Was kann man gegen eine soziale Phobie tun?

5 Antworten

Was man selbst tun kann ist sich etwas mehr mit dem Thema zu beschäftigen. Es gibt darüber sehr gute Bücher. So kann man lernen sich selber etwas besser zu verstehen. Noch eine Möglichkeit ist es Kontakt mit anderen aufzunehmen die unter einer sozialen Phobie leiden (Foren, Vereine). Man kann sich gegenseitig sehr viel helfen und das eine oder andere Problem klären. 

Die wirkungsvollste Therapie gegen eine Soziale Phobie ist die kognitive Verhaltenstherapie, dies wurde Wissenschaftlich belegt. Auch darüber gibt es sehr gute Bücher. Mit der kognitiven Verhaltenstherapie kannst du lernen deine Gedanken zu hinterfragen, alte negative Denkmuster gegen neuere positive austauschen und sehr viele mehr. 

Ich sehe gerade der Beitrag ist schon einige Jahre alt :) 

Ich hoffe mittlerweile geht es dir besser und du verlässt dein Zimmer gerne :) 

Gute Frage.Diese habe ich mir vor kurzem auch gestellt... Wenn Du Dich immer mehr isolierst und dieser Zustand immer länger andauert,desto schwieriger ist es für Dich aus dieser Rolle rauszukommen und den Gang anzugehen Hilfe anzunehmen(weil Du Dir ja eine Burg gebaut hast.)Irgendwann bricht das Kartenhaus zusammen.Mir geht es z.Zt.ehrlich gesagt auch nicht bestens, habe aber eine Adresse gerichtet...Was wäre Dein erster Schritt?

habe gerade in Deinem Profil nachgeschaut, Deine Fragen und so, die Deine Eltern betreffen,aber eigentlich Dich.Du hast das ganze Leben noch vor Dir. Du mußt was tun,sonst ist Deine berufl.Laufbahn gefährdet und und.Gib Dir eine Chance,wo andere drüber hinweg gehen.

Angst kann man am besten besiegen, wenn man sich ihr stellt.

Also mir ging es früher auch so wie dir.Ich bin ne Zeit lang zum Psychiater gegangen,das hat mir auch geholfen mich mehr zu öffnen,aber ich hatte immer noch Probleme.Mit der Zeit ist es aber bei weggeganen.Ich weis es ist schwer aber man muss sich anderen Menschen gegenüber mehr öffnen.Fang doch mit deinen Freunden an,geh mit ihnen mal weg.Man Anfang wirst du dich bestimmt nicht wohl fühlen,aber du darfst nicht aufhören,du musst es noch mal versuchen.Dieses Gefühl wird wahrscheinlich nie ganz weggehen(so ist es bei mir auch),aber man kann es immer ein bisschen besser machen,Stück für Stück klappt das schon.Keiner tut dir was,denk nicht so viel drüber nach geh einfach in die Schule und einkaufen ohne Angst zu haben was passiert.Was da passiert kannst du ehe nicht aufhalten,du kannst nur versuchen damit besser umzugehen.Allein das du schon zu gibts das du dieses Problem hast ist ein guter Fortschritt.Glaub mir an Ende fühlst du dich besser und du wirst dir denken wieso habe ich mich nicht schon für das getraut.

Danke vielleicht hast Du Recht

Hallo Alex247, Bitte wende Dich an deinen Arzt und lass dich von dort aus zu einem Psychotherapeuten überweisen. Die Adressen findest Du in den gelben Seiten, oder im Internetverzeichnis Deiner Stadt. Rufe dort an, und bitte um ein Erstgespräch. Dann kannst Du dort erst einmal Alles erzählen, was Dir Probleme bereitet. Das wird meistens in 2 bis 3 Probe- Sitzungen herausgefunden. Nur du entscheidest dann, ob du mit dem Therapeuten/in weiterarbeiten möchtest, ob er/sie Dir zusagt und auch helfen könnte, und umgekehrt. Du hast dann das Recht Dir einen anderen Psychotherapeuten/in zu suchen, wenn Du mit dem ersten nicht klarkommst. Wenn Du jedoch mit einem gut arbeiten kannst, beantragt dieser von sich aus erst mal 10 bis 15 Stunden, bei der Krankenkasse. Diese werden bei Deiner erwiesenen psychologischen Phobie/Angstzuständen voll übernommen /bezahlt. (Das ganze hat übrigens nix mit Psychartrie, Klappsmühle oder gar einer Geisteskrankheit zu tun ! sondern mit einer psychologischen Überreaktion, für die es immer einen Auslöser gibt.) Versuche dann auch dort regelmäßig hin zu gehen. Es könnte sein, das Dein Arzt Dich am Anfang mit Tranqilizern wie "Tavortabs" oder Antidepressiva wie "Insidon" unterstützt, damit Du überhaupt das Haus verlassen kannst. Nimm diese ruhig ein, sie werden später wieder langsam abgesetzt, sind aber die erste Hilfe, bei Depressionen und Ängsten, damit Du erstmal wieder ein wenig in die Spur kommst. Lass Dir auf jeden Fall helfen, bevor die Ängste stärker werden als Du...ich weiß genau wovon Du redest,und verstehe dieses Problem sehr gut! aber es gibt einen Ausweg aus der Angst vor der Angst...Wenn Du nichts dagegen tust, werden die Befürchtungen und Ängste nur noch schlimmer. Habe Mut, Du wirst es schaffen! Ich denke an Dich. Alles Liebe u. Gute von Abba08

Deine Aussage betreffend des Medikaments Tavor ist mMn höchst Kritisch - ich würde keinem Menschen empfehlen dieses Teufelszeug zu nehmen (akut gefährdete Personen ausgeschlossen). Ich spreche aus (leider) persönlicher Erfahrung. Keine noch so große Phobie rechtfertigt den Einsatz solch drogenähnlicher "Medizin". Das Suchtpotenzial ist gewaltig!

@lacitpo

Hi lacitipo, ich hatte auch nur vom Akutfall gesprochen, um es zu ermöglichen, überhaupt das haus verlassen zu können, und nicht es zum Dauermedikament zu machen. Auf keinen Fall würde ich dazu auf Dauer raten. Viele Ärzte verschreiben es auch nur in geringer Anzahl, um den Patienten erstmal den Weg zum Therapeuten zu ermöglichen. Kann es sein, das Du garnicht genau darüber informiert bist, das über 60% der Angstneurotiker ihr haus mindestens über 1 Jahr garnicht mehr verlassen könnten, nur weil sie sich scheuen einmal einen Angstlöser einzunehmen? Man sollte nicht jeden Tranqilizer verteufeln, nur weil er kurzfristig einmal eine Brücke zur Öffentlichkeit baut.

@lacitpo

DH für den Kommentar, Abba! Ich kann mich dir nur anschliessen, da kommen erstmal ganz andere Behandlungen und Präparate ins Spiel, bevor man zu Tavor o.ä. greifen sollte...

@Akelei2000

@Abba: Wenn es der Patient bis zum Arzt schafft, warum dann nicht zum Therapeuten?

@aline1507

Hab mich verlesen - meinte DH...lactipo!

@aline1507

weil es bekanntlicherweise viel schwerer ist für einen Phobiker, einen Therapeuten aufzusuchen, als sich mal eben zum Arzt fahren zu lassen, der einen ja schon kennt, und einem Menschen in jeder Notlage sofort helfen könnte.Herzrasen, Schwindel, Kollaps u.s.w. Den Therapeuten aufzusuchen ist viel schwieriger, weil der betroffene Mensch diesen ja nicht kennt, und diesem einiges offenbart werden will. Wer diese Beschwerden nie hatte, dem wird es auch nicht klar, was ich meinte. Auf keinen Fall die Einnahme von Tavor, Valium oder sonstigen Mittel verherrlichen/fördern! Hatte ich mich da vielleicht falsch ausgedrückt? Nach zweimaliger Erklärung...sorry, dann tut es mir leid!

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