Was spricht für und was gegen eine Fruchtwasseruntersuchung?

4 Antworten

Die Fruchtwasseruntersuchung wurde bei meiner Frau auch gemacht. War eigentlich nicht so schlimm, und das Risiko, dass dabei etwas schief geht, ist auch nicht so groß. Man kann dadurch gewisse Fehlbildungen des Kindes erkennen, aber auch nicht alle. Die Frage ist dann aber: Wenn durch die Untersuchung eine Fehlbildung erkannt wird, würdest du das Kind dann trotzdem haben wollen, auch wenn es ein Leben lang behindert ist? Wenn du diese Frage mit "ja" beantworten kannst, dann musst du die Fruchtwasseruntersuchung auch nicht unbedingt machen. Es gibt aber ein beruhigendes Gefühl, wenn man durch die Untersuchung erfährt, dass alles in Ordnung ist.

Alles richtig was du geschrieben hast, aber im Leben, ist nichts sicher! Es kann immer noch was passieren, was nicht berechenbar war oder ist. Das ist eben Leben. LG Lotusblume

@Lotusblume12

Tolle Antwort,Lotusblume. Genau so sehe ich das auch.

ich war mit 36 schwanger und mir wurde auch zu einer fruchtwasseruntersuchung geraten. hatte zwar auch sehr große angst. ich bin sogar für diese untersuchung nach baden baden gefahren, da dort ein arzt war, der für diese spezielle untersuchung große kompetenz hatte. was ich sehr schön fand, dass ich gar nicht lange warten müßte,obwohl das wartezimmer ganz voll war. in der zeit nach der untersuchung,die nicht schmerzhaft ist und genau mit ultraschall bebachtet wird, wo die nadel sich befindet.das schöne ist man erfährt nicht nur, ob das kimd gesund ist.man weiß auch noch wenn man will,ob es ein mädchen oder ein junge ist.mein sohn ist heute 10 jahre alt und bin froh, dass er gesund ist.

Ich stand bei unserem 4.Kind vor 7 Jahren auch vor der Entscheidung.Mein Arzt hatte mich damals völlig überrumpelt u.einfach einen Termin in einer Praxis gemacht,die Fruchtwasseruntersuchungen durchführt.Und das alles nur, weil ich grade 35 war.In der Praxis selber habe ich mich dagegen entschieden. Nach 3 Söhnen war ich nun endlich mit einem Mädchen schwanger u. wollte kein Risiko einer Früh-bzw.Fehlgeburt eingehen. Auch war ich mir klar darüber,dass ich ein Kind mit Down-Syndrom auf jeden Fall bekommen würde. Vor allem war ich zunächst in dieser Praxis darüber aufgeklärt worden und zwar in allen Einzelheiten, dass zig sehr schlimme Krankheiten gibt, die man NICHT feststellen kann. Auch besteht die Möglichkeit, eines falschen negativen wie auch positiven Ergebnisses. Der Arzt damals konnte meine Entscheidung nicht verstehen u. wollte mir ein schlechtes Gewissen einreden. Letztenendes hätte ich meinen anderen Kindern gegenüber eine Verantwortung zu tragen u. wenn ich dann ein behindertes Kind bekommen würde, was ich denen da wohl mit antun würde usw. Ich habe ihm damals geantwortet, dass auch morgen am Tag eines meiner Kinder schwer verunglücken könnte u. dann vielleicht geistig/körperlich behindert sein könnte. Ich würde es ja dann auch nicht einfach weggeben.Danach bin ich aufgestanden und gegangen. Unsere Tochter ist übrigens kerngesund.Zum Triple Test kann ich dir nur soviel sagen, das mir mein Arzt erzählt hat, der wäre nicht besonders aussagekräftig. Allerdings gibt es noch eine neuere Untersuchung von der ich gehört hat. Da wird irgendein bestimmter Wert,hat glaub ich mit der Nackenfalte zu tun, gemessen.Frag da doch mal nach.-Aber bei allem Respekt vor dem Fortschritt der Medizin u. aller Früherkennung. Manchmal mal ist sie aber auch nicht unbedingt ein Segen, sondern dient auch oft dazu uns werdende Mütter (u.Väter) verrückt zu machen und zu verunsichern. Es gelingt uns kaum noch, dass wir uns gelassen zurücklegen u. einfach nur freuen können. Wir können uns nun mal nicht gegen alles u.jedes absichern, ein Restrisiko bleibt immer. Versuche für dich die richtige Entscheidung zu treffen u. freue dich auf dein Baby. Alles Liebe und Gute!

Super Antwort!ganz dicker DH

Wie steht es denn mit dem Doppler-Ultraschall? Da kann man wohl auch sehr viel an möglichen Fehlbildungen etc. erkennen, und die Untersuchung ist nicht invasiv, d.h. die Schwangerschaft wird dadurch nicht gefährdet. Hat man bei mir damals gemacht (galt unabhängig vom Alter als Risikoschwangere), da konnten gleich eine ganze Reihe von möglichen Behinderungen ausgeschlossen werden.

Frauenarzt wechseln der jetzige gibt mir kein Beschäftigungsverbot, soll ich den neuen Arzt gleich beim ersten Termin drauf ansprechen?

Ich arbeite 8 Stunden im Verkauf + 1 Stunde Pause insgesamt 2.5 Stunden Fahrtzeit pro Tag. Die ganze Zeit im Stehen und ohne eine Möglichkeit zum liegen. Noch dazu kommt das der neue Chef mich mobbt von Anfang an. Jetzt seitdem er weiß das ich schwanger bin erst Recht.

Er ruft Kollegen ins Zimmer und versucht mit denen über mich abzulästern. Er macht negative Einträge über mich und schiebt Sie auf den Ex Filialleiter. Er macht mein Verhalten nach und macht sich lustig. Lässt mich von seinen Petzen ausspionieren.

Nach meiner ersten Elternzeit haben wir Chef und ich abgemacht das ich immer um ne bestimmte Zeit gehen darf da sonst meine 3 jährige Tochter ohne Betreuung ist.

Mittlerweile hat er das einfach so eingestellt er trägt mich immer spät ein obwohl er weiß das meine Tochter halt beaufsichtigt werden muss. Er versucht alles damit ich freiwillig kündige.

Ich bin in der 11 ssw und leide unter extremer Übelkeit und Erbrechen. Mein Kreislauf arbeitet langsam und ich bin müde könnte nur schlafen. Mir geht's gerade körperlich und seelisch nicht gut.

In meiner ersten Schwangerschaft habe ich ein Beschäftigungsverbot bekommen auf Grund der Verkäufertätigkeit in einem kinderladen. Leider ist dieser Arzt in Rente gegangen. Der neue nimmt das Anliegen wirklich nicht ernst aber es ist wirklich nicht auszuhalten.

Jetzt habe ich morgen einen Termin werde 40 km Strecke in Anspruch nehmen für den neuen Arzt. Eine Freundin die Verkäuferin ist hat ihn mir empfohlen das er auf das Wohl schwangerer Frauen die im Beruf gemobbt werden wert legt und ein Beschäftigungsverbot erteil wenn man 8 Std im Verkauf arbeitet.

Ich bin mir nicht sicher ob den neuen Dr. Sofort ansprechen sollte auf meine Situation und ob er mir ein Beschäftigungsverbot erteilen würde? Ich habe Bewertungen gelesen das Frauen sogar 60 km fahren weil sie von der Menschlichkeit des Arztes beeindruckt waren.

Im Moment bin ich vom Hausarzt krank geschrieben und will halt nicht ständig krank gemeldet sein.

Danke für die Ratschläge

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?