Welcher Reifenderuck ist bei einem Rennrad optimal?

5 Antworten

Das kommt in erster linie darauf an was man selbst Prefereriert.sfahre bei Regen mit ca 5-6,5 Bar am liebsten um mehr Auflagefläche und somit mehr Grip(was sich durchaus bemerkbar macht)zu haben. Bei Sonnenschein fahre ich 0,5 Bar über den angegebenenmax. Luftdruck ist in meinem Fall 9 Bar. Wenn man im Herbst fährt und viel Laub auf der Strasse liegt kann man auch runter auf ca 6-7 Bar gehen um den gleichen Effekt wie bei Regen zu haben(mehr Grip).

Mfg momo

Normalerweise findet man auf dem Mantel eine Angabe zum Reifendruck für den jeweiligen Reifen. Dabei sollte man aber nicht den Maximaldruck aufpumpen, sondern als Richtwert zwischen 7 und 8 bar. Es kommt auch darauf an, wie gut oder schlecht die Straßenverhältnisse sind. Bei schlechter und unebener Straße, lässt du einfach ein bisschen Luft aus dem Reifen. Kontrollier den Reifendruck einfach vor jedem Einsatz, das dauert ja nur ein paar Sekunden.

Wenn du mit dem Daumen den Reifendruck prüfst und du mit aller Kraft den Reifen kaum eindrücken kannst, dann ist der Druck i.O.

@Edgar Nikolaus: Diese Regel kannst Du bei einem Hollandrad anwenden, nicht bei einem Rennrad. Ab etwa fünf Bar kannst Du den Daumen kaum mehr eindrücken, aber für einen Rennradreifen sind fünf bar deutlich zu niedrig. 7,5 bar müssen es mindestens sein, damit es auch bei den schmalen Reifen nicht zum Durchschlag (wir Radsportler sagen "Schlangenbiss", wenn es danach zu Löchern im Schlauch) kommt.

@pooky

Gut aber wie Pumpe ich den dann mein Rennrad auf und prüfe es???

@Niklaus

Wer ein Rennrad hat, besitzt auch eine Standpumpe (auch Kompressor genannt, nicht elektrisch) mit Manometer. Mit einer normalen Handpumpe würde es auch zu lange dauern, bis der Druck erreicht ist. Für unterwegs habe ich für den Pannenfall eine CO2-Druckkartuschenpumpe, die den Reifen innerhalb von einer Sekunde auf acht bar bringt.

@pooky

Ich kenne mehrer Menschen mit Rennrad aber ohne Standpumpe.

@Niklaus

Scheinen kräftige Leute zu sein, wenn sie acht Bar mit einer Handpumpe aufbauen...

@pooky

Einfach beim kauf Autoventiele einbauen lassen. Kostet in der Regel nicht mehr und du kannst es in wenigen Sekunden an der Tankstelle aufpumpen und den Druck ablesen.

@lenno

Auch wenn ich hier etwas aus Versenkung hervorhole könnte es vielleicht noch mal jemandem weiterhelfen.

Ein Rennradreifen sollte aufgrund seiner Bauart mit einem entsprechend hohem Druck aufgepumpt werden um die bereits besagten Schlangenbisse und die viel schlimmeren Beschädigungen der Felge zu vermeiden. Vom Rollwiderstand will ich hier gar nicht erst anfagen. Dazu ist (leider) auch entsprechendes Pumpenmaterial notwendig. Im Vergleich zu den Anschaffungskosten des Rads sind diese Kosten vernachlässigbar. Durchaus venünftige Pumpem mit hoher Lebensdauer sind für unter 50 € zu haben. Und man glaubt es kaum, aber mit solch einer Pumpe können auch andere Räder sogar mit unterschiedlichen Ventilen bedient werden: das nennt man Synergieeffekt :-).

Das verwenden von Auto-Ventilen (Schrader) oder Dunlop-Ventilen an Rennradfelgen ist zu 99 % (geschätzt) ausgeschlossen. Der Bohrungsdurchmesser ist hier verhältnismäßig klein, so dass ein Auto-Ventil nicht durch passt. Vom Aufbohren würde ich hier dringenst abraten. Viel einfacher ist hier ein Adapter von Sclaverand-Ventil auf Auto-Ventil. Den legt man sich zum Flickzeug und kann somit an jeder Tankstelle aufpumpen.

MfG Michael

kommt auf den Reifen an. I.d.R. 8bar, bei guten Reifen bis zu 12

Bei einem richtigen Rennrad sollten alle Variablen gut aufeinender abgestimmt sein. Der optimale Reifendruck steht ja in der Regel in "bar" auf dem Mantel. Wenn man noch dein persönliches Gewicht beachtet, kann man ja dann entsprechend entweder etwas mehr oder weniger nehmen. Und: ist das System dicht, dann hält es einige AUsfahrten konstant!Regelmäßiges testen sollte aber stattfinden, schont Muskeln und Material.

dh.

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