkto Ausdauerlauf fast allen seinen Säugetier-Konkurrenten überlegen. Der Mensch ist also zum Läufer geboren. Das Laufen über weite Strecken, vor allem zum Zwecke der Ausdauerjagd, das heißt, anderen Tiere so lange nachzulaufen, bis sie tot umfallen, ist ihm evolutionär in die Wiege gelegt. Es ist nun schwerlich vorstellbar, dass die Mehrzahl der frühen homines sapientes, von Plantarfasziitis, Achillessehnenreizung und Runner’s Knee geplagt, über die Prärie gehumpelt ist. Die Altsteinzeit war schließlich kein Ponyhof, und der nächste hungrige Säbelzahntiger nicht weit. Die heutige Laufverletzungsepidemie muss also andere Ursachen haben als den angeblich physiologisch falschen Bauplan des Menschen, in dessen Körper immerhin zweitausend Jahrtausende Erfahrung als Lauftier stecken. Seit 2004 trugen Anthropologen immer mehr Beweise zusammen, dass der aufrecht gehende Mensch sich als Läufer entwickelt hat, und nicht als Spaziergänger wie etwa der Schimpanse. Nachdem der homo sapiens also als Ausdauergigant enttarnt war, wandte sich das Forschungsinteresse Prof. Liebermans folgerichtig der Frage zu, wie unsere Vorfahren zu Lauftieren werden konnten, ohne andauernd verletzt zu sein.

Die Ergebnisse können auf der Webseite der Harvard Universität unter dem Titel Biomechanics of Foot Strikes & Applications to Running Barefoot or in Minimal Footwear nachgelesen werden. So viel sei schon mal verraten: Der Mensch bewegte sich zwei Millionen Jahre lang barfuß fort, und er läuft erst seit 40 Jahren in Nike, Adidas, Brooks oder Asics. Auch dem frühen Menschen standen alle drei Lauftechniken zur Verfügung. In der Regel bevorzugte er wohl den Vorfußlauf. Und warum wohl?

Weil die Erstberührung mit dem Vorfuß den starken Aufprallschock vermeidet, den das Aufkommen mit der Ferse verursacht und der sich dann durch den Körper nach oben fortpflanzt, mit allen nachteiligen Folgen für die menschliche Biomechanik. Beim Vorfußlaufen wird der vertikale Aufprallschock effizienter in Bewegungsenergie umgewandelt, ähnlich einem Bleistift, den man nicht senkrecht fallen lässt (Fersenlauf), sondern in einem Winkel auf den Boden auftreffen lässt (Vorfußlauf). Über die Pronation des Fußes, die muskuläre Arbeit des Fußgewölbes, seiner Bänder und Sehnen, die Achillessehne und die Wadenmuskulatur wird die Aufprallenergie abgepuffert und im Körper für den nächsten Vorwärtsschritt gespeichert. Vorfußlaufen ist also schonender und Energie sparender.

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