Was kann man jetzt noch tun ,entzündung im Knie seit über 6 Wochen.?

3 Antworten

Das mit den Knien hatte ich auch ganz hartnäckig. Bei mir hat Dreikraut Weihrauch geholfen. Das sind natürliche Kapseln. Hat mir ein befreundeter Heilpraktiker empfohlen - und hat super geholfen. Soll angeblich gegen viele Arten von Entzündungen gut sein. Vorteil: Null Nebenwirkungen. Kleiner Nachteil: Das geht nicht von heute auf morgen. Bei mir hat die Wirkung nach einer Woche angefangen.

Hallo,

bist du denn nur beim Allgemeinmediziner ?

Du brauchst einen Orthopäden, der sich auf Kniebehandlung spezialisert hat.

Du hast, was man eine Bursitis nennt. Ich empfehle dir dringend entweder U-SChall und Röntgenaufnahmen machen zu lassen oder gar eine MRT !

Eine Bursitis muß ordentlich kuriert werden ! Sonst kannst du später arg Probleme mit deinem Knie bekommen! Willst du denn ein künstliches Knie eingesetzt haben, das ist nämlich was passieren kann, wenn du eine notwendige Behandlung verschiebst / versäumst.

Hier habe ich eine Antwort von GF kopiert :

Antwort von Tisha 14.05.2012 - 18:14

Schleimbeutelentzündung (Bursitis)

"Schleimbeutel am Knie liegen zum Beispiel vor der Kniescheibe und unterhalb davon. Seitlich am Kniegelenk, auf dem inneren Seitenband, findet sich die sogenannte Bursa anserina. Alle drei sind Kandidaten für Entzündungen.

Wieder andere Schleimbeutel im Knie haben sogar Verbindungen zum Gelenkraum. Dies ist für Verletzungen relevant. Bei Brüchen können solche Schleimbeutel verletzt werden und einen blutigen Erguss verursachen, Schleimbeutelinfektionen können den Gelenkraum erreichen. Nicht mit dem Gelenkraum verbundene Schleimbeutel wie die zuvor genannten vor und unterhalb der Kniescheibe (prä- und infrapatellar) sind hohen Druckbelastungen ausgesetzt und neigen dazu, sich zu entzünden. Die medizinische Bezeichnung dafür lautet Bursitis. Ständiges Arbeiten auf den Knien kann zum Beispiel bei Fliesenlegern eine chronische Entzündung der Bursa präpatellaris verursachen (Berufskrankheit). Auch Anprallverletzungen bei Kontaktsport (zum Beispiel Fußball) können zur Bursitis führen, ebenso eine infizierte äußere Wunde.

Kennzeichen einer solchen Bursitis ist meistens eine auf Anhieb sichtbare, pralle Schwellung. Die Bursitis anserina kann bei Überbeanspruchung durch Laufsport oder statischen Risikokonstellationen wie „X-Beine plus Hohlfüße“ oder „Übergewicht plus Arthrose“ entstehen. Erkrankungen wie Diabetes, Rheuma, Gicht, Alkoholmissbrauch und Krankheiten, die das Immunsystem schwächen, begünstigen eine infektionsbedingte Schleimbeutelentzündung.

Symptome:

Bei der Bursitis präpatellaris ist die Kniescheibe beulenartig aufgetrieben, eventuell überwärmt. Die Schwellung ist bei Druck und Bewegung sehr schmerzhaft, in Ruhe nicht. Knien ist also kaum möglich. Eine Infektion mit Bakterien führt dazu, dass der ganze Bereich durch einen Erguss geschwollen, deutlich gerötet und überwärmt ist. Falls eine äußere Verletzung die Ursache ist, wäre sie erkennbar. Schmerzen unterhalb des inneren Kniespalts können mit einer Entzündung der Bursa anserina zusammenhängen.

Diagnose:

Der Arzt stellt die Diagnose aufgrund der Beschwerden und beim Abtasten des Knies. Wenn nötig, kann eine Ultraschalluntersuchung den Befund bestätigen.

Bei einer Verletzung sind ergänzende Röntgenaufnahmen oder eine Magnetresonanztomografie sinnvoll. Falls Verdacht auf eine bakterielle Entzündung oder eine Bursitis im Rahmen der Gicht besteht, wird zur weiteren Klärung Flüssigkeit aus dem Gelenk entnommen und untersucht, im letzteren Fall auch das Blut.

Therapie:

Akute Phase: Schonung des Gelenks, kühlende Maßnahmen (cold packs) mehrfach am Tag sowie nicht steroidale Schmerzmittel können Entzündung und Schmerzen lindern. Andernfalls kann die Ruhigstellung mittels einer Schiene (Orthese) notwendig sein. Eiter muss unbedingt ausgeräumt werden. Eventuell geschieht das im Rahmen eines kurzen Eingriffs, bei dem auch ein entzündeter Schleimbeutel entfernt werden kann (Bursektomie). Zusätzlich ist hier ein Antibiotikum notwendig.

Bei chronischen Schleimbeutelentzündungen hilft es, Druckbelastungen zu vermeiden. Auch Wärmeanwendungen sind oft nützlich. Der Arzt kann die Flüssigkeit aus dem Schleimbeutel abpunktieren, wenn die Schwellung sehr hinderlich ist. Manchmal wird anschließend Kortison hineingespritzt. Meistens klingt die Entzündung dann ab, und der Schleimbeutel verklebt. Falls das alles nicht hilft, wird auch hier eine Bursektomie angeschlossen. Ohne Vereiterung ist das meistens ambulant möglich. Grunderkrankungen werden gezielt behandelt. Also ab zum Arzt!!!!! "

Vorläufig kannst du versuchen dein Knie in einem Kohleblatt (vorher angestochen, so daß der Saft herausfließt) einzuwickeln. Quarkanwendungen sollten auch gut sein (Kühlend), aber in deinem Fall ist ein Besuch beim Kniespezialisten empfohlen.

Noch eine Bemerkung von mir : direktes Einsprizten von Kortison im Gelenk muß mit Vorsicht "genossen" werden, da es zu einer späteren Beeinträchtigung der Knochensubstanz des Gelenks führen kann.

Gute Besserung und Gruß, Emmy

Du hast recht ich war nur bei ein Allgemeinmediziner,das weitere Problem ist halt das ich Morgens bei Zeitung austragen das Knie sehr belastet und dann bei der Arbeit als Betreuungskraft(mit viel laufen,Treppe rauf und runter). Werde mir wohl eine Überweisung holen,ist wohl besser.

Gruß Thomas

@ThomasSiegen

Hallo,

jetzt mußt du was tun für deine Gesundheit, so was darf nicht chronisch werden !

Emmy

@ThomasSiegen

Hallo,

las lieber das Zeitungaustragen fallen, kann jemand das für dich eine Weile übernehmen ?

Gruß, Emmy

Also ich würde mal zum Hausarzt gehen und nen Bluttest machen lassen, auf Rheumawerte, ich hatte auch ne Entzündung im Knie, es hat nicht aufgehört, sondern wurde auch schlimmer....mein Hausarzt hat dann auf Rheumawerte im Blut untersucht...und leider hat ich die auch....frag mal deinen Arzt ob er auf das untersuchen könnte....

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