Welche Lautstärke bei einem Kopfhörer schadet noch nicht den Ohren?

3 Antworten

Als Faustregel könnte man vielleicht sagen: "zu laut, zu lange" schädigt die hochsensiblen Härchen im Innenohr (Schnecke), die dafür sorgen, dass die am Ohr ankommenden Schallwellen in für das Gehirn verarbeitbare Signale umgewandelt werden. "zu laut": es ist schwer, eine allgemeine Aussage zu machen, da "laut" eine subjektive Empfindung ist. Ob mir eine Musik zu laut ist, hängt von vielen Faktoren ab: z. B. momentane Verfassung, bereits bestehende Schwerhörigkeit, Kopfschmerzen, Gewöhnung an eine gewisse Lautstärke,... Diese subjektive Empfindung ist aber nicht unbedingt ein Richtwert für "gefährliche" Lautstärke! Ein "Klingeln" in den Ohren oder gar Schmerzen bei bestimmten Frequenzen sollten auf jeden Fall als Alarmsignal erkannt werden. Objektiv messbar und entscheidend für Schädigungen ist lediglich der Druck (sprich Luftdruckschwankungen -> Schall), der auf das Gehör wirkt! Wie groß dieser Wert (in "Pascal" bzw. Milli- oder MikroPascal) sein darf, um für das Gehör harmlos zu sein, kann ich nicht sagen - dazu wäre wohl am Besten, sich mit einem HNO-Arzt zu beraten (oder HNO-Ambulatorium - die haben auch audiometrische Labors zur Überprüfung des Gehörs). Wichtig ist jedenfalls auch, dem Gehör immer wieder Pausen (Stille) und damit Erholungsphasen zu gönnen. Ich selbst habe vor einigen Jahren einen Test (Infostand bei einer Musikfachmesse) mit Kopfhörer gemacht, der mir deutlich gemacht hat, dass ich mit meiner Einschätzung bezüglich "gesunder" Lautstärke doch beträchtlich daneben lag. Meine subjektiv als "eh schon leise" empfundene Lautstärkeneinstellung erwies sich als "über dem gesunden Maß"!

Ja, 60 bis 70 dB Schalldruck.

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