Welches Kaminholz brennt besonders gut und gibt viel Wärme ab?

3 Antworten

Hallo, hast du offenen Kamin oder Kaminofen? also, wenn es rein nur zur häuslichen Atmosphäre beitragen soll -Flamme/ Duft, dann gibt es nichts Besseres als Birkenholz - gibt natürlich auch Wärme ab!!! Geht es rein um andauernde Wärme, sind Harthölzer wie Ei / Bu zu bevorzugen. Möchte ich aber eine schnelle Wärme haben , so ist Nadelholz besser dafür geeignet! In allen Fällen gilt: Nur optimale Holzfeuchte (ca. 15%) sorgt für richtige und umweltschonende Verbrennung! Gruß

hätte ich nicht besser erklärt!!! - Forstwirt und Nutzer von Kaminofen

Brennholz und Kaminholz für Ofen und Kamin kann eine sehr unterschiedliche Qualität haben. Manche Hölzer brennen länger und heißer als andere, was die Heizqualität natürlich steigert. Nicht immer hat man die Wahl zwischen unterschiedlichen Holzarten, wenn man aber wählen kann, lohnt es sich, zu einer höheren Qualität zu greifen.

Harte Hölzer

Harte Hölzer wie Ahorn, Eiche, Birke oder Obstholz sind die besten Brennhölzer im Sinne von Brennzeit und Hitzeentwicklung. Sie enthalten weniger Harz, und verbrennen damit sauberer als weichere Hölzer. Hartes Brennholz ist aber teurer als weiches Holz, und hinterlässt nach dem Brennen auch mehr Asche.

Weiche Hölzer

Weiche Hölzer wie Fichte oder Kiefer sind als Brennholz am weitesten verbreitet und wesentlich günstiger als harte Hölzer, die eher für die Herstellung von Holzwaren verwendet werden. Weiche Hölzer brennen schneller als hartes Brennholz, und hinterlassen eine feinere Asche. Da Fichten- und Kiefernholz sehr viel Harz enthält, ist es nicht immer angenehm anzufassen. Durch das Verbrennen von weichen Hölzern entsteht sehr viel mehr Schlacke in den Rohren und im Schornstein.

Junges Holz, also Holz, das im selben Jahr geschlagen wurde, sollte auf keinen Fall verbrannt werden. Es erzeugt wenig Hitze und sorgt für viel Schlacke in den Rohren und eine starke Rauchentwicklung. Das Brenn- oder Kaminholz sollte überdacht und im Freien gelagert werden. Auch sollte die Luft im Stapel gut zirkulieren können. Vor dem Verbrennen sollte das Holz wirklich trocken sein.Wer einen offenen Kamin sein Eigen nennt, kann dem Feuer auch duftende Hölzer beimischen.

Buche und andere Harthölzer sind gut geeignet, Weichhölzer sind nur zum anfeuern wirklich geeignet, da man da sonst ständig nachlegen muss.
Wirklich wichtig ist aber, dass das Zeug trocken ist, wenn man es verbrennt (und zwar nicht nur von außen, sondern auch von innen, mit einer maximalen Restfeuchtigkeit unterhalb von 20%.
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Weitere Informationen z.B. unter:
http://www.brennholz-deutschland.de/Brennholz-Wissen/Welche-Baumart

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