Wegen Depression krankschreiben lassen?

5 Antworten

Ja, man kann sich wegen Depression krankschreiben lassen. Das hat nichts mit Versagertum oder Drückebergerei zu tun, sondern es ist eine schwere Krankheit, die du unbedingt ernst nehmen solltest. Alles Gute für die Therapie!

Eine neue Stelle und gleich krankschreiben lassen? Das ist heikel in modernen Zeiten. Leider, muss man vielleicht sagen, aber das zu beklagen hilft Dir nicht! Also lass den Kopf nicht hängen! Die Faust nicht in die Tasche, sondern geballt auf Höhe des Horizontes – denn dem geht es entgegen!

Sieh zu, dass Du Ausgleich findest in der Freizeit. Hänge Dir möglichst nichts anderes ans Bein (ich meine lästige Verwandtschaft… Freunde oder Bekannte, die Dich ihrerseits mit Problemen belasten und so: erst mal Abstand halten). Wenn's Dich offenbar wirklich so sehr drängt, dann sieh zu, dass Du viele Stunden beim Psychologen/Psychotherapeuten bekommst, damit Du eine Hilfe bekommst. Deine Probleme kann Dir niemand nehmen, aber wenigstens für begrenzte Zeit einen Gehstock reichen, damit Du erst einmal wieder auf die Beine kommst.

Was die Arbeit betrifft: Lass es laufen. Nicht verkrampfen. Mach halt auch mal Fehler. Du musst nur erst einmal durch die ersten drei Monate kommen, dann wirst Du sehen, dass es schon fast gut läuft. – Vielleicht redest Du mal mit Kolleginnen/Kollegen: "Mensch, hab gehört, dass man sich eigentlich erst so richtig sattelfest fühlt, wenn man in seinem Job mal einen kompletten Jahreszyklus durchlaufen hat." Wirst sehen, die werden Dir dann auch erzählen, welche Probleme, welche Befürchtungen sie hatten. Manche bleiben länger in der Rolle der Coolen und Harten, andere sprechen schnell offen über Einarbeitungs- und Eingewöhnungsprobleme.

Das ist kein Mist: Man braucht einfach ein rundes Jahr, um so beinahe alles mal erlebt zu haben und sagen zu können: Nun kann kommen was will – nun geht irgendwie alles glatt! Aber keine Bange: Die Durststrecke ist wirklich nur so etwa die ersten drei Monate lang! Danach geht's nur bergauf. Da müsstest Du schon fetten Bockmist bauen…

die erkrankungen im psychologischem bereich, haben in den letzen jahren zugenommen. ja eine krankschreibung ist möglich und manchmal auch nötig. dennoch bedenke, dass du auch die folgen für deine neue stelle nicht vergessen solltest. wenn du die kraft und energie noch hast, dann kümmer dich vorab neben der arbeit um eine therapie. es muß nicht gleich eine sitzung von 1 stunde sein - die termiene habe oft sehr lange wartezeiten. dennoch hast du die möglichkeit, auch kurzfristig termine von ca 15 minuten sitzungen zu bekommen. dort kannst du auch schon vorab die probleme thematisieren, ohne monate auf einen termin zu warten. für krankschreibungen mußt du einen termin bei einem Psychologen bekommen. ein analytiker ohne doktortitel kann dich nicht krankschreiben und dir auch keine mendikamente verschreiben. oft schaft man den alltag mit hilfe von mendikamenten zu bewältigen, während man nebenbei auch eine therapie macht. bei depressionen empfehlen sich in der regel psychoanalysen. gute besserung und nicht aufgeben

oje, am besten is es du lässt dich krank schreiben und versuchst wieder das positive zu sehen, stelle dir bildlich vor was du dir wünscht, klingt vl blöd, aber es hilf!

Du bist kein Drückeberger!Ich bin selber wegen meiner Depressionen schon seit 2 Monaten zuhause,weil es mir auch so geht.Anfangs war ich total fertig,wenn ich nur an die Arbeit dachte,jetzt ist es mir sch...egal,was der Chef will.Bitte laß dich krank schreiben und mach die Dinge,die dir gut tun.Lange schlafen,Spazieren gehen,Musik hören,ein gutes Buch lesen.Denk nicht dran,was andere sagen,sondern deine Gesundheit ist am wichtigsten.Wünsche dir gute Besserung!Pierrot

Was möchtest Du wissen?