Welches sind die stärksten Schlaftabletten ohne Rezept?

24 Antworten

Statt die Symptome zu bekämpfen, solltest du besser die Ursache suchen.

Dein Arzt wird dir da weiterhelfen.

Eventuell auch ein Therapeut.

Aber zuerst probier mal dies hier:

  1. Nur so viel schlafen wie notwendig, um am nächsten Tag erfrischt zu sein Nicht je länger, desto besser – die Qualität der ersten Schlafhälfte und das Erreichen der nötigen Tiefschlafphasen in dieser Zeit sind ausschlaggebend! Eine Reduktion der im Bett verbrachten Zeit hilft bisweilen, den Schlaf zu vertiefen und Schlafunterbrechungen zu vermeiden. Aber: Zu wenig Schlaf mündet in exzessive Tagesmüdigkeit und Desynchronisation des Wach-Schlafrhythmus. Übermäßig lange Zeiten im Bett führen zu unterbrochenem und oberflächlichem Schlaf. Morgens zur normalen Zeit aufstehen, unabhängig von der jeweiligen Schlafdauer.

  2. Morgens immer zur gleichen Zeit aufstehen: an allen sieben Tagen der Woche Eine regelmäßige Aufwachzeit führt zu regelmäßigen Einschlafzeiten und hilft, die „innere Uhr“ zu regulieren.

  3. Regelmäßig Sport treiben Das Training so planen, dass es drei Stunden vor der geplanten Schlafzeit beendet werden kann. Körperliche Tätigkeit tagsüber verstärkt den inneren 24-Stunden-Rhythmus von Ruhe und Aktivität und erleichtert das Einschlafen.

  4. Bett und Schlafzimmer sollen Wohlfühl-Bereiche sein Bett (Matratze) und Schlafbekleidung sollen bequem sein: Nicht jeder will und braucht beispielsweise eine "harte Unterlage". Gibt es andere Gründe für eine spezielle Matratzenqualität (Allergien, Wirbelsäulenprobleme etc.)? Licht- und Lärmquellen so gut wie möglich abschirmen. Raumklima: Regelmäßiges Lüften, Entfernen von Störfaktoren (insbesondere Fernseher!). Im Bett nicht mehr lesen, lieber vor dem Schlafengehen im Wohnbereich, andere Welten sollen draußen bleiben!

  5. Für angenehme Temperatur im Schlafzimmer sorgen Je nach Bettdecke und Schlafbekleidung sind 16–20°C optimal. Wird die dauernde Klimaanlagen-Ventilation tatsächlich gebraucht?

  6. Auf regelmäßige Mahlzeiten achten! Nicht übersättigt, aber auch nicht hungrig zu Bett gehen

    Hungergefühl und auch ein voller Magen können den Schlaf stören. Ein leichter, kleiner Imbiss, kann das Einschlafen fördern. Wichtig! Zwei Stunden vor dem Schlafen keine schweren Mahlzeiten! "Late night overindulgence" wurde schon 1892 von Sir William Osler als Problem für erholsamen Schlaf und die freie Atmung im Schlaf erkannt.

  7. Große Flüssigkeitsaufnahmen am Abend vermeiden Eine verminderte abendliche Flüssigkeitsaufnahme verringert Harndrang und damit die Zahl der nächtlichen Toilettengänge.

  8. Die Einnahme koffeinhaltiger Getränke reduzieren Koffeinhaltige Getränke und Lebensmittel (Kaffee, Schwarztee, Cola, Schokolade) können Einschlafschwierigkeiten, nächtliches Aufwachen und oberflächlichen Schlaf bewirken.

  9. Alkohol vermeiden, insbesondere am Abend Alkohol kann durch seine entspannende und stimmungsaufhellende Wirkung zwar das Einschlafen begünstigen, jedoch führt er zu häufigem Aufwachen gegen den Morgen und weniger erholsamem Schlaf. Schon in geringen Mengen dämpft Alkohol das Atemzentrum im Schlaf. Insbesondere stark alkoholische Getränke sind Hauptwegbereiter für "Obstruktive Schlafapnoe"-Ereignisse. Diese nächtlichen Atmungsstörungen erhöhen das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht und Diabetes-II-Entstehung beträchtlich.

  10. Rauchen kann den Schlaf stören Nikotin ist ein Stimulans. Bei Schlafschwierigkeiten sollte in der Nacht besser nicht geraucht werden. Nikotinverursachte chronische Atemwegserkrankungen (COPD) können nächtliche asthmaähnliche Ereignisse hervorrufen, die zur wiederholten Schlafunterbrechung führen.

  11. Probleme nicht mit ins Bett nehmen Ungelöste Sorgen können das Einschlafen und den Tiefschlaf beeinträchtigen. Am besten einige Zeit am frühen Abend reservieren, um sich mit allfälligen Problemen zu beschäftigen und die Aktivitäten des kommenden Tages zu planen

  12. Lange Einschlafversuche vermeiden Einschlafversuche verschlimmern das Problem. Stattdessen besser das Schlafzimmer verlassen und Ablenkung suchen (z.B. ein Tagebuch schreiben), bis Schläfrigkeit eintritt. Stimulierende Aktivitäten vermeiden.

  13. Möglichst nicht auf die Uhr schauen Den Riesenwecker neben dem Kopf und die Armbanduhr vermeiden, damit Schlafstörungen nicht im Sinne eines Lernprozesses an bestimmte Zeiten gebunden werden.

  14. Einschlafrituale schaffen Ein Einschlafritual, regelmäßig angewendet, hilft, sich aus der Tagesmühle zu verabschieden und dem Körper ein anderes Tempo zu vermitteln. Zum Beispiel ein inneres Ruhebild entwerfen, in das sie jeden Tag eintauchen. Das kann ein Lieblingsstrand sein oder ein Berggipfel, auf dem man sich besonders wohl fühlt.

http://gesundesleben.at/seele-psyche/balance/vierzehn-regeln-damit-sie-besser-schlafen

Lissas Ratschläge sind genau richtig! Ich würde dir noch empfehlen vorher eine Tasse warme Milch gemischt mit Honig zu trinken und vielleicht eine leichte Musik zu hören. Das hilft mir z.B. Aber 24 Std. lang zu schlafen??? Das klingt sehr gefährlich, wenn du mich frägst. Ich hoffe, dass du das nicht wirklich so meinst. Informiere dich in versch. Internetseiten was noch helfen könnte, um gut durchzuschlafen. 24 Schlaf ist keine Lösung!

lg

Wenn du wirklich einen stark unregelmäßigen Tagesrythmus hast, dann solltest du das auf jeden Fall mit einem Arzt besprechen. Auch wenn es aus beruflichen Gründen ist - langfristig gesehen ist es sehr sehr ungesund.

Du solltest entsprechend einen Arzt dabei haben, der rechtzeitig bescheid gibt, wenn du davon krank wirst. Die Tatsache dass du jetzt schon starke Medikamente haben willst sagt schon mal alles...

Dein Wunsch 24 Stunden durchzuschlafen um Schlaf nachzuholen, ist der falsche Ansatz. Man kann ein Schlafdefizit nicht einfach nachholen, da macht der Körper nicht mit. Das mag mal kurzfristig funktionieren, aber wenn man über einen längeren Zeitraum nicht genügend schläft, rächt sich das mit physischen und psychischen Gesundheitsstörungen. Du solltest also versuchen deine Tage und deine Arbeit so einzurichten, dass du ein Minimum von 7 - 8 Stunden Schlaf erhältst. Und sag bitte nicht, dass das nicht geht. Du musst nur lernen, deine Arbeitstage besser zu strukturieren.

Im Übrigen gibt es keine frei verkäuflichen Schlaftabletten, bzw. gar keine, die dich 24 Stunden schlafen lassen, das ist ja schon fast ein Koma.

Kenne das Problem.

Ist leicht gesagt, 'dann Wechsel den Job' ich arbeite zb. Im Krankenhaus, habe insgesamt 8 (!!!) verschiedene Dienst-arten, unter anderem auch 24 Stunden Schicht. Da ist es schwer, in einem natürlichen Schlafrythmus zu kommen

Sollen jetzt alle, Die im Gesundheitswesen arbeiten und eine 24/7 medizinische Versorgung aufrecht erhalten (müssen) kündigen?

Und wer ist dann da, Wenn du/sie nachts einen Unfall hat?

Natürlich sollten Schlafmittel nicht zum Alltag gehören und vor allem ist es abzuraten, 24h durchzuschlafen...

Ich nutze sie auch nur selten. Aber nach einer 70 oder 80 Stunden Woche kann man nicht auf Knopfdruck einfach schlafen.

Die Dosis macht das Gift.

Solltest du jedoch bemerken, dass du mehrmals die Woche die Tabletten nehmen musst, solltest du wirklich zum Arzt gehen und dir professionelle Hilfe suchen.

LG

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