Welche Narkose solle ich wählen?

5 Antworten

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Bei Dir ist beides möglich, wenn Du keine ernsthafte Erkrankung hast, die gegen das eine oder andere Verfahren sprechen.

Bei Plexusanästhesien gibt es unterschiedliche Verfahrensweisen, Achselhöhle ist nur eine. Man kann die Armnerven auch unterhalb oder oberhalb des Schlüsselbeins betäuben.

Als weitere Verfahren gibt es noch die Bier`sche Venenanästhesie.

Und eben die Alternative Narkose.

Bei Deinen Ängsten würde ich am ehesten eine Narkose empfehlen.

Keines der genannten Verfahren kommt ohne einen venösen Zugang aus. Dies ist laut Leitlinien auch vorgeschrieben.

Es gibt nur noch wenige alte Anästhesisten, die auf Wunsch noch Narkoseeinleitungen mit Maske ohne venösen Zugang machen, ich kenne zumindest einen. Das ist dann aber schon nicht mehr leitliniengerecht.

Komischerweise hab ich bei der Armvene keine Probleme zum Beispiel Blut abnehmen usw

@Lele1987

Das legen einer Braunüle ist ja wie Blutabnahme. Also spricht nichts gegen eine Narkose.

Man sollte dich darauf hinweisen, dass in solchen Fällen ebenfalls eine Injektion über einen venösen Zugang erfolgt, anderes ist mir nicht bekannt, lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.

Mir wurde z. B. eine Injektion Propofol verabreicht, dann zählt man noch bis ca. 10 und ist weggetreten.

Zum Risikopotential der "Dämmerschlaf-Sedierung" ein Artikel der Apothenken-Umschau:

http://www.apotheken-umschau.de/Therapien/Sedierung-Daemmerschlaf-mit-Risiken-503537.html

Von Injektionen in die Achsel habe ich noch nie etwas gehört, aber gut.

Google mal Plexusanästhesie

@Lele1987

Danke für den Hinweis, werde ich machen. Allerdings muss ja wohl auch eine andere Möglichkeit bestehen, wenn sämtliche Vollnarkosen und Dämmerschlafsedierungen (insgesamt hab ich da auch schon ein paar Mal unterm Messer gelegen) bei mir ohne derlei Plexusanästhesien erfolgten.

Hallo,

dies ist  natürlich nicht einer Beratung durch medizinisches Fachpersonal gleichzusetzen.

Ich habe bei der Entfernung meiner Weisheitszähne eine Sedierung (conscious sedation) bekommen - allerdings nicht in die Achselhöhle. Ich habe von der ganzen Operation nichts mitbekommen und hatte am Ende den Vorteil, keine Narkose-Nachwirkungen zu haben. 20 Minuten nach Ende der Operation konnte ich schon gehen.

Bei den heutigen Vollnarkosen hat man eigentlich kaum noch Nachwirkungen. Ich hatte in den letzten 5 Jahren vier Stuck.

Du benötigst auf jeden Fall einen Venösen Zugang (z.B. Infusionen oder falls etwas schief läuft). Bei einer Betäubung wird zusätzlich in die Nähe der Nerven gestochen außer bei einer Spinalanästhesie in den Wirbelsäulenkanal. Da ich in Duisburg Fahrn operiert wurde und einen Narkose schaden erlitten habe, würde ich jetzt im Nachhinein immer eine Narkose ablehnen. Da sind sehr viele Risikofaktoren im Spiel. Ganz wichtig ist ein erfahrener Anästhesist. Mir hat der Anästhesist im Vorgespräch auch gesagt, eine Narkose ist heute kein Risiko mehr. Die Anästhesistin die bei mir dann die Narkose durchgeführt hat, muss irgendwie geschlafen haben oder war eine Anfängerin. Erst nach 30 Minuten hatte sie meinen Blutdruck wieder normalisiert. Durch den Sauerstoffmangel habe ich einen Narkose schaden erlitten. Also Vorsicht mit einer Narkose! Ich lasse mich in Zukunft lieber ein paar mal stechen. Außerdem merkt man nur den ersten Stich. Die anderen merkt man kaum noch weil die Betäubung sofort einsetzt. LG



Ich habe mir bei meiner Hand Operation aus genau diesem Grund eine Vollnarkose geben lassen:-)

War im Januar. Ich würde immer wieder die Vollnarkose nehmen. Obwohl sie ja nicht so gesund sein soll:-)

Wie wurde sie eingeleitet ? Vene oder Maske?wann durftest wieder heim ?

@Lele1987

In die Arm Vene. Nach einer Stunde war der Spaß vorbei., Nach drei Stunden durfte ich heim. Aber nur in Begleitung.

Vielen Dank

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