Welche Apotheken haben derzeit Grippeimpfstoff 2018/2019?

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Es ist wirklich so, dass derzeit keine Grippeimpfstoffe erhältlich sind.

Ob noch eine Apotheke vielleicht einen kleinen Restbestand hat, kann dir hier keiner sagen. Versuche einfach, die Apotheken in deiner Nähe abzutelefonieren, vielleicht hast du Glück.

Leider haben hier (Rheinland-Pfalz und angrenzendes Baden-Wüttemberg) die Apotheken keinerlei Impfstoff vorrätig oder werden noch welchen bekommen. Allerdings sollte man lt. Apothekerin versch. Hausärzte anfragen, da diese noch Impfstoff haben sollten. Meine Ärztin wäre sofort bereit mir den Imfpstoff zu injizieren, wenn ich ihn denn besorgen könnte. Hoffen wir mal, daß der Impfstoff nicht für einen Terroranschlag zurückgehalten wird. Es gibt ja das Terrorszenario wo jemand die (über die Luft) ansteckenden Influenza-Viren mit den nur sehr schwer bzw. durch direkten Körperkontakt ansteckenden Ebola-Viren aus Afrika kreuzen könnte, um damit Europa auszulöschen... Dann wäre natürlich eine Impfung gegen Terror besonders sinnvoll.

@hxy123

Ich denke eher, dass das Problem darin liegt, dass zu wenig Impfstoff produziert wurde bzw. dass sich mehr Menschen haben impfen lassen nach der Grippewelle 17/18.

Unsere Ärzte bei ringsrum haben alle noch den Impfstoff. ( BW )

In Rheinland-Pfalz scheinen weder Apotheken noch Ärzte den Impfstoff zu haben oder zu bekommen. Auch bundesweit scheint es online keine Einzeldosis der drei Hersteller zu geben.

Also Ärzte und Gesundheitsämter haben den Impfstoff.

Also hier haben weder Apotheken, noch Ärzte den Impfstoff (Tetra) - habe zwei Bundesländer geprüft, aber eine Ärztin bekommt vielleicht nächste Woche einen dreifachimpfstoff. Eine Apothekerin meinte, der Impfstoff sei nirgends (für Apotheker) zu bekommen, aber vermutich bei versch. Hausärzten gelagert, die man halt nur finden müsse.

Brauchst du auch nicht sonst wirst du nie Resistent...

Für manche Berufsgruppen oder auch allgemein Menschen ist es schon sinnvoll sich impfen zu lassen.

So ein quatsch - wenn es einen erwischt, dann kann man sterben. Vor ein paar Jahren gab es eine Grippe, da sind v.a. die jungen, kräftigen Männer gestorben. Ein viel jüngerer, topgesunder Kollege meines Vaters war plötzlich krank und tot, vielleicht weil die Witwe als Krankenschwester gearbeitet hat und dadurch wohl Kontakt zu vielen Kranken hat. Die letzten zwei Jahre sind die Zahl der Grippetoten doch in die Höhe geschnellt, was ja auch befürchtet wurde. Natürlich ist die Zahl der nachgewiesenen und der geschätzten Grippetoten recht unterschiedlich. Kein Hausarzt wird noch einen Virusnachweis machen, wenn sein alter Patient gestorben ist.

Nicht krankenversichert. Horende Beiträge?

Hallo liebe Community,

Mein Lebensgefährte ist seit dem 14.08.2017 berufsunfähig durch einen Bandscheibenvorfall. Er bezog ganz normal Krankengeld, bis er ausgesteuert wurde.

Die Kündigung des Betriebs folgte, da er so im Baugewerbe nicht mehr einsatzfähig ist. Vorher riefen wir beim Arbeitsamt an. Wir sollten mit der Kündigung vorbeikommen, er muss sich arbeitslos melden und einen Antrag auf Arbeitslosengeld ausfüllen. Gesagt, getan.

Ende August 2018 meldetete er sich arbeitslos, bekam einen Antrag mit, den wir sofort zu Hause ausfüllten. Der Arbeitgeber musste auch noch einen kleinen Teil ausfüllen.

Den Antrag haben wir dann eingeschickt und gewartet, gewartet, gewartet. Ende Oktober kam uns das Ganze komisch vor. Mein Partner rief beim Amt an. Die würden nach wie vor auf die Befunde seiner Ärzte warten, bevor sie eine Entscheidung für Arbeitslosengeld treffen konnten. Zwischenzeitlich hatte man uns den Antrag noch einmal zurückgesendet, da Angaben fehlten. Wir schickten den korrigierten Antrag erneut zurück.

Zwei Wochen später rief mein Freund erneut dort an, wie der Stand der Dinge wäre. Die Befunde wären da, der Arzt würde den Vorgang derzeit prüfen. Das könne 6-8 Wochen dauern und der Prozess lässt sich nicht beschleunigen.

Zwischenzeitlich sollte mein Freund zu Hausarzt, da seine Schmerzen wieder stärker wurden. Die Versichertenkarte war abhanden gekommen. Also rief er bei der Krankenkasse an und beantragte eine neue. Die sollte uns zugeschickt werden. Das war Anfang Januar, der Vorgang sollte ca 6 Wochen dauern, da die Systeme umgestellt wurden.

Nun haben wir letzte Woche bei der Krankenkasse angerufen und nach der Karte gefragt. ,,Wir können Ihnen keine Karte zuschicken, Sie sind ja gar nicht mehr versichert seit September 2018."

Wir waren geschockt. Man hätte uns Briefe zustellen lassen, die alle zurückkamen, weil wir angeblich weggezogen sind. Danach stellten wir fest, dass sein Name auf dem Briefkasten verblichen war und wir deshalb komischerweise nur von der Krankenkasse keine Briefe für ihn bekamen?! Alles skuril.

Wir riefen beim Amt an, wie es sein kann, dass er nicht versichert ist. Und was dann? Dort ist nie ein Antrag eingegangen. ,,Sie haben nie Arbeitslosengeld beantragt, daher haben wir das auch nicht übernommen." Fragt sich welcher Antrag dann beim letzten Mal geprüft wurde!

Er müsste sich selbst versichern. Gestern bekommen wir einen Brief. Er muss innerhalb von 14 Tagen 4000€ an die Krankenkasse zahlen. Nun muss er monatlich 700€ Krankenversicherungsbeiträge bezahlen, da er der Krankenkasse nicht mitgeteilt hat, welchen Verdienst er derzeit hat.

Wir haben keine Ahnung, wie wir diese Beträge aufbringen sollen. Kennt sich jemand mit der rechtlichen Lage aus oder hat einen Tipp was wir tun können?

Bezahlt das Arbeitsamt rückwirkend die Krankenkassenbeiträge? Letzten Endes liegt die Schuld ja nicht bei uns, weil wir den Antrag nachweislich eingeschickt haben und dieser dort verloren gegangen ist.

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