Welche Tricks gibt es einem Kleinkind Tabletten zu geben?

5 Antworten

Wenn Du die Tabl zerdrücken darfst (d.h sie muß nicht im ganzen geschluckt werden) zerbreie eine Banane und zerdrücke die Tabl in dem Bananenbrei.

Wenn Du mit den Tabletten zu einem netten Apotheker gehst, kann er evtl Alternativen anbieten oder die Tabletten ein wenig kindgerecht "umarbeiten".

find ich gut.

@Imbecillitas

Umarbeiten ist eine sehr gute Idee (falls das geht). Alternativen gibt es leider nicht.Danke!

Weiß nicht ob das klappt, aber du/deine Schwester könnte(st) versuchen die Tabletten unter "Smarties" (also diese Süßigkeiten) mischen... wenn sie es merkt...ist es natürlich blöd...aber du/deine Schwester könnte(st) die Smarties auch als Lockmittel nehmen: wenn sie die Tablette nimmt, dann kriegt sie als kleines "Bonbon" die Smarties.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Ausbildung und Erfahrungen

Auch eine nette Idee...bei einem anderem Kind,lach;-). Die Kurze ist Smarties leider einzeln und einmal auf die Tablette (bzw. dann die Hälfte) gebissen und sie spuckt sie aus;-(.

@koira1975

Hmmm, dann weiß ich es auch nicht.... scheint ein "schwieriger Fall" zu sein, was!?!

Die Idee mit dem Zermösern und Nutella als Tarnung finde ich ideal. Oder vielleicht noch in Saft einrühren.

Kann sie nicht ein paar Tabletten auf Vorrat zerdrücken? Dann muss sie sich nicht jedes Mal neu hinstellen.

Schlecht mit der Dosierung....lieber einzeln zermahlen

@sunnytime07

Im Saft löst sie sich leider nicht auf und die Kurze ist mittlerweile recht misstrauisch,lach. Fürchte auch es muss bei der Nutella bleiben.

@sunnytime07

Ja, das meinte ich ja, dass sie die einzeln (aber im Voraus) zermahlen und in Döschen aufbewahren soll. Dann muss sie sich nicht alle paar Stunden neu aufraffen.

@koira1975

Jaja - lach - die Kröten finden ganz schön schnell raus, dass ihnen da was untergejubelt werden soll...

Hi, ich hatte auch dieses Problem mit meinem Sohn und das so gelöst: Ist zwar ein bisschen gemein,aber die tablette war drin. Ich habe die tablette zerkleinert, in einen Schluck saft getan und dann mit einer Dosierspritze eingeflösst. Das war die einzige Möglichkeit. Hat geklappt. Alles Gute

Auch das könnte evtl klappen, wobei die Tablette halt nicht löslich ist. Uns sie muss diese vermutlich über mehree Wochen dreimal tgl nehmen. Ich überlege gerade , ob man sich dabei nicht auch bös verschlucken kann...

@koira1975

ja, verschlucken ist nicht gut. die tablette eben so klein wie möglich machen, fast schon pulvrig. Hätte noch eine Idee. Vielleicht gibt es ja Bonbons, die so aussehen wie die Tabletten. So könntet ihr vormachen (mit den Bonbons), und sie nimmt dann vielleicht ohne Theater die Tablette.

Hasst mich mein Kind wirklich so sehr?

Es geht darum, dass ich am verzweifeln bin. Kurz zu mir, ich bin 25 Jahre, verheiratet und arbeitssuchend (darauf komme ich später nochmal).

Ich habe eine Tochter, 15 Monate, war ein absolutes Wunschkind. Ich hatte ein tolle Schwangerschaft, habe mich auf das Leben zu dritt gefreut und war ganz aufgeregt. Naja, die Geburt war ziemlich hart, 16 Stunden. Wollte keine Schmerzmittel o. Ä.. Ich wollte alles ganz natürlich wegen der Bindung. Nun ja, das Krankenhaus war die Hölle, jede Menge Besuch, den ich nicht wollte (!) und es kam kein Milcheinschuss! Das war eigentlich das schlimmste für mich. Nach 4 Tagen endlich nach hause (die Ärzte wollten mich da lassen, weil sie merkten, dass was nicht stimmt, aber ich dachte es liegt am KH). 

Mein Mann hat alles besorgt für unsere Tochter und mich. Habe lange gekämpft und nach 7 Tagen kam endlich die Milch! Ich habe 6 Monate voll gestillt, nach 9,5 hat sie es dann nicht mehr gewollt, was mir sehr weh tat :-( 

Naja, alles gut und schön. Es gab natürlich gute und auch schlechte Zeiten. Habe die ersten 2 Monate nur geweint, ich hatte das Gefühl mein Kind nicht zu lieben. Meine Hebamme meinte aber, dass sich eine Bindung manchmal erst entwickeln muss. Entschuldigt den ewigen Text, aber möchte verstanden werden. 

Jetzt ist meine Tochter 15 Monate, läuft und lacht viel. Nach außen ein Traumkind mit nur wenigen Mängeln. Aber niemand sieht was hinter der Fassade abläuft :-/ 

Seit sie 12 Monate ist, ist sie nur noch krank, verständlich. Andere Kinder etc. Sie schläft nicht mehr, isst sehr schlecht und jammert und bockt usw. Was mich auch ziemlich ärgert, sie spricht kein Wort! Sie plappert ununterbrochen. Aber kein richtiges Wort. Dabei lese ich ihr so viel vor! 

Allgemein mache ich alles für sie. Ich gebe mein ganzes Leben, sie bekommt all meine Liebe (in der Hoffnung, dass es Liebe ist), ich bin den ganzen Tag zuhause. Ich habe bereits 80 Bewerbungen geschrieben, aber nur Absagen. Wegen einem Kind! 

Ich will so gern arbeiten, Geld verdienen und es geht nicht! Weil ich ein Kind habe, welches mir den letzten Nerv raubt. Ich bekomme mittlerweile richtige Anfälle, wenn ich mit ihr allein bin. Würde ihr nichts tun, eher mir. 

Manchmal will ich einfach nur vom Dach springen. Aber wieso straft sie mich? Wieso weint sie wenn wir alleine sind, sie bockt ständig und schreit die Bude zusammen? Wieso hasst sie mich so sehr?

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Krippenkind beißt

Hallöchen,

ich arbeite in einer Krippe (12 Monate bis 3 Jahre), die am 01. August neu gegründet wurde. Wir haben 10 Kinder bei drei Betreuern. Die Kinder sind natürlich auch alle neu und befinden sich in der Eingewöhnungsphase, die bislang sehr gut läuft. Nur eine Sache macht meinen Kollegen und mir echt Kopfzerbrechen: Ein Junge, afrikanisch, knapp 2 Jahre alt, hatte einen wunderbaren Start, aber seit Ende vorletzter Woche beißt er, für Außenstehende "grundlos" (für IHN wird's ja irgendeinen Grund haben) andere Kinder. Und zwar bevorzugt richtig schlimm ins Gesicht.

Er ist dabei völlig unberechenbar, es gibt keinen Streit, die Situationen sind unterschiedlich vielfältig, man kann also nicht sagen: Das war ihm mittags zu laut, er war müde, DAS ist der Grund. Es gibt meistens auch nie Streit vorher. Beispielsweise heute morgen: Er kommt mit seinem Zwillingsbruder (mit dem er sich btw gut versteht und den er nie beißt) rein, geht zu einem anderen Kind (sind erst 4 da), umarmt es, sagt "Hallo" und geht in eine andere Ecke. Kurz darauf kommt er zu genau diesem Kind zurück - und beißt es ins Gesicht. Es haben schon zwei Mütter ihre Kinder abgemeldet wegen ihm, die Mutter des gebissenen Kindes ging heute auch in Tränen aufgelöst nach Hause und wir sind ratlos.

Wir nehmen ihn sofort aus der Situation heraus, sagen laut und deutlich NEIN, sprechen mit ihm (er versteht Deutsch), lassen ihn als Konsequenz eine Weile bei uns, bieten ihm andere Angebote abeits der Kinder an etc. Inzwischen ist praktisch einer von uns immer nur für ihn abgestellt, da er so unberechenbar ist, dass wir ihn kaum mehr alleine an die anderen Kinder ran lassen wollen, was ja auch Stress für alle Beteiligten ist.

Ich bin Berufsanfänger und hab so einen Fall noch nie gehabt, obwohl ich innerhalb der Ausbildung z.T. mit echten Krawall-Kiddies gearbeitet hab - die hatten aber zumeist eine rabenschwarze Vorgeschichte und darauf konnte man aufbauen und mit arbeiten. Bei ihm hier bin ich total ratlos und es wird nicht besser.

Mit der Mutter des Beißers sind wir im Gespräch, sie wird nun diese Woche beim Krippenalltag dabei sein. Sie und ihr Mann sind, soweit wir das beurteilen können, liebevolle Persönlichkeiten, die aber konsequent und mit Struktur auftreten und uns in der Eingewöhnungsphase eine echte Hilfe waren.

Haben vielleicht andere ErzieherInnen, Mütter von beißenden Kindern oder auch von gebissenen Kindern Erfahrungsberichte und Tipps?

LG

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