Welche Holzbriketts soll ich nehmen?

4 Antworten

Die Form ist nur untergeordnet. wichtig ist, dass sie trocken sind und keine Schadstoffe drin sind. Bei manchen Briketts ist als Bindemittel in geringen Mengen Wachs beigemischt. Da verrußt die Sichtscheibe sehr schnell. In jedem Fall ist es vorteilhaft die Scheibe vor Inbetriebnahme des Ofens mit Suwelit "googeln" zu imprägnieren. Dann bleibt die sauber, bzw. ist ganz leicht sauber zu wischen.

Ich hatte mir tatsächlich genau die gleiche Frage gestellt und die du Antworten die du bekommen hast, müssten auch schon sehr hilfreich sein. Finde diesen Artikel allerdings auch sehr spannend : https://holzharry.de/welches-holzbrikett-vergleich/

Mithilfe diesen Artikels hab ich für mich die richtige Sorte gefunden.

Viel Erfolg noch und herzlioche Grüße

Hallo, generell herrscht die Meinung dass Hart-/Laubhölzer besser sind als Nadelhölzer. Diese Meinung ist vom Scheitholz abgeleitet und falsch. Der Brennwert pro kg von Holzbriketts ist nahezu gleich. Bedenke Briketts kauft man nach kg, Scheitholz meist nach Volumen. Nadelholz ist leichter als z.B. Buche. Ein kg Holzbriketts bleibt ein kg egal welches Holz.. Nadelholzbriketts brennen grundsätzlich etwas schneller bei höherer Temperatur als Buche oder Eiche, bei nahezu gleichem Heizwert/kg. Da kommt es sehr auf den Ofen an und was man möchte. Ein Stahlofen ohne Speicherplatten mit nadelholzbriketts beheizt ist z.B. ideal, wenn tagsüber niemand zuhause ist und man es schnell warm haben möchte. Trotzdem gibt es erhebliche Qualitätsunterschiede bei Holzbriketts. Generell brennen die hochverdichteten langsamer ab als die Quaderförmigen. Zum normalen heizen würde ich die Quader kaufen. Sind auch die günstigsten pro kg.

  1. Die Feuchte: Holzbriketts die nicht aus technisch getrocknetem Material sind, können zu feucht sein. Das verdampfen von Wasser kostet Heizwert und kann, wenn es extrem ist auch zu versottungen führen. Späne z.B. aus der Parkettproduktion sind ideal.

  2. Die größe der Späne: Eine gute mischung aus feinen Spänen und Holzstaub ist ideal. Ein gutes Holzbrikett geht im Ofen nur leicht auf und brennt eine gute Zeit mit schöner Flamme um dann gute Glut zu bilden. Ein schlechtes mit großen Spänen darin, verwandelt sich in kurzer Zeit in ein Häufchen glühende Krümel.

  3. Schadstoffe: Es gibt Qualitäten die riechen schon nach Formaldehyd, ich hab die nicht untersuchen lassen, aber ich kaufe nicht mehr im Osten. Nicht zu verwechseln mit dem typischen Essiggeruch bei Eichenbriketts, dieser ist natürlich und stellt kein Qualitätsmangel dar.

Grüße, lukas

Danke für deine ausführliche Antwort! Viele Grüße

aus eigener Erfahrung kann ich sagen das Laubholzbriketts besser sind. Sie brennen zwar schneller-heizen dafür auch schneller weil sie mehr Temperatur entwickeln. Ich habe verschiedenen Formen ausprobiert: Runde, runde mit Loch und Quader - große Unterschiede gab es nicht, denn die Qualität und Trockenheit des Holzes spielt dabei auch eine Rolle und die ist nie 100% gleich, und natürlich spielt auch die Beschaffenheit des Ofens eine rolle. Ich habe einen offenen Kamin, den ich mit einer Heizkassette mit Glastür habe ausstatten lassen, d.h der Abbrand ist dadurch geregelt. Grundsätzlich kaufe ich Briketts nur aus der hiesigen Gegend, denn ich wohne in einer waldreichen Gegend und es ist ja wohl weder nachhaltig noch wirtschaftlich, wenn solche Dinger aus fernen Ländern importiert werden. Im Preis sind die sowieso alle annähern gleich. Ich haben anfangs auch mal solche aus Pini Kay ausprobiert, und die Dinger sind zwar klasse weil sie sehr lange die Glut halten - aber sorry der ewig lange Transportweg ist blödsinnig. Wenn der Kamin nachts mitheizen soll, kann man genauso gut mal Briketts auflegen und die findet man mittlerweile in jedem Baumarkt - man sollte aber immer drauf achten das das Zeug zumindest deutscher Herkunft ist. Am besten welche aus der Region kaufen, also die dort auch hergestellt worden sind und auf die Gütesiegel achten-

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