Was tun bei chronischer Sinusitis?

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Bei mir haben Nasenspülungen geholfen und weniger aggressives Schneuzen. KLingt etwas seltsam, war aber hoch erfolgreich. Lieber hochziehen, dann geht es erst far nicht auf die Höhlen.

Hallo, in der alternativen Heilkunde betrachtet man ja Körper, geist und Seele oft als eine Einheit und dort sagt man: Nasennebenhöhlen sind die Gerümpelkammern der Seele. Ich würde auf jeden Fall auch zu einer ganzheitlichen Heilmethode wie Homöopathie raten, und nicht immer nur den Focus auf den Ort des Geschehens legen. Dein Arzt wird dir zu 99%iger Sicherheit kein Konstitutionsmittel verordnen, denn dazu muss er sich 1-2 Stunden für dich Zeit nehmen und eine entsprechende Ausbildung haben. Leider werden Konstitutionsbehandlungen nicht von der gesetzlichen Krankenkasse übernommen, weshalb es auch nur wenige Ärzte anwenden (höchstens im privatärztlichen Bereich). Es gibt aber jede Menge Heilpraktiker, die da sehr gut ausgebildet sind. Du musst nur auf den Zusatz "Klassische Homöopathie" oder "Prozessorientierte Homöopathie" achten. Dann bist du in guten Händen. Homöopathie wirkt ganzheitlich, weshalb sich dein Allgemeinbefinden generell verbessern wird. Es lohnt sich auf jeden Fall. Regelmäßige Nasenspülungen find eich nicht so toll, weil die Erreger dadurch eventuell noch tiefer in die Nasennebenhöhlen gedrückt werden können. Alles Gute!

Achte darauf, das Du richtig schneuzt. Viele Menschen blasen so gewaltsam in ihr Taschentuch, das es den Schleim direkt in die Nebenhöhlen drückt. Rotlicht lindert und heilt. Am besten 3 mal täglich für 10 Min. bestrahlen. Wichtig: Augen schließen! Rotlichtlampe kostet um die 10 Euro und hilft auch bei anderen Beschwerden. Sie sollte in keiner Hausapotheke fehlen.

Zur Unterstützung der Heilung (Sinus = Stirnhöhlen) könnte man vielleicht auch dasselbe homöpathische Heilmittel in Tropfenform einnehmen, nämlich die Sinusitis-Tropfen (entweder Marke "Similisan" oder die von Magister Doskar, Wien). Ich ging früher jedes Jahr zu einem Spezialisten (Hals-Nasen-Ohren- Erkrankungen = HNO), um meine andauernden Kopfschmerzen etwas zu lindern und wie der Arzt selber sagte, mich wieder für ein Jahr fit zu machen. Das funktionierte auch so. Heute sind meine beiden Nasenlöcher immer frei zum Atmen, was früher nie der Fall war. Freilich kann man auch mit Inhalationen von schleimlösenden Tees, z. B. Lindenblütentee, der noch zusätzlich als Tee getrunken werden kann, die Heilung unterstützen. Ob es nun die Kiefern- oder Stirnhöhlen sind, die entzündet sind, kann nur ein Röntgenbild eruieren. Für diesen Fall habe ich mir auch selbst einen Inhalator, wie ihn der Arzt in der Ordination hat, gekauft, wo ich eine vorgegebene Menge, etwa 2 ml "Mucosolvan" in versprühter Form ca. 10 Minuten einatme. Diese Medizin kann man ebenso in verdünnter Form (Wasser) mit der gleichen Menge einnehmen. Freilich müsste man auch die Ernährung ein wenig umstellen. Da man weiß, dass z. B. Obst weniger Schleim bildet, könnte man hie und da einen "Obsttag" in den Speiseplan einschalten.

Hast du mal checken lassen, ob deine Nasenscheidenwände evtl. gerichtet werden müssten? Denn die sind meistens dran schuld bei chronischer Sinusitis.

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