was tun wenn der arzt ein falsches rezept ausstellte und die apotheke nimmt das medi nicht zurück?

5 Antworten

Hallo Alex, ist mir vor einem Vierteljahr auch passiert, falsches Medikament auf dem Rezept, abgeholt, 5 Euro bezahlt. Ich bin dann mit dem Medikament zum Arzt und der hat mir das richtige neu verschrieben und mir wurde gesagt, ich könnte das an die Apotheke zurückgeben, was auch angenommen wurde. Allerdings war der Preis des richtigen Medikaments erheblich höher. Ob es so ein Gesetz gibt, ist mir nicht bekannt. Aber ich würde den Psychiater um ein anderes Rezept bitten und damit wieder zu der gleichen Apotheke gehen, dann ist es doch nur ein Umtausch.

Die Apotheke hat nichts falsch gemacht, muss es also nicht zurücknehmen. Ich finde es aber affig, dass die sich so querstellen. Als erstes würde ich nochmal zum Arzt gehen und ihm sagen, dass du ein neues Rezept brauchst und dann würde ich damit und dem Beleg nochmal zur Apotheke gehen, am besten zu einer anderen Bedienung und die Sache nochmal schildern und sagen, dass du dafür ein neues Rezept hast. Es wird doch nicht so schwer sein das zu stornieren. Vielleicht löst sich dein Problem dann iganz schnell in Luft auf.

Mir fällt gerade ein: Hast du in dieser Apotheke ein Kundenkonto und schon mal was für Lactoseintolleranz bekommen und dort abgeholt? Dann hätten sie dich nämlich informieren müssen.

@Kathrin0312

das ist bis heute immer noch keine Pflicht, sondern eine Serviceleistung.

also, abilify ist bei burn-out symptomatik, antriebsarmut und erschöpfungszuständen sicher eins der besten auf dem markt erhältlichen medikamente. zu der lactose geschichte, ich weiß ja nicht wie ausgeprägt so eine unverträglichkeit sein kann, aber in den kleinen pillen ist ja wohl nur extrem wenig davon drinne. trotz alledem, das deine apotheke sich da so querstellt kenn ich überhaupt nicht, wenn die packung unangetastet ist und du den beleg vorweisen kannst verstehe ich nicht, das die sich da so haben. lass dir doch im zweifelsfall mal den inhaber an den tresen holen.

Ich denke der Artzt ist schuld somit hat er das Medikament zurückzunehmen und dir die Kosten erstatten, wenn du ihn darauf aufmerksam gemacht hast das du eine allergie hast.

Es kann ja nicht sein das der irgendwas verschreibt ohne sich vorher schlau zu machen

ist schwer, fast alle Medikamente in der Psychiatrie weisen nebenwirkungen auf, die auf jeden Fall bis sehr häufig auftreten.

der Arzt wägt also ab, ob die Lactoseintoleranz-Reaktionen besser sind, als die sehr wahrscheinlichen Nebenwirkungen anderer Medikamente, die du sonst nehmen würdest.

Soviel zu dem einen. Dein Arzt hat also nicht grob fahrlässig gehandelt, aber er hat dich anscheinend nicht genug in die Entscheidungsfindung einbezogen.

Ich würde an deiner Stelle das Gespräch mit dem Arzt suchen, ihn fragen, welche Medikamente-Alternativen es gibt, und was dich da erwartet.

Ansonsten, die Apotheke hat nichts falsch gemacht und die Apotheke hat wahrscheinlich dein Rezept schon abgerechnet, ihr sind also die Hände gebunden, denn Psychopharmaka unterliegen regelmäßig gesonderten Bestimmungen, da kann ich als Apotheker nicht mal eben Schwund haben (wie ein Gastronom bei Cola-Flaschen oder so), und deshalb gibt's bei Apotheken eben bei einigen Medikamenten-Klassen auch keine "Kulanz".

der Arzt ist hier der "Schuldige", und damit auch dein Ansprechpartner

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