was machen die Ärzte bei fieber im krankenhaus?

5 Antworten

Bei 44 Grad Fieber stellen sie üblicherweise den Totenschein aus.

Bei Temperaturen unter 42 Grad verabreichen sie hochwirksame und /oder hochdosierte fiebersenkende Medikamente und überwachen den Prozess der "Abkühlung". In der Regel wird gleichzeitig eine Infusion gelegt, um den Körper vor Austrocknung und Überhitzung zu schützen.

Gleichzeitig versuchen sie die Infektion zu bekämpfen, die das Fieber ausgelöst hat. Ansonsten würden sie ja nur das Symptom behandeln.

Nun, die Temperatur kann man durch fiebersenkende Mittel aber auch durch Wadenwickel reduzieren - egal ob zuhause oder im Krankenhaus. Aber im Krankenhaus kann man viel besser überwacht werden, die Ärzte können bei einer Verschlechterung des Zustandes viel schneller reagieren und vor allem kann man im Krankenhaus auch sofort mit der Ursachenforschung beginnen - denn eine derart hohe Körpertemperatur kommt nicht von allein. Und therapiert werden soll ja in Kürze nicht das Symptom Fieber, sondern die verursachende Erkrankung. Denn das Fieber selbst ist keine Krankheit, sondern die Reaktion ds Körpers auf eine Erkrankung. Und wenn man diese nicht behandelt, wird das ganze Fiebersenken dauerhaft nicht hilfreich sein.

meine Freundin hatte 44 Grad Fieber. sie ist ins Krankenhaus gefahren

Mit 44 Grad fährt sie nur noch in eine Richtung, nämlich mit dem Sarg in die Grube.

Ab 42,6°C akute Lebensgefahr: Die Eiweißstoffe im Körper beginnen zu gerinnen, Nervenzellen werden durch die Hitze geschädigt.

Bei 44 Grad schaufeln die Geneindearbeiter schon ein Loch für deine Freundin. Bleibe bei der Wahrheit. Mit 40 Grad Fieber fährt niemand mehr alleine ins Krankenhaus.

Sicher, daß die Freundin 44° Fieber hat? 
Die obere Grenze des Überlebens liegt nämlich bei max. 44°. Sie wird wohl kaum selbst ins Krankenhaus gefahren sein. 

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