Was tun als Mutter wenn ein Kind in der Schulklasse gemobbt wird?

5 Antworten

Ich sehe schon an den Antworten - das Problem ist leider nicht selten!

Und um sich zu wehren (intelligent - Verbal) fehlt das Selbstbewusstsein - bei meinem Kind gab es in der Grundschule Montag früh ein "rundes Tischgespräch" wo Schüler ganz am Anfang der 1. Klasse ihre Probleme mit dem neuen Schulalltag los werden können - da hat sich mein Kind allen Mut zusammengefasst und mal die Meinung gesagt. Das ist aber leider die Ausnahme - das traut sich irgendwann nicht jeder. Das ist verdammt schwer sein Kind jeden Tag neu "Aufzubauen" - da helfen nur Gespräche (petzen darf wer ja auch nicht) mit allen Beteiligten. 

wir hatten das glück dass wir viele ekp wochenende besuchen konnten? weis nicht wo du wohnst aber wir fuhren auch sehr weit?

w w w.ekp.de

ist ein verein!

Ich kenne das Problem, mein Sohn wurde ab der 7.Klasse 2 Jahre lang sehr stark gemobbt.Das ist ein sehr schwieriges Thema.Meinem Sohn half nur sitzen bleiben, seine Noten waren durch die schlimme Situation in der Klasse so herunter gegangen, das er die Klasse wiederholen musste.Das beste was ihm passieren konnte, heute fühlt er sich sehr wohl in der Klasse, die Noten sind top. Aber soweit braucht es bei deinem Nachbarsjungen nicht zu kommen.Auf jeden Fall den Lehrer ansprechen u. evtl.auch einen Elternstammtisch einberufen u. das Thema dort ansprechen.Ausserdem wäre noch zu überlegen, die mobbenden Kinder aus der Klasse vielleicht einmal zu sich nach Hause einzuladen. Ich weiß, dass kostet Überwindung aber manchmal muss man vielleicht einmal über seinen Schatten springen.Aber ich denke, gerade bei Grundschülern in dem Alter bringt das vielleicht was, wenn sie sehen, der ist ja garnicht so doof u.der hat auch tolle Spielsachen. Wenn alles nichts bringt,u.auch der Lehrer nicht helfen kann, dann wendet euch an den Schulleiter.Es kann ein langer harter Weg werden für alle Betroffenen.Ich hatte in der Zeit schon Bauchschmerzen, kurz bevor mein Sohn aus der Schule nach hause kam.Jeden Tag war etwas anderes, es war eine furchtbare Zeit. Daher weiß ich nur zu gut, wie man als Mutter mitleidet u.oft hilflos danebensteht u. nicht weiß, was man machen soll.In allerletzter Konsequenz, wenn alles nichts bringt, sollte wirklich überlegt werden, den Jungen aus der Klasse zu nehmen oder notfalls sogar eine andere Schule auszuwählen.Denn nichts ist schlimmer für ein Kind,als täglich mit Angst zur Schule zu gehen.Ich wünsche euch ganz viel Kraft!!!

Das "Mobben" ist ein "klassischer" Fall für den Klassenleiter/die Klassenleiterin. Hier ist die Schule echt gefordert. Wenn das Mobben den Lehrpersonen bislang nicht aufgefallen ist, was durchaus passieren kann, müssen die Eltern die Klassenleitung umgehend informieren. Einer ersten Befragung des Kindes, bei der die Namen der Beteiligten festgehalten werden, folgt eine schriftliche Äußerung aller (!) Beteiligten zu dem Mobbingfall. Die Klassenleitung sammelt die schriftlichen Äußerungen. Sodann findet ein Beratungsgespräch mit allen Beteiligten statt; es ist ratsam, zu diesem Gespräch den Beratungslehrer/die Beratungslehrerin des Jahrgangs hinzu zu ziehen oder eine andere Lehrperson, die in der Klasse unterrichtet. Das Beratungsgespräch wird mit dem Ziel geführt, die Hintergründe aufzuzeigen, das unsoziale Vorgehen des Mobbings klar heraus zu stellen und eine sofortige Verhaltensänderung herbei zu führen. Am Ende des Beratungsgesprächs werden Vereinbarungen getroffen, wie das Mobben abgestellt werden kann. Diese Vereinbarungen werden schriftlich in einem Vertrag festgehalten und von allen Beteiligten unterschrieben; es kann auch sein, dass einzelne Schül. Sonderbestimmungen zu unterschreiben haben. Selbstverständlich unterschreiben auch die beteiligten Lehrpersonen den Vertrag ("Beurkundung"). Es gehört zum pädagogischen Geschick der Lehrpersonen, einen solchen Vertrag tatsächlich zu erreichen. Das geschieht während der normalen Unterrichtszeit (ohne Stundenausfall!) z. B. während einer "Klassenstunde". Nicht immer kann das in e i n e r Stunde erledigt werden, also müssen vielleicht noch ein oder zwei Stunden folgen. Wichtig ist: unmittelbares, sofortiges Angehen des "Mobbingfalls", also Nichts "auf die lange Bank schieben"; konkrete Verhaltensregeln bei allen Beteiligten und deren Überprüfungsmöglichkeiten und: klare Aussagen zu den Folgen, wenn der vereinbarte Vertrag nicht eingehalten wird (Erzieherische Maßnahmen, Ordnungsmaßnahmen). Ich persönlich halte das Angehen von mobbing-Fällen wichtiger als Unterricht, denn hier zeigt sich die Bildungs- und Erziehungsarbeit der Schule in besonderem Maße. (Das Schulministerium mag da anderer Meinung sein.) Es ist doch klar, dass mobbing das Lernverhalten des Kindes stört, und darum muss unverzüglich (!) gehandelt werden. Zum Thema "Mobbing" in der Schule sind übrigens in der letzten Zeit viele Veröffentlichungen erschienen, von denen einige in der konkreten Schule auch angekommen sein müssten.

Hallo oldpaed.

Tolle Geschichte, aber in welcher Galaxie gibt's die denn? Hier bei uns wird Mobbing an der Grundschule von den Lehrerinnen und dem Direktor regelmäßig ausgesessen, heruntergespielt und ignoriert.

@UlfDunkel

Gibt es auch bei uns an verschiedenen Grundschulen sowie weiterführenden Schulen.Das ganze nennt sich Anti-Bulling-Programm. Ist meiner Meinung/Erfahrung nach aber auch nicht der Bringer.

@UlfDunkel

Hallo Ulf Dunkel. Gibt es an der Grundschule keine Mitwirkungsgremien? Ich würde mir das als Vater oder Mutter nicht gefallen lassen. Wenn ich mein Kind einer Schule anvertraue, muss ich davon ausgehen, dass mein Kind keinen Schaden davon trägt. Also: Ich würde der Schule so lange "auf die Nerven gehen", bis etwas passiert. Das ist übrigens ein grundsätzliches Problem an allen Schulformen. Ich wundere mich immer, warum Eltern trotz schulgesetzlicher Regelungen manchmal so inaktiv sind. Und zu kiramarie: Es ist doch besser, überhaupt etwas zu tun als gar nichts zu unternehmen!

Hört sich in der Theorie toll an, lässt aber in der Praxis zu wünschen übrig.

@kiramarie

@ kiramarie: Die Praxis, wegzulaufen oder sein Kind sitzenbleiben zu lassen, ohne den Gründen auf den Grund zu gehen, lässt meines Erachtens aber auch zu wünschen übrig.

Ich halte es lieber mit dem Grundsatz "es ist besser zu scheitern als es nie versucht zu haben!"

@oldpaed: tolle Sache, dieses Anti-Bulling-Programm, werde mir das mal für die Zukunft merken. Allerdings ist es für alleinerziehende Mütter oft sehr schwer, an Mitwirkungsgremien teilzunehmen: - teilweise wird man wirklich ausgegrenzt, als nicht vollwertiges Mitglied der Gesellschaft angesehen (leider heutzutage immer noch) - es ist schwer, immer wieder einen Babysitter für solche Zeiten zu bekommen - oftmals sind Aktivitäten wie Basteln und Co. nachmittags angesetzt, was bedeutet, dass ein Großteil der berufstätigen Alleinerziehenden da gar nicht teilnehmen können.

Wenn früher ein Kind im Kindergarten oder in der Schule gehauen wurde, sagten die meisten Eltern: "Hau zurück". Grundschüler gehören noch zu den kleineren Kindern, und unter ihnen herrscht noch eine gewisse urbane Härte (entweder du kannst oder du kannst nicht). Meldet eure Kinder in einem Sport- und Judoverein an, damit sie sich ihrer eigenen Kraft bewußter werden. Denn meist liegt das Problem im Kinde selbst, weil es sich schwach und hilflos glaubt. Andere Kinder können dafür einen einen "Riecher" haben und schon beginnt ein Kreuzfeuer das nichts anderes als bloße Kraftmeierei ist. Als Mobbing kann man das noch nicht nennen, dafür sind die Grundschüler noch zu unreif. Es geht ihnen nur um reine Muskelprotzerei.

Psychosomatik: Unerklärliche "Stromschläge" am ganzen Körper?

Hallo,

Ich schreibe euch hier im Namen meiner Mutter, die seit einiger zeit unter seltsamen unerklärlichen Stromschlägen leidet.

Mein Ziel ist es, herauszufinden um was es sich handelt und wie man dieses Problem behandeln kann.

Hier erstmal die Krankheitsgeschichte:

meine Mutter leidet seit vielen Jahren unter einer schweren Psychose und ist seitdem in Behandlung. Sie ist ein hypersensibler Mensch und daher sehr gefährdet was psychische Erkrankungen angeht. 

Es ist uns in den letzten Jahren gelungen die Psychose einigermaßen in den Griff zu bekommen, jedoch hatte sie jetzt vor ca. 2 Monaten (nach 4 Jahren) einen Rückfall und ist seitdem wieder in der Klinik. 

Diese Psychose ist vergleichsmäßig "mild" abgelaufen. Sie hörte zwar Stimmen und war verwirrt aber hatte keine extremen Halluzinationen und ist derzeit auch wieder einigermaßen klar.

Das Problem ist jetzt, dass sie seit einigen Wochen unter seltsamen Stromschlägen am ganzen Körper leidet, vor allem vor dem Schlafengehen. 

Es ist ihr kaum möglich überhaupt zu schlafen und sie hält es in der Klinik in ihrem Bett nicht aus deswegen ist sie gezwungen auf dem Boden zu schlafen, weil es dort nach eigener Aussage etwas angenehmer ist, sie hat aber jedoch weiter das Gefühl von Stromschlägen.

Sie sagt es fühle sich an wie Hitze, die sich aufstaut und dann quasi entlädt am ganzen Körper. 

es gibt keine organische oder physische Erklärung für diese Beschwerden und auch ihre Ärzte sind ratlos. 

Meine Vermutung ist jetzt, dass sie an einer Art psychosomatischen Belastungsstörung leidet, hervorgerufen durch Unwohlsein bezüglich der Umgebung in der Klinik und schlechter Erfahrungen was die Klinik angeht bzw. Ängste usw. und natürlich ist sie zusätzlich geschwächt und gestresst durch die kürzliche Psychose. 

Derzeit ist es für sie unerträglich und sie schläft auch mal mehrere Tage nicht. Hinzu kommt, dass sie sich extreme Sorgen macht und deshalb anfängt auf Ideen zu kommen wie Zitat: "Es seien höhere Mächte am Werk", "Negative Energien" etc. 

Meine Frage ist jetzt gibt es vielleicht noch Andere mit diesen Symptomen oder hat Jemand eine Idee dazu worum es sich hier handeln könnte?

Wichtig ist vor allem herauszufinden um WAS es sich handelt und, dass dies logisch zu erklären ist. (was ihr enorm die Angst davor nehmen könnte)

Vielen Dank im voraus!

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Mein Sohn wurde angegriffen vom Mitschüler

Mein Sohn (9Jahre) ging am Montag völlig normal zur Schule. Als er um 12.50 aus hatte kam er nach hause bis er da war war ca. 13.20 zwischen dieser Zeit rief mich seine Klassenlehrerin an. Sie erzählte mir das mein Sohn momentan nicht grad motiviert ist usw, das sie sich sorgen macht und es ihr am Herzen lege und das es heute einen Vorfall gegeben hätte mit einem Mitschüler (die sich nicht verstehen und mein Sohn von diesem Mitschüler in den Rücken vor 2 Monaten gebissen hat,letzte Woche kam mein Sohn mit einem kaputten und verspuckten Shirt heim was auch dieser war). Mein Sohn kam nach Hause linke Halsseite Kratzspuren ihm tat alles weh, in der Nacht bekam er Schweißausbrüche und klagte über Kopfschmerzen. Am Dienstag ließ ich ihn zuhause mittags war er beim arzt da er immer noch über schmerzen klagte. Die Ärztin untersuchte ihn gründlich nach dem mein Sohn alles geschildert hatte. Sie notierte alles in einem Attest für mich. Dieses habe ich seit heute. (Kratzspuren,Hämatome am Hals und linke Gesichtsseite geschwollen) Gestern Abend hab ich der Schule eine Email zukommen lassen indem ich um einen Termin beim Rektor und einen Anruf von der Klassenlehrerin erwartete. Die Lehrerin rief heute an ich erzählte ihr alles auch von diesem Attest. Es wurde schön gerede und sie meinte ja von der geschwollenen seite wüßte sie nichts. Sie muß sich mit dem Rektor bereden und würde mich anrufen. Heute Mittag rief die Oma von dem Mitschüler bei mir an und erzählte mir, das der Junge keinen Anschluß findet und keine Freunde, das die Eltern(getrennt) in die Schule mußten da sein Sozialverhalten nicht ok wäre. Nach der Oma kam der Vater ans Telefon dieser hielt mir vor warum ich nicht die mutter anrufe, nun meinte nur ja das geht nicht ich ruf meine ex an aber wann ich sie erreiche weiß ich nicht ich fahr morgen nämlich weg und bin grad am packen. Ca. 1 Stunde später rief die Mutter an von ihr durfte ich mir dann anhören, das nun das Kind nicht mit in den Urlaub darf,die Oma nicht mehr besuchen und sein Vater ihn ab sofort nur noch alle 14tage nimmt. Sie meinte dann toll jetzt muß ich gucken was ich mit ihm 3 wochen mache. Dann kam sie aufs eigentliche Thema, sie wollte vorbei kommen mit ihrem sohn damit er sieht was er gemacht hat, ganz ehrlich mein sohn möchte es nicht! Was ich verstehen kann. Sie hatte mit ihrem Sohn ausgemacht das sie sich alles sagen nur das wußte sie nicht! Sie würde mit ihm reden und sich melden. Meine Frage ist nun kann ich für meinen Sohn Schmerzensgeld verlangen? Der Mitschüler ist 7/8 jahre alt. Die Ärztin meinte Anzeige stellen. Ich bin völlig ratlos gerade

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