Welchen Zement für die Befestigung von Bruchsteinplatten auf einer Außentreppe?

5 Antworten

ich würde da nur speziellen fliesenkleber nehmen und zusätzlich eine versiegelung der platten das sie kein wasser aufnehmen,einschließlich der fuge

Hallo Rhenkiesel321, das Problem kann mehrere Ursachen haben. Ich bin jetzt kein Bauprofi aber habe schon viel zu Hause selber gebaut und auch "verpfuscht" ;-). Es kommt darauf an was für Bruchsteine du hast, Granit, Porphyr sind gut geeignet, da Wasser undurchlässig. Kalksteinplatten und Schiefer gehen garnicht! Kalkstein zieht Wasser welches im Winter gefriert und abplatzt, Schiefer ist irgendwie "fettig" und gibt keine Bindung mit dem Beton. Dann ist es wichtig das der Untergrund fest und trocken ist, wenn das Mauerwerk von Innen/ Unten Nässe zieht kannst du verwenden was du willst, es fällt immer wieder ab. Versuch es mal mit Fliesenkleber ( Flexkleber), zusätzlich Armierungsgewebe und als Unterschicht auf das Mauerwerk eine Sperrschicht aus Kaltanstrich( Teer). So hab ich es gemacht und es hält bis Heute. MfG

Geh in deinen Baumarkt und kaufe Trasszement und 1 Eimer Rhein -Sand das mit etwas Wasser mischen die Fugen sofort glatt streichen . Weil er wird Bomben fest und ist härter als eine Diamantscheibe. Gruss Oberberger 0

Ein altes Problem, wenn man solch einen Belag auf einem Betonlauf verlegt. Es wird sich wahrscheinlich nie dauerhaft abstellen lassen, lediglich verzögern.

Ein anderer Mörtel oder Natursteinkleber werden dir nicht weiterhelfen wenn Konstruktion und Ausführung fehlehaft sind. Anstatt des Mörtels würde ich den ganzen Fliesenleger tauschen.

Bei der Verlegeart dringt durch die extrem breiten Fugen und teilweise durch das Material selbst sehr viel Wasser in die Kleberschicht. Durch Frostsprengung im Winter und durch Dampfdruck im Sommer wird der Belag abgesprengt.

  1. Unter den Plattenbelag sollte unbedingt eine fachgerechte Drainage gelegt werden um eingedrungenes Wasser ableiten zu können
  2. Die Verklebung muss mit einem materialgerechtem Natursteinkleber im Buttering Floating- Verfahren, und nicht mit der Zahnkelle erfolgen. Nur so gibt es keine Hohlräume, in denen sich Wasser sammelt
  3. Die Verfugung sollte möglichst schmal mit einem flexiblen Fugenmörtel ausgeführt werden um den Wassereintrag zu reduzieren
  4. Wenn eh schon der gesamte Belag runter muss, sollte man lieber eine andere Verlegung wählen

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