Weisheitszahn-OP mit Vollnarkose?

5 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

das nennt man auch Rauschnarkose und diese wird genau dazu abgestimmt wie lange der Eingriff dauert

Danke

Das geht ambulant bzw inein paar std - halt bis du wieder vollständig wach bist

Ich wurde es immer wieder so machen

Fragloch ist aber ob es die Kasse übernimmt

Das Argument ist nicht schlagkräftig, denn eine Spritze in den Arm, die du bei einer Vollnarkose bekommst, ist sehr viel Schmerzhafter als eine Spritze in den Mund.

Wegen den Geräuschen kannst du sehr gerne Kopfhörer mitnehmen und auf volle Lautstärke drehen ;)

Außerdem hat eine Vollnarkose immer Risiken, die bis zum Tod führen können. (Das soll dir keine Angst machen Chance: 0,000004 % = 1 zu 250.000)

Und man muss für eine Vollnarkose auch ein paar Hunderter rausgeben. Ich glaube 200-300 € bin mir aber nicht ganz sicher.

Bei entsprechender Indikation können die Kosten für eine Vollnarkose auch von der KV übernommen werden. Frag bei deiner doch mal nach, @MPK123.

@spmuc

Ja das stimmt, aber ich finde das ist ja auch nochmal ein Aufwand. Dann lieber die gewöhnliche Betäubung, habe damit sehr gute Erfahrungen gehabt.

@spmuc

Danke für die Antwort!

schon mal an Lachgas gedacht ?

Der Vorteil des Lachgases: Anders als bei einer Vollnarkose bleiben Sie bei Bewusstsein und sind ansprechbar. Ihr Organismus wird durch diese Art der Schmerzausschaltung kaum belaste

Daran habe ich auch schon gedacht. Aber da hab ich auch Angst, dass ich von den ganzen Geräuschen was mitbekomme

Wovor hast du denn Angst? Der Zahnarzt hat sein Qualitäts nicht im Sandkasten bekommen. Und das es weh tun kann ist normal.

Vollnarkose birgt Risiken. Deshalb würde ich das nie für Zähne machen

Ich will halt davon nichts mitbekommen

@MPK123

So spielt aber das Leben. Und nicht anders

@Deepwhite

Ganz genau. 1 von 250.000 stirbt während einer Vollnarkose... Das Risiko nehme ich doch nicht bei so einer "Pipi-OP" in Kauf.

@MPK123

Ich hab bei nem Standardeingriff mit Lokalanästhesie (eingewachsener Zehnagel) eine dauerhafte Angststörung entwickelt, auch wegen der miserablen Schmerzbehandlung danach, so dass nach einem zweiten Standardeingriff (Radiusfraktur) – bei dem sich genau die selben Probleme mit den Ärzten wiederholt haben – bei mir jetzt nicht mal mehr eine Vollnarkose geht.
Dass natürlich eine Vollnarkose auch gewisse, aber sehr geringe Risiken hat, ist klar – Risiken gibts aber überall, deshalb würde man auch nicht aufs Autofahren oder auf Radsport verzichten (wo das Risiko aufs Jahr gerechnet sicher deutlich über 1:250 000 ist).
Sprich mit deinem Arzt über deine Bedenken, auch hinsichtlich der Schmerzen, und lass dir kein Ibuprofen (bzw. ähnlich wirkungsarme Schmerzmittel) aufschwatzen. Das bringt dabei im Regelfall gar nichts. Ich habe bei der zweiten Operation (und nachdem ich dem Arzt klar gemacht habe, mich sonst aus dem Arzneikasten von meiner Oma selbst zu behandeln – meine Bedenken, die ich beim Aufklärungsgespräch geäußert hatte, wurden zuvor wissentlich ignoriert) Targin (Oxycodon) bekommen und war damit sehr zufrieden.

@spmuc

Oh das tut mir leid, dass bei dir nicht alles glatt gelaufen ist, aber vielen Dank für deine Antwort!

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