Was kann man gegen das Stottern tun?

5 Antworten

Entweder Logopäden wechseln oder dem Kind Gesangsstunden geben lassen. Beim Singen stottert kein Kind, und es nimmt (unbewusst) diese Erfahrung mit in seine Sprache.

Hört sich ganz gut an und stimmt auch (beim Singen stottert kein Kind, ja, aber auch kein anderer Mensch, der beim Sprechen stottert), es funktioniert aber nicht (das "Mitnehmen dieser Erfahrung" in sein Sprechen). Das Singen in den Gesangsstunden wird voraussichtlich keine Auswirkungen auf das Stottern haben.

@Andreas Starke

Das Singen in den Gesangsstunden wird voraussichtlich keine Auswirkungen auf das Stottern haben.

Du stellst eine Vermutung auf und liegst damit gründlich falsch. Tatsache ist, dass allerbeste Erfahrungen mit dem Singen gemacht werden, da die Leute mit der Zeit anfangen, gezielter an ihre Sprache heranzugehen und Sicherheit darüber erlangen. 

Ich hatte ganz übersehen, das ja nach Heileurythmie gefragt wurde.

Ich habe da eigene Erfahrungen. Als Waldorfschüler habe ich einige Jahre im Alter von 6 bis 10 Jahren Heileurythmie wegen Stotterns gemacht. Ich kann nicht sagen, dass es mir nichts gebracht hat, aber jedenfalls nichts gegen mein damals extrem schweres Stottern.

Eurythmie an sich, z.B. als Schulfach, halte ich für extrem nützlich. Sie verbessert die Körperbeherrschung und das Raumgefühl und fördert das Verständnis von Dichtung und Musik. Aber dass Heileurythmie das Mittel der Wahl oder auch nur eine Möglichkeit zur Behebung des Stotterns ist, glaube ich nicht.

Als Logopäde würde ich auch empfehlen, dass Gespräch mit der derzeitigen Logopädin zu suchen und, wenn sie auch ratlos ist, zu jemandem zu wechseln, die/der sich auskennt.

dere ich bin 18 und bin selber Stotterer ich war damals ca. 5 als es zum ersten mal aufgetaucht ist. die Logopedi hat meiner Meinung nach nicht viel genützt. es wurde aber deutlich besser als ich angefangen hab selber zu mir zu stehen. Ich bin wahnsinnig selbstbewusst und kann jeden ansprechen. Es gibt Zeiträume wo ich das Stottern vergesse. Ich rede sehr viel und sehr gerne da ich selber AUF GUT DEUTSCH jeden Scheiß mitmache. Alle akzeptieren mich! Du kannst es nicht besingen aber mit ihr Leben und so deutlich verbessern ;-) nicht nachdenken einfach reden... ich bin auch kein Opfer oder so ich hab echt viele Freunde und finde sie auch ganz leicht xD also denkt darüber nach lg

da muss ich dir recht geben, ich bin auch Stotterer aer ich versuch mich immernoch überall anzuschließen, es fällt zwar ein bisschen schwerer doch man muss nur daraan arbeiten. Guter TIPP: IMMER LANGSAM REDEN UND NICHT IN DIE AUGEN SCHAUEN :P

@musti68

Langsam reden ist für einen Menschen, der stottert, nicht der schlechteste Rat, zumal dann, wenn keine andere Hilfe zur Verfügung steht.

Aber, was soll das mit dem "nicht in die Augen schauen"? Das ist eine weitverbreitete, aber tatsächlich vollkommen absurde Meinung. Das krampfhafte Weggucken wirkt nicht nur "beknackt", es macht den Stotterer auch nicht flüssiger.

Stottern ist nicht gleich Stottern. Wichtig finde ich dabei, dass man sich Logopäden sucht,die sich auf das Stottern spezialisiert haben. Es gibt viele verschiedene Ansätze im therapeutischen Umgang mit Stottern. Da Stottern eben auch sehr viele unterschiedliche Gründe haben kann. Es gibt Kinder die das Stottern wieder verlieren, es gibt Kinder die beim Stottern bleiben. Es liegt also nicht immer an der Logopädin. Es ist hier die Frage nach Kapazitäten und Anforderungen des Kindes, wo ist das Ungleichgewicht, wo kann man es stärken und wo benötigt es Hilfe....LG

wechsele den Logopäden, es ist nicht der Richtige für das Kind. Mein Sohn war auch 5 Jahre alt und nach 3 Sitzungen hatte sich das Stottern schon erheblich gebessert. Wir können als Erwachsene den Arzt/Therapeuten, wie auch immer, wechseln. Ein kind von 5 Jahren kann sich nicht äußern, ob sein Gegenüber ihm sympatisch ist oder nicht. Die Chemie stimmt meiner Meinung nach überhaupt nicht.

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