Was kann man tun wenn man keine Lust auf alles hat?

Das Ergebnis basiert auf 20 Abstimmungen

Ja - ich habe einen Weg gefunden 40%
Nein - ich geniesse das Leben 35%
Ja - ich weiss nicht was dagegen tun 25%

5 Antworten

Nein - ich geniesse das Leben

Den inneren Schweinehund der Lustlosigkeit hat wohl jeder von Zeit zu Zeit - schnellstens überwinden und etwas tun, über das man sich freuen kann: was leisten, was sagen, was unternehmen, Leute einladen usw. Lebe Dein Leben und lebe jeden Tag. Es ist Dein Leben, es findet heute statt, vergeude es nicht. Have fun.

Nein - ich geniesse das Leben

Um neue Energie zu schöpfen, braucht man ein Erfolgserlebnis! Wie wäre es mit Sport? Hilft oft um wieder in die Gänge zu kommen. Viel Erfolg.

Ich kenne den Zustand. Ich könnte hier jede Option wählen. Manchmal weiß ich nicht, was ich dagegen tun soll. Aber meistens komme ich da raus, indem ich mir klar mache, was ich will, was ich gut oder nicht gut finde etc.
Die Sache mit dem Verplempern der Zeit vor dem Fernseher habe ich definitiv nicht mehr, seit wir die Kiste abgeschafft haben. Dadurch spart man Geld und hat ein besseres Leben ;-)
Was man also tun kann: Die Ursachen beseitigen.
Notiere, was Du willst, gut findest etc. Desgleichen schreibe auf, was Dich an der Situation stört, was Dich hineingeführt hat und dort hält. Die negativen Ursachen gilt es zu beseitigen, die positiven zu fördern.
Setze Dir Termine - am besten mit anderen, damit der innere Schweinehund nicht wieder gewinnt. Übe die positiven Verhaltensweisen ein oder mach sie Dir zu Gewohnheit.
Gruß wiele

einen fernseher habe ich auch nicht mehr. will zu allem hin nicht noch verblöden.. gibts alles auch am pc. hm, interessante frage was einem in diesem zustand hält. versuche ich heraus zu finden. vielen dank für deinen ehrlich kommentar :)

Ja - ich weiss nicht was dagegen tun

ja, ich habe das auch öfters mal. zur zeit gehts, da ich einfach mal versuche, mich auf alles zu freuen und aus allem was positives zu sehen. aber das funktioniert auch nicht immer. vielleicht sollten sie sich ab und zu einfach mal zu etwas zwingen und wenns dann spaß gemacht hat, werden sies auch bestimmt wieder tun!!

frage: ist bei dir auch der schlafrhythmus durcheinander? nachts nicht ruhig einschlafen und durchschlafen, tags nicht richtig voll wach? dann lies mal folgendes:


das durcheinander des schlafrhythmus - tags schläfrig und nicht voll da, nachts zu lange wach und auch noch zwischendurch wachphasen - das ist immer verquickt mit einem depressiven hintergrund.

es gibt eine ziemlich einfache massnahme dagegen, die sowohl das durcheinander des schlafrhythmus als auch die depressive tendenz dahinter erfolgreich bekämpfen kann: schlafentzug.

einfach eine ganze nacht nicht schlafen. streng bleiben, nicht den fehler machen und morgens gegen vier oder fünf dann doch hinlegen, sondern stur durchhalten und erst am abend des folgenden tages wieder hinlegen. manche leute schaffen das im totalen alleingang, andere brauchen die hilfe von freunden, die einen mit gesprächen und spaziergängen wach halten. häufig ist die überraschende wirkung die, dass am darauf folgenden morgen ein depressiver wie umgewandelt ist, so, als wäre er plötzlich wieder in seinen richtigen rhythmus reingekommen, mit besserung der stimmungslage und des schlafverhaltens. versuchen! es kann auf gar keinen fall schaden und hat recht große chancen, eine wende herbeizuführen! man findet im internet mit google dazu einiges, darunter auch die angabe, dass solche wachen nächte wiederholt werden müßten. ich habe jedoch mehrfach sehen können, dass im regelfall eine einzige durchwachte nacht ausreicht für einen bleibenden effekt. es ist wirklich verblüffend, dass eine so starke wirkung ohne hilfe der pharmazeutischen industrie möglich ist.

Stimmt. Ich hatte auch mal depressive Anfälle. Zog sich ca. ein halbes Jahr hin. Ich bin meist erst morgens gegen drei oder vier Uhr ins Bett und habe dann den restlichen Tag bis 15 oder 16 uhr geschlafen. Fühlte mich dann logischerweise auch nicht gut. Irgendwann hatte ich das mit dem Schlafentzug erfahren und hab es dann einfach mal durchgezogen. Aus Gewohnheit morgens um drei ins Bett, aber um sechs schon wieder aufgestanden. Dann bis zum nächsten Morgen um drei wach geblieben und wieder um sechs aufgestanden. Und an dem Tag dann gegen 20 Uhr ins Bett. So gut hatte ich schon lange nicht mehr geschlafen. Und meine Depressionen sind verschwunden...

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