Was spricht dafür, sein Kind auf eine Privatschule zu schicken?

5 Antworten

Ich persönlich finde es nicht gut ein Kind von Anfang an auf eine Privatschule zu schicken. Die Kinder sollen und müssen es auch lernen sich allen Situationen zu stellen und auch die unterschiedlichen Mentalitäten und Schichten der Gesellschaft kennen lernen. Wenn Eltern überlegen ihr Kind auf eine Privatschule zu schicken dann gehören diese nicht zu den ärmsten und es ergibt sich für mich daraus, dass es eine Prestigesache ist. Ob man dem Kind wirklich einen Gefallen tut es auf eine private Schule zu schicken zweifle ich stark an. Allerdings muss ich auch sagen, dass wenn ein Kind beim Lernen Probleme hat dann könnte ich mir auch vorstellen mein Kind auf eine Privatschule zu schicken wo vielleicht dann mein Kind mehr gefördert wird, aber auch nur dann.

Unsere Kinder gehen auf die Munich International School in Starnberg. Es ist eine Wonne zu sehen, dass sie jeden Tag gern in die Schule gehen und sich die Lehrer richtig Mühe geben und wirklich am Lernerfolg der Kinder interessiert sind. Wenn man dann die kleinen Klassen mit knapp 17 Schülern sieht, ist das schon ziemlich perfekt. Gut, das ist ein teurer Spaß, aber man bekommt sehr viel dafür. Ich finde es klasse.

habe erfahrung mit öffentlichen und privaten schulen gemacht, natürlich gibt es unterschiede, aber im wesentlichen reduziert es sich auf teurer und mehr eigenes engagement in privatschulen. den kindern ist es egal. das publikum ist dort wie da breit gefächert und auch nicht immer optimal. alternative privatschulen werden häufig von jenen besucht, die in anderen aus verschiedenen gründen gescheitert sind. hätte ich noch ein kind, würde ich es nicht mehr in eine privatschule geben.

Privatschule? Ein Arbeitskollege hatte seinen Sohn dort, und hat ihn jetzt wieder dort runtergenommen. Grund: Lehrermobbing! Alle Gespräche halfen nichts und der Leiter der Schule bagatellisierte die Angelegenheit. Bei einer öffentlichen Schule, würde man dann das Schulamt einschalten können. Fazit: Der Junge geht jetzt wieder in eine öffentliche Schule, seine Noten waren dort besser nach ganz kurzer Zeit. Wenn öffentliche Schule dann darauf achten aus welchen Berufsgruppen die Eltern sind. Wenn die "Mittelschicht" dort gar nicht vertreten ist, Finger weg. Auch wenn die Schule es nicht zugeben wird, die "Elite" will unter sich bleiben. Das ist jedenfalls die Erfahrung meines Kollegen.

Das kommt auf den Wohnort an. Es gibt Städte, da würde ich ohne zu zögern dem auch zustimmen. Aber ich war an einer privaten Schule während der Ausbildung und wir hatten permanent Lehrermangel, Unterrichtsausfall... Man sollte es sich gut überlegen und am besten Eltern fragen, die ihr Kind bereits an die gewünschte Schule schicken. Immerhin ist das keine günstige Alternative.

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