weiß "meine" Krankenkasse über meine Krankheiten bescheid?

5 Antworten

Deine Krankenkasse kennt deine Diagnose nicht unbedingt. Wenn du z.B. zu einem niedergelassenen Psychotherapeuten gehst und eine Therapie machen möchtest, läuft das so, dass dieser Therapeut einen Antrag auf Psychotherapie an einen externen Gutachter der Krankenkasse schickt. Dieser Gutachter entscheidet dann, ob die Therapie gerechtfertigt ist oder nicht und sagt der Krankenkasse nur, ob sie zahlen muss, wie lange und wofür. Der Gutachter gibt aber keine persönlichen Informationen über dich an deine Krankenkasse weiter!!! (Ich weiß das, weil ich Diplom-Psychologin bin und bald auch approbierte Psychotherapeutin ;-)).

Hallo! Auch wenn die Fragestellung schon etwas länger her ist, möchte ich dennoch antworten. Deine Krankenkasse kennt deine Diagnose nicht unbedingt! Wenn du zum Beispiel zu einem niedergelassenen Psychotherapeuten gehst und eine Therapie machen möchstest, beantragt dieser deine Therapie bei der Krankenkasse. Das läuft so, dass die Krankenkasse für sämtliche Spezialgebiete externe Gutachter beschäftigt. Dein Therapeut schickt seinen Antrag an einen dieser Gutachter. Der Gutachter entscheidet dann, ob die Krankenkasse zahlen muss, wieviel und wofür genau. Nur das teilt der Gutachter der Krankenkasse mit. Die Krankenkasse erhält jedoch keine persönlichen Informationen von dir! (Ich weiß das, weil ich Diplom-Psychologin bin und bald auch approbierte Psychotherapeutin.) Wenn ihr euch jetzt wegen eines Schnupfens krankschreiben lasst, sieht das wahrscheinlich anders aus. Aber bei größeren Entscheidungen, zum Beispiel über einen stationären Aufenthalt wegen eine schwerwiegenden Erkrankung, läuft das über die externen Gutachter und deiner Krankenkasse liegen nur sehr eingeschränkte Informationen vor.

ja schließlich bezahlt die Kasse die Abrechnung des Arztes und muß wissen für was. Stelle Dir mal vor, Du bringst Dein Auto in die Werkstatt und auf der Rechnung stände nur Auto repariert das würdest Du doch auch nicht einfach bezahlen. Also würde die Kasse auch keine Artztrechnung bezahlen wenn da drauf stände Herr/Frau XY behandelt, 1000,-€

Die KK hat sich ja auch an das Wirtschaftlichkeitsgebot zu halten. Dazu muss man natürlich auch ''prüfen'' können, was für Behandlungen/Untersuchungen zu welcher Diagnose bzw. Verdachtsdiagnose gemacht wurden, sonst könnten die Ärzte ja auch völlig überflüssige Behandlungen/Untersuchungen abrechnen. Und die KK-Beiträge sind eigentlich schon hoch genug. Oder?

@bitmap

est simmt immer teurer, immer weniger leistung.

Ja, die Krankenkasse kennt deine Krankheiten. Wenn du nämlich länger als 6 Wochen an der gleichen Krankheit leidest(das kann auch mehrmals im Jahr sein), muss sie das Krankengeld zahlen.

Gegenfrage: Hast Du damit ein Problem? Die muss es ganz genau wissen, denn nach 6 Wochen muss die Krankenkasse bei der selben Krankheit die Zahlung übernehmen. Dann zahlt ja Dein Arbeitgeber nicht mehr. LG TawaGirl

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