Was können Spätfolgen einer schleichenden Quecksilbervergiftung sein?

5 Antworten

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Haeufigste Ursachen fuer hohe Quecksilberwerte ist Fisch - zum Beispiel Thunfisch (andere auch - kann man auf dem Internet anschauen). Wenn Du viel Sushi isst, z.B, koennen die Werte hoch sein.

Lass das von einem Arzt testen, denn die Grenzwerte bei Heilpraktikern liegen oft so niedrig, dass jeder "hoch" ist. Fall nicht auf obskure "Entgiftungskuren" rein.

Zwei Wege zur Ausleitung von Quecksilber: die Kombination von frischem Koriander (auch Chinesische oder Indische Petersilie genannt) plus Knoblauch soll wirksam sein.

Sauna soll zum Ausschwizten von Quecksilber fuehren - aber ich habe nicht wirklich eine Studie darueber gefunden. Vielleicht weiss hier jemand mehr darueber?

Alles Gute!

Alexa Fleckenstein M.D., Aerztin, Autorin.

Wenn es denn stimmen sollte (Einwand von Coroner)daran denken: Quecksilber ist ein Schwermetall und lagert sich meines Wissen nach auch im Körperfett ab. Wenn du jemals dazu kommst, abnehmen zu müssen, behalte die Nieren- und Leberwerte im Auge. Das Zeug muß dann nochmal verstoffwechselt werden und wenn es einem dann schlecht geht, denkt man vielleicht nach all der Zeit nicht mehr daran, dass es diese Ursache haben könnte.

Wenn Du eine Vergiftung hattest musst Du wohl mit keinen Folgen mehr rechnen. Andernfalls kann das eine Menge Auswirkungen haben. Übrigens ist nicht Fisch sondern Zahnamalgam die Hauptquelle für die Hg Belastung im Menschen. Wenn Du Dein Amalgam hast entfernen lassen solltest Du eine funktionierende Entgiftung machen. infos: http://www.allergien-behandeln.de/alternative-medizin/amalgam-quecksilbervergiftung/ oder mal bei Wikipedia schauen.

bei wem hast du dich untersuchen lassen? bedenke, bei so manchem heilpraktiker hat früher oder später jeder eine quecksilbervergiftung und braucht unbedingt eine entgiftung.

Das kann dir hier keiner genau beantworten. Denn wir wissen nicht wie hoch du belastet bist bzw. warst. Da Quecksilber nicht von alleine im Körper abgebaut werden kann und du so wie es jetzt klingt anscheinend auch keine Ausleitung gemacht hast wird das Quecksilber wohl noch in dir drinne schlummern. Ich würde dir raten zu einer speziellen Zahnärztin zu gehen die eine sogenannte "Störfeldanalyse" durchführt. Da wird nämlich der Grad deiner Belastung bzw. Vergiftung herausgefunden. Eine Spätfolge kann z.B. Alzheimer sein.

Eine Ausleitung ist zwar gemacht worden, aber erst vor ein paar Jahren. Die Belastung begann aber etwa um 1983/84. Das Quecksilber hatte also ausreichend Zeit, Unheil anzurichten.

@tanztrainer1

Aufjenfall ist es schon mal gut das du eine Ausleitung gemacht hast! Ich habe gelesen das die Haltbarkeit von Quecksilber im Körper ca. 20 Jahre beträgt. Also kannst du davon Ausgehen das es über all die Jahre im Körper war. Was mich jetzt interessieren würde: Hattest du keine Symptome über all die Jahre???? Ich habe nämlich auch eine chronische Quecksilbervergiftung. Die über ca. 8 Monate ging. Meine Symptome wurden immer schlimmer u. ausgeprägter und ich wusste nich woran das lag! Jetzt mache ich auch ne Ausleitung.

@Bineee

In der ganzen Zeit hatte ich alle möglichen Symptome, die aber die Ärzte nicht richtig zuordnen konnten. Einer meinte gar, ich würde mir die ganzen Probleme nur einbilden! Jetzt weiß ich, dass Ärzte das oft sagen, wenn sie mit ihrem Latein am Ende sind. Es dauerte dann auch etwa 10 Jahre, bis ein Arzt mal überhaupt mal eine brauchbare Diagnose stellte. Und dann noch mal ein paar Jahre, bis man einen Zusammenhang zu einer Quecksilbervergiftung als der ursprünglichen Ursache herausgefunden hatte. Da wurde dann sofort mit einer Ausleitung begonnen.

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