Weisheitszahn-OP: lokale Betäubung oder Dämmerschlafspritze?

Das Ergebnis basiert auf 12 Abstimmungen

lokale Betäubung 75%
Dämmerschlafspritze 25%

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
lokale Betäubung

Bei einem Zahn reicht die lokale Betäubung aus, die Betäubungen sind ziemlich stark, falls etwas ist kann der ZA jederzeit nachspritzen. Das mit dem Dämmerschlaf würde ich nicht machen.   

Im OK wird die Injektion direkt über dem Zahn gegeben also immer ein Pickser für 2 Zähne, im UK erfolgt eine Leitungsanästhesie dabei wird hinter der Zahnreihe in die Wange eingespritzt, damit ist dann auch ein Quadrant betäubt. 

Im OK hält die Betäubung 3 - 4 Std. 

Im UK kann sie bis zu 6 - 7 Std. anhalten wobei sie von Std. zu Std. immer weniger wird. 

Wenn Du über einen längeren Zeitraum keine Betäubung mehr bekommen hast kann sie einen Tick länger anhalten.


Das entfernen vom Weisheitszahn erfolgt in Lokalanästhesie (Spritze). Nachdem das Operationsgebiet betäubt wurde, erfolgt eine Inzision mit einem Skalpell. Der Schleimhautlappen (Zahnfleisch) wird über dem Weisheitszahn weggeklappt und der darunter liegende Kieferknochen wird sichtbar. Nun wird mit einem Knochenbohrer der Weisheitszahn freigelegt und der Zahn im ganzen oder in Stücken entfernt. Die Wunde wird anschliessend gesäubert und der Knochen geglättet um eine komplikationslose Heilung zu fördern. Der Schleimhautlappen wird mit mehreren Nähten über der Wunde fixiert.

Eine Weisheitszahnentfernung ist grundsätzlich ein schmerzloser Eingriff. Das ganze Operationsgebiet wird zuvor betäubt. Trotzdem ist eine Weisheitszahnentfernung sicher nichts Angenehmes und wird von vielen Patienten gefürchtet. Die Furcht hat meist mit Schauergeschichten aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zu tun. Ich empfehle Ihnen aber diesen Geschichten nicht allzu viel Glauben zu schenken. Meist wurden die Geschichten dramatisiert.

Während der Operation sollten Sie ausser dem unangenehmen Geräusch des Knochenbohrers und Druckgefühlen beim Gebrauch von Zangen und Hebeln, nichts spüren. 

Schmerzen im Wundgebiet nach Nachlassen der Injektionswirkung sind normal. Das verordnete Schmerzmittel ist nach Anweisung einzunehmen. Sollten die Schmerzen nach 3 bis 5 Tagen nicht deutlich nachgelassen haben, so muss die Wunde kontrolliert werden. 

Nachblutungen und blutiger Speichel während den ersten paar Tagen nach dem Eingriff sind normal und nicht weiter besorgniserregend. Sollte wider Erwarten eine stärkere Nachblutung auftreten, so beissen Sie für 15-20 Minuten auf einen der von uns abgegebenen sterilen Tupfer und lagern Sie den Kopf hoch. Desweiteren sollten Sie sich hinsetzen und gut kühlen. Sollte die Blutung trotzdem nicht stoppen, so melden Sie sich bitte unverzüglich bei Ihrem Zahnarzt. 

Um diese Schwellung möglichst gering zu halten empfehlen wir nach operativen Eingriffen immer während 48 Stunden intermittierend (mit Unterbrechungen) zu kühlen. Dabei haben sich so genannte Cold-Packs als besonders praktisch erwiesen.

Die Wunde, welche mit mehreren Nähten verschlossen wird, sollte in den ersten Tagen möglichst nicht mechanisch gereinigt werden (keine Zahnbürste). Wir empfehlen in den ersten Tagen lokal ausschliesslich eine chemische Reinigung mittels einer Spüllösung. Dies heisst aber nicht, dass der Rest der Mundhöhle nicht mit der Zahnbürste gereinigt werden soll. Im Gegenteil, eine optimale Mundhygiene ist Voraussetzung für den Erfolg einer jeden operativen Behandlung.

Bei einer Operation im Oberkiefer besteht immer die Gefahr der Kieferhöhleneröffnung. Bei einer offenen Kieferhöhle gilt ein absolutes Schneuz-Verbot, da ansonsten die Wunde immer wieder aufreisst und Luft ins umliegende Gewebe entweicht.

Folgende Richtlinien dienen einer beschwerdearmen Wundheilung:

  • Rauchverbot während der ersten 10 Tage
  • Essen und Trinken erst nach Abklingen der Betäubung
  • keine heissen Speisen und Getränke während der ersten 48 Stunden
  • keine körperlichen Anstrengungen
  • jegliche Hitzeeinwirkung wie Sauna, Solarium oder Sonnenbad meiden 

http://www.zahnarzt-zuerich-weber.ch/Weisheitszahnentfernungen-Weisheitszahnoperation-entfernen-Weisheitszahn-Extraktion.htm

 

So lange die Betäubung anhält nichts essen. Am Tag des Eingriffs nur flüssige oder breiige Nahrung zu sich nehmen. Zumindest in den ersten 5 Tagen nach der Operation keinen Bohnenkaffee und keinen Alkohol (Wundreizung) trinken. Nicht rauchen! ( 10 Tage ) keine Milchprodukte! ( bis die Wunde geschlossen ist ).

Nach jedem Essen den Mund mit klarem Wasser oder mit einer vom Arzt verordneten Lösung gründlich spülen. Zähne - außer im Wundbereich - gründlich putzen.Wunde nicht berühren; nicht an Wundgaze zupfen.

Die Wange der operierten Seite mit feuchten Umschlägen (kein Eis!) kühlen, um stärkere Schwellungen zu vermeiden; keine Wärmeanwendungen!

Bis zur Heilung Kiefergelenk möglichst wenig bewegen: wenig sprechen und nur Nahrung zu sich nehmen, die wenig gekaut werden muss. Nach Weisheitszahnentfernung im Unterkiefer keine harten Speisen abbeissen und/oder kauen (Kieferbruchgefahr). Körperliche Anstrengung vermeide

@Vivi2010

also das mit dem Oben und Unterkiefer und das der brechen kann find ich extrem beängstigend.

Bei einem Zahn reicht die lokale Betäubung aus, die Betäubungen sind ziemlich stark, falls etwas ist kann der ZA jederzeit nachspritzen. Das mit dem Dämmerschlaf würde ich nicht machen.   

Im OK wird die Injektion direkt über dem Zahn gegeben also immer ein Pickser für 2 Zähne, im UK erfolgt eine Leitungsanästhesie dabei wird hinter der Zahnreihe in die Wange eingespritzt, damit ist dann auch ein Quadrant betäubt. 

Im OK hält die Betäubung 3 - 4 Std. 

Im UK kann sie bis zu 6 - 7 Std. anhalten wobei sie von Std. zu Std. immer weniger wird. 

Wenn Du über einen längeren Zeitraum keine Betäubung mehr bekommen hast kann sie einen Tick länger anhalten.


Das entfernen vom Weisheitszahn erfolgt in Lokalanästhesie (Spritze). Nachdem das Operationsgebiet betäubt wurde, erfolgt eine Inzision mit einem Skalpell. Der Schleimhautlappen (Zahnfleisch) wird über dem Weisheitszahn weggeklappt und der darunter liegende Kieferknochen wird sichtbar. Nun wird mit einem Knochenbohrer der Weisheitszahn freigelegt und der Zahn im ganzen oder in Stücken entfernt. Die Wunde wird anschliessend gesäubert und der Knochen geglättet um eine komplikationslose Heilung zu fördern. Der Schleimhautlappen wird mit mehreren Nähten über der Wunde fixiert.

Eine Weisheitszahnentfernung ist grundsätzlich ein schmerzloser Eingriff. Das ganze Operationsgebiet wird zuvor betäubt. Trotzdem ist eine Weisheitszahnentfernung sicher nichts Angenehmes und wird von vielen Patienten gefürchtet. Die Furcht hat meist mit Schauergeschichten aus dem Freundes- und Bekanntenkreis zu tun. Ich empfehle Ihnen aber diesen Geschichten nicht allzu viel Glauben zu schenken. Meist wurden die Geschichten dramatisiert.

Während der Operation sollten Sie ausser dem unangenehmen Geräusch des Knochenbohrers und Druckgefühlen beim Gebrauch von Zangen und Hebeln, nichts spüren. 

Schmerzen im Wundgebiet nach Nachlassen der Injektionswirkung sind normal. Das verordnete Schmerzmittel ist nach Anweisung einzunehmen. Sollten die Schmerzen nach 3 bis 5 Tagen nicht deutlich nachgelassen haben, so muss die Wunde kontrolliert werden. 

Nachblutungen und blutiger Speichel während den ersten paar Tagen nach dem Eingriff sind normal und nicht weiter besorgniserregend. Sollte wider Erwarten eine stärkere Nachblutung auftreten, so beissen Sie für 15-20 Minuten auf einen der von uns abgegebenen sterilen Tupfer und lagern Sie den Kopf hoch. Desweiteren sollten Sie sich hinsetzen und gut kühlen. Sollte die Blutung trotzdem nicht stoppen, so melden Sie sich bitte unverzüglich bei Ihrem Zahnarzt. 

Um diese Schwellung möglichst gering zu halten empfehlen wir nach operativen Eingriffen immer während 48 Stunden intermittierend (mit Unterbrechungen) zu kühlen. Dabei haben sich so genannte Cold-Packs als besonders praktisch erwiesen.

Die Wunde, welche mit mehreren Nähten verschlossen wird, sollte in den ersten Tagen möglichst nicht mechanisch gereinigt werden (keine Zahnbürste). Wir empfehlen in den ersten Tagen lokal ausschliesslich eine chemische Reinigung mittels einer Spüllösung. Dies heisst aber nicht, dass der Rest der Mundhöhle nicht mit der Zahnbürste gereinigt werden soll. Im Gegenteil, eine optimale Mundhygiene ist Voraussetzung für den Erfolg einer jeden operativen Behandlung.

Bei einer Operation im Oberkiefer besteht immer die Gefahr der Kieferhöhleneröffnung. Bei einer offenen Kieferhöhle gilt ein absolutes Schneuz-Verbot, da ansonsten die Wunde immer wieder aufreisst und Luft ins umliegende Gewebe entweicht.

Folgende Richtlinien dienen einer beschwerdearmen Wundheilung:

Rauchverbot während der ersten 10 TageEssen und Trinken erst nach Abklingen der Betäubungkeine heissen Speisen und Getränke während der ersten 48 Stundenkeine körperlichen Anstrengungenjegliche Hitzeeinwirkung wie Sauna, Solarium oder Sonnenbad meiden 

 

lokale Betäubung

Ich selber habe immer problem mit dem Kreislauf wenn ich Nakose habe.

lokale Betäubung

Da musst du keine Angst haben. Eine Lokale Betäubung langt völlig. Den Schmerz wirst du nicht bemerken. Es ist aber unangenehm, das ist klar. Es tut nicht weh, aber es knirscht und das kann sich seltsam anfühlen. Unangenehm aber nicht Schmerzhaft. Eine Dämmersritze ist aber völlig überflüssig. Das geht auch ganz schnell. Der  Zahnartzt weiß was er macht, sei dir sicher. Im Notfall wird kurz nachgespritzt. Wenn du zu Hause bist, würde ich bei Schmerzen eine Tablette nehmen, nicht rauchen und auf Milchproduckte und Säuerliches verzichten. Ist aber alles halb so schlimm.

lokale Betäubung

Lokale Betäubung reicht vollkommen. Habe vor kurzem drei Weisheitszähne, die alle ausgegraben werden mussten, gezogen bekommen. 

Mein Kieferchirurg sagte hinter zudem, dass es nicht ganz einfach war, deshalb habe ich auch noch Antibiotikum bekommen. Trotzdem tat es während der OP kein einziges Mal weh. 

Du hörst nur die. Geräusche, aber die sind fast genauso, wie wenn normal gebohrt wird.

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