Was tun gegen Reisallergie

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hallo zusammen! Ich habe eine Reisallergie. Gekocht sowie roh (Kontakt und orale Aufnahme). Du musst dann wohl auf Reis verzichten. Ich mache das jetzt seit fast 8 Jahren und lebe sehr gut damit. Man muss nur sehr gut aufpassen, weil in fast allen Produkten Reismehl enthalten ist. (Kornflakes, Plätzchen, Brote und vieles mehr ;))

Kreuzallergien (Apfel& pfirsich) habe ich nicht ;) und ich bin auch keine Asthmatikerin. Man kann auch ganz simpel nur gehen Reis allergisch sein ;)

Ich würde es aber trotz alledem von einem Arzt (am besten Allergologe) abklären lassen.

Liebe Grüße Mia

Endlich mal jemand, der das Problem kennt. Inzwischen ist allerdings ein weiteres Problem dazugekommen: Man hat im Januar Magenkrebs bei mir diagnostiziert. Nun, ich habe mich nicht operieren lassen sondern gehe die Sache natürlich an. Wie es scheint ist es besser geworden. Vielleicht habe ich damit auch die Reisallergie reduziert. Allerdings wage ich mich noch nicht daran. Aber ich konnte keinen Kuchen aus der Tiefkühle kaufen, inzwischen kann ich diesen wieder essen, was naütrlich dennoch nicht das Wahre ist und gestern habe ich versuchsweise Hähnchen mit Pommes gegessen und später noch ein Stück von dem Kuchen und es hat geklappt. Nicht dass ich das dauerhaft tun will. Aber es stört mich, wenn ich etwas gar nicht kann. Wenn Du magst werde ich Dich benachrichtigen, wenn ich beim Reis Erfolg haben sollte.

Hi ich leide seit ca. 2 Wochen auch darunter das ich nach dem Verzehr von Reis blähungen, Magenkrämpfe und Übelkeit bekomme. Die ersten Tage war es ziemlich schwer da ich oft bei meiner Oma esse und sie zu fast allem Reis macht. Manchmal konnte ich mich nicht mehr bewegen da ich so starke Magenkrämpfe hatte. Ich nehme zur Linderung der Schmerzen und der Übelkeit Bitterkräuter (das ist eine Art alkoholfreier "Schnaps"). Man nimmt einen Teelöffel mit Zucker und "beträufelt" es mit den Bitterkräutern. Sehr hilfreich und lecker👍👍 Lg. Lovely

Hallo,

ne Reisallergie schreibst Du, vielleicht mal die Sorte wechseln oder zu Naturreis wechseln, vielleicht ist es nur vorübergehend, echt davon hörte ich bislang nie!

LG

Ich wurde dadurch auch überrascht. Es begann damit, dass mir der Reis in der Speiseröhre stecken blieb. Offensichtlich hatte sich mein Magen geweigert diese Nahrung zu nehmen. Nun, ich glaubte es liegt daran, dass der Reis zu trocken gekocht wurde und trank mehr Flüssigkeit. Dann machte ich Shrimps mit Reis und hatte zum ersten Mal dieses Brechen, führte es aber auf die Meeresfrüchte zurück.

Später passierte es erst, wenn ich größere Mengen Reis aß und jetzt macht mir mittlerweile jede Menge zu schaffen. Allerdings nicht diese Reisoblaten, allerdings ist man davon nicht sehr viel.

googel einfach mal "Reisallergie", da tauchen einige Links auf. Wenn Du gegen Reis allergisch bist, bist Du wahrscheinlich auch auf Äpfel und Pfirsiche allergisch (Kreuzallergie)? Aber grundsätzlich kann man hierzulande Reis einfach ausweichen, indem man was anderes zu sich nimmt.

Das habe ich bereits gemacht, habe aber keine wirklichen Antworten erhalten. Meist in Verbindung mit Mais aber Mais kann ich essen.

Äpfel und Pfirsiche kann ich essen.

@Enki40

Ist es dann wirklich eine Reis-Allergie? Geschälter und polierter Reis ist ja ziemlich frei von allen Arten von Allergenen, aber auch von Nährstoffen...

@Daoga

Geschälten und polierten Reis pflege ich nicht zu essen. Vielleicht ist es nur eine Unverträglichkeit. Aber woher kommt die?

@Enki40

Unverträglichkeiten sind meistens angeboren, haben also eine genetische Komponente, der Körper kann bestimmte Proteine oder andere Substanzen nicht produzieren, die nötig sind, um bestimmte Lebensmittel zu verdauen, sprich sie zu zerlegen und in nutzbare körpereigene Substanzen umzuwandeln. Bei Laktoseintoleranz beispielsweise wird der Körper, wie der Name sagt, nicht mit Laktose (Milchzucker) fertig, bei Glutenunverträglichkeit entwickelt der Körper Abwehrstoffe gegen Gluten (Getreidekleber), was bei weiterer Glutenzufuhr zu chronischen Entzündungsprozessen führt. Um so eine Unverträglichkeit dauerhaft zu beseitigen, müßte man massiv in den Proteinhaushalt des Körpers eingreifen, wahrscheinlich sogar eine Gentherapie machen. Da so eine Behandlung zur Zeit aber noch nicht möglich ist (nun ja, die Forschung schreitet voran, vielleicht in 50 oder 100 Jahren...) behilft man sich halt mit Diäten oder, z. B. bei leichten Formen von Laktoseintoleranz, mit Tabletten, die den "Schadstoff" im Körper binden, bevor er sein schädliches Werk verrichten kann.

Dann iss eben keinen Reis mehr. Auch, wenn er dir schmeckt, manchmal muss man eben auf Dinge verzichten, auch, wenn man sie gerne hätte.

Was möchtest Du wissen?