Was soll ich nur machen?! Ärzte wissen nicht weiter

5 Antworten

MS wurde hoffentlich schon ausgeschlossen? Eine weitere Möglichkeit wäre eine chronische Borrelliose, die kann sich ebenfalls in MS-ähnlichen Symptomen äußern - auch das läßt sich durch einen Test feststellen. Google in jedem Fall mal in MS- und Borrelliose-Selbsthilfeforen, vielleicht kann man Dir dort weiterhelfen, wenn Du Deine Symptome schilderst.

habe vor mehr als 2 Monaten meine kompletten Befunde an die Uniklinik Bonn geschickt ,vor 3 Wochen nachgefragt warum sich nichts tut. Mir wurde gesagt das es noch 2 Wochen dauern würde ,jetzt sind fast 4 Wochen rum und nichts tut sich. Wenn sie wirklich helfen wollen,dann lassen sie die Patienten nicht Monatelang hängen.

Auf keinen Fall zum Heilpraktiker gehen! Deren "ganzheitliche" Behandlung wäre wirklich nur bei psychosomatischen Beschwerden angesagt. Doch zuerst muss eine organisch bedingte Krankheit ausgeschlossen werden.

Es gibt sehr seltene Krankheiten und nach denen sollten Fachärzte (Innere, Neurologie) suchen. Autoimmunkrankheiten wie Myasthenia gravis , Multiple Sklerose, Nebennierenunterfunktion oder andere degenerative Nerven-Muskelkrankheiten wie die Amyotrophe Lateralsklerose sollten ausgeschlossen werden, bevor man sich nur auf die Psyche konzentriert.

hmmm... tut mir zwar wirklich leid und alles, aber ich glaube wenn die Ärzte nucht weiter wissen, kann dir hier auch niemand weiterhelfen... Hast dus denn schon mal bei einem Naturheilpraktiker oder so probiert? vielleicht gibt es ja andere Heilmethoden als nur Chemie, mehr fällt mir jetzt auch nicht ein sorry

Vielleicht wäre das eine Möglichkeit für Dich:

"Seit kurzem gibt es an der Uniklinik in Bonn ein neues Angebot, das sich an Patienten richtet, die unklare Beschwerden haben:

Der Leiter, Professor Klockgether, erklärt im Interview:

  • Professor Klockgether, Sie haben gerade in Bonn die landesweit erste Anlaufstelle für Patienten ohne Diagnose eröffnet. Was muss man sich darunter vorstellen?

Unser Angebot richtet sich an Patienten, die unter sogenannten unerklärten Beschwerden leiden. Das sind Symptome, für die Ärzte keine Ursache finden können. Man kann sich leicht vorstellen, wie frustrierend das für die Betroffenen ist: zu leiden, ohne zu wissen, woran. Viele haben schon eine wahre Ärzte-Odyssee hinter sich und fühlen sich missverstanden oder sogar als Simulanten abgestempelt. Weil ihnen kein Arzt weiterhelfen kann, ergreifen manche selbst die Initiative und versuchen, übers Internet oder über Selbsthilfeverbände Hilfe zu finden.

  • Was bieten Sie diesen Patienten an?

Eine Sprechstunde im klassischen Sinn bieten wir nicht. Stattdessen können Patient und Hausarzt die gesammelten Krankenakten des Patienten an uns schicken. Wir wollen, dass der behandelnde Hausarzt mit im Boot ist, damit keine Ärzte gegeneinander ausgespielt werden. Die werden bei uns gesichtet, zusammengefasst und Spezialisten der Uniklinik vorgelegt. Ziel ist, den Betroffenen am Ende einen Vorschlag für das weitere Vorgehen zu machen.

  • Was steckt denn Ihrer Erfahrung nach oft hinter sogenannten unerklärten Beschwerden?

Es kann sich tatsächlich um eine seltene, bisher nicht diagnostizierte Erkrankung handeln. Genauso gut kann es auch sein, dass eine häufige Krankheit übersehen wurde. Oder, dass die Symptome von einer psychischen Störung herrühren. Nicht zuletzt kann es sich auch um eine Erkrankung handeln, die bislang noch gar nicht beschrieben wurde.

  • Sie können sich - allerdings nur zusammen mit ihrem behandelnden Hausarzt - beim Zentrum für Seltene Erkrankungen der Universitätsklinik melden und ihre Krankenakten dorthin schicken.

Postadresse: Forschungszentrum Life & Brain Sigmund-Freud-Straße 25 53127 Bonn

Ansprechpartnerin: Dr. Christiane Stieber 02 28/28 75 10 70

cstieber@uni-bonn.de

http://tinyurl.com/ceegw5x

Ich habe mich vor 3 Monaten an die Uniklinik Bonn gewendet ,weil kein Arzt raus finden konnte was mir fehlt.

Ich habe die Befunde von 3 Kliniken und die auszufüllenden Formulare  an diese Uniklinik Bonn geschickt ,aber nichts hat sich bisher getan.

Vor über 4 Wochen habe ich Frau Dr,Stieber angerufen und gefragt warum sich nichts tut ,da wurde mir gesagt das meine Unterlagen bereits bei Professor Klockgether vorliegen und es noch 2 Wochen dauern würde.

Es sind jetzt fast 5 Wochen nach dem Anruf  vergangen und nichts tut sich.

Ich verstehe nicht das die Uniklinik Bonn Hilfe bei unklaren Befunden anbietet ,dann aber den Patienten Monatelang warten lässt.

Vielleicht kann mir ja jemand ein andere Klinik empfehlen wo mir geholfen werden kann und die Ärzte auch Interesse daran haben die Patienten zu helfen und nicht nur große Sprüche machen.

Gehirn durch Instrument spielen vergrößern?

Ich habe vor einiger Zeit das Buch "Neustart im Kopf" von Norman Doidge gelesen, ich kann es jedem nur wärmstens ans Herz legen.

Es geht darum wie das Gehirn nicht wie lange Zeit angenommen statisch ist, sondern sich durch jede Tätigkeit und jeden Gedanken im Sekundentakt verändert, es ist plastisch.

Außerdem ist auch die Speicherung von Information nicht an einen Punkt fixiert sondern kann auch hin und her wandern. Das ist einer der Gründe warum Schlaganfallpatienten ihre verlorenen Fähigkeiten wiedererlernen können - weil sie verlorene Informationen in anderen Bereichen ihres Gehirns speichern lernen können.

Im Buch wurde auch eine Person mit einem asymetrischen Gehirn beschrieben. Die eine hälfte ihres Gehirns war ungewöhnlich hoch entwickelt, während die andere hälfte lernbehindert blöd war. Mithilfe von ihr eigenstkreiertem Training fürs Gehirn war es ihr möglich die behinderte hälfte auf ein höheres Niveau zu bringen.

Möglich ist das ganze dadurch, das bestimmte Aufgaben bestimmte Bereiche im Gehirn trainieren und das angesprochene Gehirnareal dadurch zum wachsen animiert wird, bzw. Neuronen mit einer Fettschicht ummantelt werden, welche die Informationsübertragung beschleunigt. Da diese Intensivierung nicht nur auf die eine Tätigkeit beschränkt ist weil Informationen nicht statisch gespeichert werden, müssten mehrere Fähigkeiten die in diesem Areal zuständig sind, verbessert werden.

Das ist auch einer der Gründe warum Achtsamkeitsmeditation die Konzentration erhöht, Selbstgewahrsein verbessert, Emotionskontrolle verstärkt, usw., obwohl man während der Meditation nichts anderes macht als seinen Atem zu beobachten.

Müsste dann nicht reintheoretisch auch bspw. das erlernen eines Instruments, bei dem beide Hemisphären angesprochen werden und somit der "Corpus Callosum" angeregt bzw. stimuliert wird, diesen zum wachsen bringen und mich nicht nur mit der Fähigkeit ein Instrument zu spielen ausstatten, sondern auch alle anderen Aufgaben bei denen eine gute Kommunikation beider Hemisphären benötigt wird verbessern?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?