Was tu ich gegen meine Hypochondrie?

4 Antworten

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Bei Hypochondrie werden die Symptome umso schlimmer, je mehr man zuhause sitzt und sich auf sie konzetnriert. Unternimmalso  was mit deinen Freunden, das bringt dich auf andere Gedanken.

Und mach Sport, denn dabei erlebst du, was dein Körper leisten kann.

Aber irgendwann ist man doch wieder alleine mit den Gedanken. Außerdem gibt es da noch ein Problem, ich "benötige" nämlich häufig Ruhe, aus zwei Gründen: Zum einen bin ich Hobbyautor und brauche manchmal Ruhe um eine Story zu durchdenken. Zum andere leide ich an einer autistischen Störung und muss mich manchmal zur Erholung von der Welt isolieren. Leider werden sowohl Erholung als auch Kreativität von meiner sinnlosen Angst vor Aneurysmen beeinträchtigt.

@Implord

Das mit der konzentrierten Schriftsteller-Arbeit ist gut, schließlich wirkt auch dies ablenkend vom stetigen In-sich-hineinhorchen.

Ich selbst habe keine autistische Störung und kann deshalb nur schwer abschätzen, wie stark Dein Ruhebedürfnis ist. Gewiss wirst du mit deinem Psychologen gemeinsam einen Plan ausarbeiten, der auf dich maßgeschneidert ist.

Grundsätzlich erscheinen mir bei Hypochondrie zwei Dinge wichtig:

  • Ablenkung, wodurch auch immer. Wäre Individualsport, etwa Laufen oder Radsport, etwas für Dich? Bei einem einstündigen Lauf kann man sich prima Romanhandlungen ausdenken, das versichere ich Dir :-)
  • Möglicherweise hängt Hypochondrie mit einer grundsätzlichen Ängstlichkeit zusammen. Auch hier gilt: ein Job für Deinen Psychologen.
@Kapodaster

Nun, ich bin nicht wirklich ein Sportler (nett gesagt) und denke nicht, dass ich eine Stunde laufen kann, aber ich wandere gerne.

@Implord

Konnte ich zu Anfang auch nicht. Damals habe ich mit dreißigminütigen Einheiten angefangen: abwechselnd jeweils zwei Minuten Gehen und zwei Minuten Laufen...

Wie oben schon mal geschrieben: Hautpsache, du machst was. Insofern passt Wandern doch gut - das hält man auch länger durch als Laufen ;-)

@Kapodaster

Also gut, ich werde es probieren.

Hypochondrie hat Auslöser. Diese sollten bearbeitet, verarbeitet werden, damit die Symptomatiken zurückgehen.

Wenn Du zum Beispiel Angst vor Deinem eigenen, plötzlichen Tod hast, dann vielleicht auch Dich mit dem Tod auseinandersetzen. Damit Du diese Angst etwas 'loslassen' kannst. Ein anderes, inneres Gefühl in Dir bekommst.

Manchmal spielt auch das Gefühl des geringen Selbstwertes eine Rolle. Oder das Gefühl von "Machtlosigkeit". Also ein grundliegendes Gefühl. Hier ist dann die Selbstwertstärkung sinnvoll.

Daher ist es ganz unterschiedlich, wie Besserung in Dir geschaffen werden kann. Daher solltest Du eher die Worte Deiner Psychologin überdenken, reflektieren. Und keine allgemeine Fragen im Internet stellen.

Lieben Gruß an Dich und gute Besserung.

Ich hatte eine Nahtoderfahrung als ich fünf war, aber wäre das nicht etwas spät?

@Implord

inwiefern "spät"? Das kann ein Grund sein, natürlich. Denn auch mit 5 Jahren sind die eigenen Gefühle sehr mit Dir verbunden. Ängste, Panik, Verzweiflung,... oder was auch immer. Ja, das kann ein Grund sein.

@Implord

Wie hast du die Nahtoderfahrung denn erlebt? Es gibt ja Leute, die ihre NTE so positiv empfunden haben, dass sie sich nun nicht mehr vor dem "echten" Tod fürchten.

@Kapodaster

Ich hing mit einem Gurt um den Hals herum, gurgelte, hatte Schmerzen und sah helle Lichter blitzen, während ich hörte wie ein Freund mich verriet.

Nein, keine Positiverfahrung.

Bei mir hilft viel ablenken mit Sport oder ähnlichem - Hauptsache wenig Zeit zum grübeln

Hast du jemand mit dem du 24h 7 Tage die Woche schreiben kannst?

Schreiben?

@Implord

Da ich es ein wenig beängstigend finden würde, wenn jemand 24h 7 Tage die Woche direkt neben dir steht, damit du mit ihm/ihr sprechen kannst, habe ich gegebenes Wort mit schreiben ersetzt. Man könnte auch kommunizieren benutzen. Ich weiß ja nicht was die für Wege offenstehen.

@SofiaBari

Ja, uh, sorry, es ist nur so, dass ich kein Handy habe. Oder Smartphone. Oder was auch immer.

Leidet die Mutter von meinem Freund an Hypochondrie?

Ich habe schon seit 2 Jahren den verdacht dass die Mutter von meinem Freund an Hypochondrie leidet. Es ging schleichend los, kurz nach dem sie sich von Brustkrebs erholt hatte, kurz nachdem ich sie kennengelernt hatte hat sie sich von Brustkrebs erholt. Mein Freund erzählte mir dass sie oft Angst davor hatte zu sterben. Jedenfalls kurz nachdem sie sich erholt hatte ging es schleichend los. Erst musste sie immer jede woche mindestens einmal zum Arzt, fysio-therapeuten, zahnarzt, HNO arzt usw. Das mach sie mittlerweile immer noch nur jetzt ist es so dass sie fast IMMER was neues hat. Mal sind es rückenschmerzen, dann tut ihr der Kopf plötzlich weh, mal ist es eine Grippe, dann auf einmal ein Tinnitus. In den 2 Jahren wo wir schon zusammen sind, habe ich seine Mutter das eine Jahr nur "gesund" gesehen. Normalerweise haben wir ihr immer eine gute Gesundheit gewünscht und haben uns um sie gesorgt, nur mittlerweile spamt sie schon förmich mich und meinen Freund zu dass wi sie doch zum Arzt hinfahren sollen, sie hat ja ein wenig Halsschmerzen. Oder wir sollen sie um HNO Arzt fahren, kann ja sein dass sie einen Tumor im Kopf hat. Letztens als ich bei ihr zu besuch war hat sie sich einen haufen verschiedener Tabletten genommen. Immer Aspirin, Voltaren, Antibiotika (bei husten?) usw. Sie kam förmlich mit einem halben einkaufsbeutel voll mit medizin ins Zimmer! Das hat mich erst mal geschockt! Mein Freund ist ein richtiges Mutter Kind und ich darf normalerweise bloß nichts schlechtes über sie sagen. Aber ich will ihm erzählen dass ich den Verdacht habe dass sie unter Hypochondrie leidet. Ich meine wenn jemand nicht auf ihre symtom achtet wird sie aggresiv, es ist IMMER was neues, mindestens 5 mal die Woche ist sie Krank, Sie geht andauernt zum Arzt oder zum Fysiotherapeuten usw. Dass sind doch alles anzeichen die darauf hindeuten? Übrgens: Viele Äzte nehmen sie auch nicht erst deswegen wechselt sie immer den Arzt da die ja anscheinen keine Ahnun haben wie sie sich fühlt. Ich bin also nicht alleine mit dem verdacht. Ich will jetzt auch nicht wie jemnad wirken der die Mutter vom Freund nicht leiden kann. So ist es nicht. Ich mache mir nur sorgen dass sie Seelisch unter etwas leidet und es nicht erzählen will. Ich will ihr helfen sollte sie daran leiden.

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