Welche Honig-Art sollte man für schlecht heilende Wunden verwenden?

5 Antworten

wie berichtet, wird manuka (teebaum-) honig verwendet, steril unter dem namen medihoney(R) verkauft. bei chronischen wunden ist das hilfreich, der honig enthält auch enzyme und antibiotisch wirksame substanzen. meiner erfahrung nach tut es einfacherer honig auch für den hausgebrauch.

Honig vom Imker

Für die Wundbehandlung darf man nur speziell hierfür zugelassene Medizinprodukte verwenden, die sowohl steril, also keimfrei sind, und auch die sonstigen Anforderungen für ein Wundheilungsprodukt erfüllen.

Die angesprochenen Lebensmittelhonige - egal ob Bio oder nicht - dürfen hierzu nicht verwendet werden, da es sonst zu massiven Komplikationen kommen kann. Wer gegenteiliges behauptet lügt entweder aus gewissen Interessen oder ist einfach nicht informiert.

Mehr Hintergründe zur Behandlung mit medizinischem Honig kann man auf der Webseite www.medihoney.de erfahren.

Egal, welchen Honig, er sollte nur nicht künstlich sein. Und keine Angst vor Bakterien. Stellt Euch mal vor, ihr habt ein grosses Glas Honig geöffnet und macht das jeden Morgen und entnehmt Honig fürs Brötchen, dabei kommt aber Butter und Brötchenkrumen ins Honigglas und stellt Euch weiterhin vor, der Deckel des Glases schliesst gar nicht mehr richtig. Was ist nach einem halben Jahr mit dem Honig? Gar nichts, er ist nur etwas fester geworden und genauso geniessbar wie am ersten Tag. Oder kennt jemand verschimmelten Honig? Honig hat eine hohe antibiotische Wirkung und der Zucker darin hilft, dass Wunden besser granulieren.
Das wussten schon die alten Ägypter etc. Blutvergiftung durch Honig, ein Wunschdenken der Pharmaindustrie.

Auch ich warne vor der Honigselbstmedikation. Die Infektionsgefahr ist ziemlich hoch, vor allem wenn man bedenkt, dass es ein ordentliche Menge von sterilen Arzneien gibt, die extra dafür hergestellt werden. Etwas anderes sind die (durch Strahlung) entkeimten Medizin-Honige, die in Deutschland aber noch im Teststadium sind. Sie werden als sehr hilfreich bei großflächigen Wunden beschrieben. Sie könnten auch sehr gut bei offenen Beinen und Brandverletzungen angewandt werden.

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