Weisheitszähne OP Dämmerschlaf

4 Antworten

Mit der örtlichen Betäubung bist Du schon sehr gut bedient, ich finde das reicht vollkommen aus, zudem wird das von der Krankenkasse bezahlt, der ganze Eingriff kostet Dich 0€. Spare Dir das Geld lieber für etwas anderes Schönes.

Die Behandlung ist für Dich komplett schmerzfrei, Du merkst nur den Pickser der Spritze und danach kann es im Kiefer etwas drücken wenn der Zahnarzt arbeitet und die Geräusche hörst Du natürlich auch, kannst Dir aber einen PM3-Player mitnehmen, das lenkt Dich von der Behandlung ab. Die Betäubung hält mindestens 2 Stunden an, im Unterkiefer noch länger, solltest Du doch etwas merken kann der Zahnarzt jederzeit nachspritzen.

Ich finde es gut dass Du Dich informiert hast und Dich der Behandlung stellst, ich finde eine Vollnarkose für die meisten Weisheitszahn-Op's nicht nötig, die Schmerzen setzen eh erst zu Hause, wenn die Betäubung draussen ist, ein.

Sehr wichtig ist für Dich dass Du Dich nach der Zahn-Op richtig verhältst und alles beachtest was auf dem Nachsorgezettel steht.

Hier eine kleine Zusammenfassung:

Wundbehandlung am Weisheitszahn

Wundschmerzen sind normal und können einige Tage anhalten.

Zur Kühlung der Wange ist zB ein Coldpack ( nicht eiskalt nehmen ) mit einer blauen Gelflüssigkeit ( gibt es auch in der Drogerie ) geeignet und nur im Stoff eingehüllt anwenden, sonst kühlt die Wange zu sehr aus. Das Kühlen lindert den Schmerz und lässt die Backe nicht so anschwellen.

Als Faustregel kann man sagen 20 Minuten kühlen, 20 Minuten nicht kühlen dann wieder 20 Minuten kühlen usw. 30 Minuten sind auch okay wenn das Coldpack nicht zu kalt ist. Die Schwellung erreicht in der 36 Stunde nach einer Zahnop ihren Höhepunkt, dann geht sie langsam zurück. Danach muss aber noch weiter gekühlt werden bis die Schwellung abgeklungen oder fast abgeklungen ist. Zusätzlich kannst Du noch Schmerztabletten nehmen. Du kannst auch Eiswüfel aus Salbei- oder Kamillentee lutschen.

Richtig zubeißen darfst Du in den ersten 14 Tagen nicht da ein Risiko eines Kieferbruchs besteht. So etwas wie Möhren abbeißen oder harte Nüsse essen würde ich erst nach 3 Wochen machen.

Beachte bis zur Heilung ( ca. 7-10 Tage ) auf jeden Fall folgendes:

  • nichts Heißes und nichts Eiskaltes essen
  • keine Milchprodukte
  • keine scharfen Gewürze
  • keinen Alkohol trinken
  • nicht rauchen
  • keinen Sport treiben
  • keine Wärmeanwendungen wie zB Sauna, Solarium oder Sonnenbad

Am Anfang (5-7 Tage) darfst Du nur weiche Speisen essen und nichts krümmeliges Essen damit die Krümmel nicht in die Wunde gelangen.

Geeignet ist zB

  • Suppe
  • weich gekochtes Gemüse wie Blumenkohl, Brokkoli, Möhren
  • Nudeln
  • weiches Brot ohne Rinde und ohne Körner
  • Rührei
  • Kartoffelpüree
  • Maultaschen
Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Gelernte Zahnmedizinische Fachangestellte

Lasse das lieber in Vollnarkose machen, da siehst und hörst du nichts. Und klar zahlt das die Kasse. Es werden auch normale Zähne in Narkose gezogen. Der Saft den du beschriebt wird bei kleinen Kindern angewandt die Angst vor dem ZA haben und da wird nur gebohrt oder Milchzähne entfernt. Das hilft dir garnichts bei der Entfernung der Weißheitszähne. In der Narkoe bekommst du nämlich schon ein Antibiotika, damit sich nichts entzündet und auch Schmerzmittel. Wird ambulant gemacht. Besorge dir voher: Paracetamol 500 mg Ibophrofen 600 mg Volteren 50 mg oder nehme rugig 2 Tabletten. (Rezeptfrei in der Apotheke)

Als Kombination hast du null Schmerzen hinter her. Volteren ist extra für den Kiefer und alllgemein für Knochen. Die anderen beiden normal Schmerzmittel Denn der KC wird ganz schön in deinem Kiefer herum brechen. Es wird auch anschwellen. Dann hilft nur kühlen.Falls du nooch bei Muttern lebst, sage ihr, sie möge für die nächsten 4 Tage Suppe kochen oder eben weiche Kost, da du nicht richtig kauen kannst. Mein Vater hatte das in Narkose. Er hatte mäßig Schmerzen und nahm diese Kombination aber in höhere Dosis. Bis auf Kauen, hatte er sehr wenig Schmerzen und die waren auch schnell wieder weg. Bei uns gab es dann 4 Tage lang Suppe zu Mittag aber immer eine andere. Gemüsesuppe für 2 Tage und einmal Kartoffelsuppe, Möhreneintopf und dann war es gut. Man sollte vorbereitet sein und zu Hause alles bereit haben nach der OP. Dann kannst du schön ausruhen und dir keine Sorgen machen. Arbeitest du, wirst du auch 2 - 3 Tage krank geschrieben. Schule: ebenfalls. Also keine Angst vor Narkoe, Kasse zahlt das, denke an die Tabletten und an eine weiche Kost sowie etwas zum Kühlen. Dann ist es schnell vergessen. Autogurt

Und klar zahlt das die Kasse.

Nö, tut sie nicht. Mach dich mal im SGB schlau. Da steht's geschrieben. Und mach dich auch mal in der Roten Liste o.ä. schlau, wie man den Namen der Medikamente richtig schreibt, bevor du hier abstruse Behauptungen aufstellst und obendrein gefährliche Ratschläge gibst.

Das sind entweder Benzodiazepine (bekannt ist da Valium, genutz werden aber andere) oder schwach- bis mittelpotente Neuroleptika, wobei man sich bei diesen den sedierenden Effekt zunutze macht. Häufig machen die Mittel Übelkeit im Nachhinein und man ist noch ne ganze Weile später "breit". Gefährlich sind sie insofern nicht besonders, können aber den Schluckreflex vermindern und im schlimmsten Falle kann man aspirieren, also Blut oder Spucke "einatmen" was wiederum zu ner Lungenentzündung führen kann.

Vollnarkosen haben den Vorteil, dass - wie Du schon schreibst - ein Anästhesist dabei ist, der nur für Deine Überwachung dabei ist. Ich finde das sogar noch unproblematischer als den Saft... Wo ist denn das Problem bei der Vollnarkose?

Beste Alternative wäre natürlich Lokalanästhesie, aber ich hab's auch in Vollnarkose machen lassen ;-) Weil ich einfach nix mitkriegen wollte und die Zähne krumm und schief im Kiefer saßen, auf das Rumgeschneide und Rumgefräse hatte ich keine Lust.

Mir sind die 450 Euro einfach zu schade dafür.

Bei mir sind es die zwei unteren. Laut Prognose des Arztes dauert es 20-30 Minuten insgesamt. Er möchte die Zähne in vier Teile zerlegen, rausholen, spülen und nähen.

Ich frag mal so rum: Ist es schlimmer als die feste Zahnspange rein zu bekommen?

@Prinzvonundzu

Keine Ahnung, in den Genuss bin ich noch nicht gekommen ;-) Aber zahlt dich die Kasse, die Narkose auch!

@Prinzvonundzu

Keine Ahnung, in den Genuss bin ich noch nicht gekommen ;-) Aber zahlt dich die Kasse, die Narkose auch!

@Globulin

Na ja, ganz harmlos ist eine Vollnarkose ja trotzdem nicht.

@Globulin

Na ja, ganz harmlos ist eine Vollnarkose ja trotzdem nicht.

@Prinzvonundzu

Nachdem ich hier jetzt schon zweimal gelöscht wurde - die Kasse zahlt eure kleinen Mätzchen Gott sei Dank nicht. Wäre ja auch noch schöner gewesen...

@Pinguinwatschel

Natürlich bezahlt die Kasse das!! Warum sollte sie das nicht?

Und harmlos... Naja wird zig-tausende male jeden Tag gemacht und Komplikationsrate ist echt gering. In der Literatur spricht man von etwa einem ernsten Narkosezwischenfall je 10.000 Narkosen, und da sind natürlich auch alle schwer Kranken und Schwerverletzten mit drin... Risiko ist nie null, aber das ist es auch nich wenn ich mit'm Auto einkaufen fahre. Könnte auch ein LKW Bremsenversagen haben und mein Auto mit mir platt machen...

@Globulin

Die gesetzlichen Kassen bezahlen eine Narkose bzw, Sedierung bei einer ambulantan Zahnbehandlung nur, wenn sie gemäß §12 SGB V medizinisch notwendig ist. Allein der Wunsch des Patienten (aus welchen Gründen auch immer) ist NICHT Grund genug. Im Allgemeinen muss vor der Narkose auch eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung vorliegen. Das gilt übrigens auch für die obligatorische OP-Vorbereitung durch einen Allgemeinmediziner oder Internisten.

@Djoser

Na gut, ich bin eigentlich von einer kieferchirurgischen AOP ausgegangen nach §115b SGB V, und da gehört natürlich auch ne Narkose bzw. Sedierung dazu, auch ohne eine gesonderte Kostenzusage. Und da die Zähne ja herausoperiert werden müssen (hat der TE irgendwo geschrieben, dass die retiniert sind), wird's wahrscheinlich eh eine AOP werden. Wobei natürlich auch die in Lokaler durchgeführt werden kann!

Sonst bei ambulanter Zahnbehandlung (nicht OP) stimmt das natürlich. Wobei auch hier ne Phobie sicher reichen sollte, dass die Kasse die Kosten für die Sedierung oder Narkose übernimmt.

@Globulin

Wenn dem so ist, dann tuts mir um meine Beiträge wirklich leid. Man kann sich auch wegen ner Fliege in die Hose machen...

@Globulin

Also die Geschichte ist ambulant.

Aufschneiden, zerlegen, rausholen und wieder zu nähen.

Der Arzt will vorher auch nochmal ein Röntgenbild machen um zu schauen wie die Zähne aktuell positioniert und ob sie schon ausgewachsen sind (hatten beim Röntgenbild vor einem Jahr, noch keine richtigen Wurzeln).

@Djoser

Mein Vater hat es machen lassen, also verzapfe hier kein Blödsinn. Und es wurde in Vollnarkose gemacht.Ohne deinen § sowieso. Eine Kostenübernahmeerklärung brauchte auch nicht vorliegen. Und es war nicht sein Wunsch. Es wurde auch nicht Kieferchirurgen so vorgegeschlagen, da es auch in örtlicher Betäubung hätte gemacht werden können. Und mein Vater ist kein Angstpatient. Er hatte es so entschieden und es wurde so gemacht.

Wir müssen es wohl besser wissen als du, was bei meinem Vater operiert wurde und wie. Oder warst du dabei? Autogurt

@Autogurt

Vladi, den Blödsinn verzapfst wie immer mal wieder du. Ich habe dir das doch schon mal ausführlich erklärt ... damals, als du noch hier unter einem deiner gefühlten 50 Vorgänger-Nicks gepostet hast... Ich glaube, du warst damals der "Viel25wissende" (ROFL) oder war's "jonas12timmy"? Egal, den 12jährigen Achtklässler nimmt dir eh keiner ab, zumal du vergessen hast, dich nach den Sommerferien upzugraden.

Schreib halt endlich mal über etwas, von dem du auch Ahnung hast. Mit Würsten kennst du dich doch gut aus ... naja, ist ja nur so ein Vorschlag ...

Hallo,

Hatte eine normale Betäubungsspritze ! Mit wurden bei einem Kiefer-Chirurgen 2 Weisheitszähne raus operiert ! Da musste sogar ganz schön geschnitten werden !!!Da die Wurzel sehr verzweigt war ! Wurde auch vernäht !

Das eben auch nur mit einer normalen Betäubung !!!

Das belastet den Körper nicht !!! Ausserdem ist man im Anschluss gleich wieder fit !!! Hatte sogar schon eine Kiefer-OP , wo mir der ganze Oberkiefer aufgeschnitten wurde !!! Auch hierbei nur eine Örtliche Betäubung !!!

Wenn Du Angst hast bist Du sicherlich mit einer Kurznarkose besser dran !!!

GLG und alles Liebe und Gute , wünscht Dir ,clipmaus :-))

Falls du da Erfahrung hast: Ist es schlimmer als die feste Zahnspange rein zu bekommen?

Geschwollene betäubte Lippe und Backen, 4 Wochen nach nach OP mit Weisheitszahnentfernung

Frage: Geschwollene betäubte Lippe und Backen, 4 Wochen nach nach OP mit Weisheitszahnentfernung im Oberkiefer. Bei mir ist derzeit folgender Ablauf gewesen: Seit über 6 Wochen hatte ich häufig täglich sehr stechende Kopfschmerzen und teils auch Ohrenschmerzen auf der linken Seite. Da mein Zahnarzt, wie auch die Vertretung keine Entzündungen feststellen konnten, wurde ein bereits vor Jahren geflickter Zahn wieder geöffnet und erneut jetzt mit einer Wurzelbehandlung versehen. Die Schmerzen haben auch nach 2 Wochen nicht nachgelassen, mein Zahnarzt, schickte mich zum Kieferchirurgen, dort wurden am 17.09.2012, 10 Uhr, beide Weisheitszähne welche schon seit Jahren querliegend noch komplett im Oberkiefer lagen, nun versucht beide zu entfernen. Nach örtliche Betäubung und fast 2 Stunden harter Arbeit der Kieferchirurgen, hatte sich der Weisheitszahn erst leicht gelockert, die Schmerzen durch ziehen und extrem starkes drücken an meiner rechten Lippe war eigentlich schon lange nicht mehr aus zu halten. Plötzlich hatte auch der Chirurg einen langanhaltenden Krampf in seiner Hand, machte eine Pause, und konnte auch eine viertel Stunde später nur den Zahn noch etwas lockern, der Weisheitszahn war mit dem Gesichtsknochen verwachsen, des weiteren bestand die Gefahr dass der Zahn nach innen hineinfällt und nicht mehr herausgeholt werden könnte. Die Behandlung wurde abgebrochen und weitere 2 Std. später in einer 40 km entfernten Praxisklinik von einen Arztkollegen dann unter Vollnarkose weitergeführt. Dort wurden dann Knochenteile entfernt um an den Zahn zu gelangen. Als ich dann gegen 16 Uhr erwachte waren nun endlich beide Weisheitszähne entfernt. Wundverheilung alles perfekt, nach einer Woche wurden die Fäden gezogen, die Backen und der Hals waren bis unten noch immer grün und blau, und die Kopfschmerzen haben sich bis heute nur leicht verändert, und sind nicht verschwunden. Eine Entzündung liegt laut Chirurgen nicht vor, ich solle weite 3 Wochen abwarten, es müsse erst die kpl. Verheilung abgewartet werden.

Jetzt 4 Wochen nach der OP, habe ich allerdings im Oberkiefer rechts von vorne bis hinten so ein Gefühl dass alles Zusammenhängt, mit etwas leicht schmerzhaftem Druckgefühl. Auf der linken Seite Oberkiefer, habe ich plötzlich einen sehr extrem kälte Empfindlichen Zahn, der vorletzte von hinten, schon beim trinken von Wasser in Zimmertemperatur bereitet dies stechende Schmerzen .

****** Jetzt meine eigentliche Frage:**********
Was jedoch noch Schlimmer ist, dass nach 4 Wochen, immer noch die halbe Oberlippe etwas dick und die linke obere Backenhälfte bis zum Nasenansatz und Augenhöhle, geschwollen ist, und ein betäubtes Gefühl, wie noch einer örtlichen Betäubung nach 4 Wochen jetzt immer noch vorhanden ist, das trinken ist noch schwierig durch die geschwollene Lippe, ebenso kommt ein großer Teil vom trinken wieder durch das linke Nasenloch heraus, heilt dies Öffnung wieder zu ?
Die Kopfschmerzen sind noch vorhanden.

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