Was tun gegen Neurodermitis an den Händen?

5 Antworten

Hallo NewHorizon,

eine konsequente medizinische Hautpflege kann den Zustand der Haut mit Neurodermitis-Neigung sichtbar verbessern. Das gilt natürlich auch für die Hände, die Du mit unseren Produkten kortisonfrei pflegen kannst. Hier unsere Pflegetipps und Produktempfehlungen:

Bei einer Neurodermitis ist es wichtig, die Hautbarriere zu stärken. Hier kann unsere medizinische Hautpflege helfen. An erster Stelle steht die schonende Reinigung, die die Haut nicht weiter austrocknet und gleichzeitig beruhigend und rückfettend wirken sollte (z. B. DERMASENCE Wasch- und Duschlotion). Häufiger Wasserkontakt und warmes Wasser, das der Haut weiter Fett und Feuchtigkeit entzieht, sollten vermieden werden. Lipidmangel kann durch fetthaltige Cremes oder Lotionen (z. B. DERMASENCE Vitop forte oder Adtop Creme) ausgeglichen werden, gleichzeitig wird die Hautrauigkeit vermindert.

Ebenfalls sollte auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung geachtet werden und der Flüssigkeitsbedarf des Körpers durch ausreichenden Genuss von Mineralwasser und anderen nicht zucker- oder koffeinhaltigen Getränken gestillt werden. 

Verschlechterungen des Hautzustandes können auch durch Nahrungsmittel- oder Umweltallergien hervorgerufen werden. Durch Allergietests beim Hautarzt können diese bestimmt und die Auslöser meist gemieden werden.

Mehr Infos zur Neurodermitis und Pflegetipps gibt es hier: https://www.dermasence.de/bei-neurodermitis.php

Wenn Du mehr über die Produkte wissen möchtest, findest Du hier weitere Infos: https://www.dermasence.de/produkte/s/425+640+650

Wir hoffen, wir konnten Dir helfen und beantworten gerne weitere Fragen.

Herzliche Grüße aus Münster

Dein DERMASENCE-Team

Ich habe eine Lichttherapie beim Hautarzt gemacht. Meine anderen Stellen sind fast weg nur gerade die Hände sind Immer noch betroffen. Ich glaube das hat auch mit der Belastung zutun. Ich bin eine Mutter von 3 Kindern und da ist nicht immer Zeit füe "Vorsicht" mit den Händen!

Die hier erwähnte Siriderma habe ich auch ausprobiert und das Shampoo und die Gesichtsreinigung verwende ich immer noch sehr gerne, aber gegen meine Handekzeme hat nur die Thunlauri Kräuter und Centella Creme geholfen.

Bei mir persönlich hilft (behaupte ich wenigstens):

(wenn ich mich konsequent möglichst jeden Tag daran halte)

  • Duschen und Haarewaschen nur mit Gummihandschuhen (Vorsicht bei z.B. Latexallergie, dann auf ein verträgliches Material ausweichen). Ich benutze Einmalhandschuhe aus dem Drogeriemarkt - Auf Dauer natürlich nicht unbedingt umweltfreundlich, aber m.E. hygienischer. Mildes Shampoo/Duschzeug, z.B. auch Baby-Produkte benutzen. Das mit den Handschuhen auch beim Duschen/Haarewaschen ist m.E. eine sehr wichtige Sache. Hat mir so konkret kein Arzt gesagt und ich bin erst nach Jahren darauf gekommen. Hilft bei mir aber sehr.

  • Putzen, Geschirrspülen etc. ebenfalls nur mit Gummihandschuhen.

  • Beim Händewaschen möglichst kaltes oder lauwarmes Wasser benutzen, sanft vorgehen und (und jetzt kommt eine Regel, die mir subjektiv sehr hilft, wo ich aber nicht sagen kann, ob das wirklich nachweisbar/richtig ist) nicht zu brutal die Hände aneinander "schmirgeln". Ich benutze eine seifenfreie Waschlotion, die ich gut vertrage und die m.E. auch das "Schmirgeln" gutverhindert, wenn ich etwas mehr davon benutze.

  • Luftige, reizarme Kleidung und Bettwäsche (Z.B. Baumwolle, Seide oder eine verträgliche Kunstfaser). Bettdecke nicht zu dick und schwer, aber natürlich noch so, dass man nicht fröstelt. Im Sommer ggf. nur im/unterm Bezug schlafen, aber natürlih auch nur, wenn es warm genug ist. Wenn ich eine zu dicke, schwere Decke benutze, bekomme ich, so zumindest mein Eindruck, mit ziemlicher Sicherheit einen ND-Schub am ganzen Körper. (Bei mir habe ich jetzt schon häufiger beobachtet, dass die Neurodermitis gerne da zuschlägt, wo ich viel schwitze/wo sich viel Wärme/Hitze staut).

  • Zum Eincremen benutze ich meistens Melkfett. An die richtige Dosis (zu wenig, Haut bleibt trocken, zu viel, alles wird fettig, man ist frustriert und benutz es nicht mehr) muss man sich m.E. manchmal ein wenig rantasten. Vaseline oder eine angenehme Haut-/ Handcreme ohne aggressives Parfum/-Zusatzstoffe sollten es ebenso tun.

Alle Angaben sind natürlich meine persönlichen Erfahrungen und ohne Gewähr. Ein guter (Haut-)arzt ist sicher immer die beste Anlaufstelle.

Und gebt die Hoffnung nicht auf! Informieren, ausprobieren! Beobachten - Dranbleiben! Auch nach Jahren kann sich noch ganz plötzlich etwas ändern!!!

Entschudigung, noch ein Nachtrag:

Beim Duschen und Haarewaschen sollte das Wasser auch nicht zu heiß sein.

Gruß

Sugoida

Vor jeder Suche nach Medikamenten, Cremes oder Salben stehen die eigene Umgebung und das eigene Verhalten. Da gibt es Leute, die haben eine Katze auf dem Schoß und suchen dringend nach Salbe und Creme gegen die Neudodermitis. Hier muss selbstverständlich als erstes die Katze weg, so schwer es auch fallen mag.

Es gibt einen verkaufs-freien Ratgeber, den jeder Neurodermitis-Betroffene gelesen haben sollte, bevor er nach Medikamenten und anderen Mitteln sucht. Hier dessen Netzseite: https://neurodermitisweb.wordpress.com/

Bei mir selbst hilft Bepanten Wund- und Heilsalbe. Für meine Tochter habe ich gute Erfahrungen mit Bedan (Johaniskraut-Salbe) gemacht. Gibt es nur in der Apotheke, ist ziemlich teuer, hat bei ihr aber definitiv geholfen! Vor kurzem erzählte mir eine Mutter, das sie mit ihrer Tochter zum Besprechen war - hat ihr gut geholfen. Urlaub am Meer und dabei die Hände öfter im Salzwasser baden. Sonne?! Jeder Mensch ist natürlich anders, darum muß man eben ausprobieren.

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