Was ist wenn man als Diabetiker keine Vollkornprodukte verträgt?

7 Antworten

Hallo,

mit der Zeit lernt man seinen Körper kennen und weiß wie er reagiert, was den Diabetes angeht. Ich bin seit 43 Jahren Diabetikerin, erst Tabletten, dann Insulin. Ich mache vier Blutkontrollen am Tag und spritze dementsprechend, ich esse, was mir schmeckt, du kannst jedes Brot oder Brötchen essen, worauf du Appetitt hast oder andere Lebensmittel, die Zeit des Abwiegens und Produkte ohne Zucker kaufen sind vorbei, d.h. aber wie gesagt, du mußt ständig kontrollieren.Bei Tabletten kann man auch in Unterzuckerungen geraten, wenn die Mahlzeiten nicht eingehalten werden.

Wieviel Broteinheiten hast du am Tag = 12 Kohlehydrate sind eine BE (Broteinheit)

IN MASSEN SOLL SCHON MAL GAR NICHTS GEGESSEN WERDEN, höchstens 1-2 Eier die Woche, mageres Fleisch

Versuch mal morgens z.B. 1 Scheibe Schwarzbrot oder ein Brötchen oder Zwieback mit Wurst, Käse, Diätmarmelade (Müsli)

2. Mahlzeit 1 Tasse Milch oder ein Joghurt oder Dickmilch oder Obst

Mittagessen (Reis, Nudeln, Kartoffel, Salate, Gemüse)

Nachmittags 1-2 BE

Abendessen

evt. Spätmahlzeit (1-2BE) 

Weißmehlprodukte lassen den Blutzucker schneller ansteigen, Vollkornprodukte lassen den Blutzucker langsamer ansteigen. Du mußt sehen, wann deine Werte steigen, dann iß mehr Vollkorn.

als typ II  berechnet man  im alg. keine  BE

Hey.. erkundige dich bei deiner Krankenkasse nach einer Diabetologin in deiner Umgebung. Sie kann dir auf jeden Fall Hilfestellung geben und deine Fragen beantworten. Die Krankenkasse bezahlt das auch. Alles Gute und Lg

Hallo, bin bei einem Diabetologen in Behandlung, er meinte nur, besser sind Vollkornprodukte....Das andere nur ab und zu mal...Bin nicht schlauer!!!

@zimmy123

such dri einen anderen, der  seinen job   wirklich  wahr nimmt, du  bekomst  eine  schulung   das ist  dein recht  !!!

Dann isst man keine.

Vollkorn ist die bessere Alternative (statt hellem Brot), aber - gerade für Diabetiker - trotzem gar nicht so gut.

Mach erstmal eine Zeit lang LCHF, nimm ab (wenn nötig), und fang dann langsam an die Darmflora wieder an Vollkorn zu gewöhnen. Bei LCHF bieten sich Chia und Leinsamenschrot an, das liefert den Darmbakterien Futter (fermentierbare Ballaststoffe), erhöht aber nicht den Blutzucker.

Hallo!

Diabetes Typ 2 entsteht, weil der Körper aus verschiedenen Gründen nicht mehr schnell genug das benötigte Insulin erzeugen kann. Zum einen kann das daran liegen, dass der Körper eine gewisse Insulinresistenz entwickelt hat. Das heißt, er kann das vorhandene Insulin nicht mehr so effizient verarbeiten.

Zum anderen kann es auch sein, dass die Bauchspeicheldrüse überfordert ist. Bei Übergewicht braucht der Körper für die selbe Mahlzeit viel mehr Insulin.

Deshalb sollten übergewichtige Typ 2 Diabetiker unbedingt abnehmen, damit die Bauchspeicheldrüse entlastet wird. Einige brauchen dann keine Medikamente mehr.

Vollkornprodukte sind deshalb besser, weil sie langsamer verdaut werden und so die Bauchspeicheldrüse mehr Zeit hat um das benötigte Insulin zu erzeugen. Der Blutzucker steigt nicht so stark an.

Vollkornprodukte sind also gut aber kein Muss! Teste einfach aus, was du wann gut verträgst.

Frage deinen Diabetologen nach einer Ernährungsberatung und - falls du noch keine Schulung bekommen hast - nach einer Diabetikerschulung.

Diabetiker sind die Manager ihrer Krankheit und dazu gehört viel Wissen!

Ohne deinem Diabetologen zu nahe treten zu wollen, mir kommt er ein wenig nachlässig vor! Er sollte dich eigentlich über deine Krankheit gut aufklären, deine Fragen ausfürlich beantworten und so deine erste Anlaufstelle bei Problemen mit dem Diabetes werden.

Er sollte dafür sorgen, dass du in der Lage bist, deinen Diabetes gut zu überwachen und dass du gute Blutzuckerwerte hast. Er sollte dich bei deinen Bemühungen bestmöglich unterstützen!

Sprich mit ihm und mach ihm klar, dass du mehr Hilfe brauchst! Sollte er das nicht hinbekommen, dann würde ich über einen Arztwechsel nachdenken!

Ich wünsche dir alles Gute und allzeit gute Blutzuckerwerte!

Gruß Lirin

Hier noch ein paar Tipps, worauf du achten solltest:

  • mehrere, kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen - die drei Hauptmahlzeiten und zwei Zwischenmahlzeiten - so steigt der Blutzucker nicht so stark an
  • kleine Portionen Kohlenhydrate, mittlere Portion Fleisch, viel Gemüse und Salat - als Zwischenmahlzeit bietet sich ein wenig Obst (Achtung Fruchtzucker bei einigen Sorten sehr hoch!), Milchprodukt, wie selbstgemachtes Joghurt mit Früchten und Süßstoff oder auch mal ein kleines Stück Kuchen zum Kaffee an
  • mit Süßstoff süßen
  • als Getränke bieten sich Wasser, Zeroprodukte oder auch mal eine Schorle an

Du solltest auf eine gesunde, vitaminreiche Ernährung achten und deinen Blutzucker regelmäßig überprüfen.

Außerdem solltest du regelmäßig Sport betreiben und dich viel bewegen. Das senkt den Blutzuckerspiegel auch.

Hallo Lirin, vielen Dank für deine Antwort, das mit dem Diabetologen wechsel hatte ich auch schon überlegt, aber heute morgen hatte ich einen Termin bei ihm, da ich einen Hba1c-wert von 5,6 habe macht er sich um mein Diabetes keinen Gedanken. Ich fühle mich leider auch nicht sooo besonders bei ihm aufgehoben. Mein Hausdoc meint ebenfalls das gleiche wie er. Ich soll ja noch nicht mal Blutzucker messen. Eine Schulung hatte ich schon. Dort wurde mir mehr über Folgekrankheiten erzählt als über die Ernährung. Daher stelle ich immer wieder fragen. Ich habe ja nun gegschafft schon 10 Kilo abzunehmen. Heute wurde sogar noch meine Medikamentendosis reduziert, ich muss nur noch 2x500 Metformin nehmen nicht mehr 2x 1000. Er hatte mir mal gesagt, das ich eine hohe Insulinresistenz habe und soll mich viel Bewegen und eben Sport machen. Leider muss ich für einen Diabetologen einen Überweisungsschein haben weil man meinen Diabetes ja "laut Aussage vom Diabetologen und Hausdoc" bei einem Hausarzt behandeln lassen kann. Daher nimmt mich kein anderer Diabetologe an...Er war so frei. Trotzdem fühle ich mich nicht sehr ernst genommen. Leider...Ich versuche irgendwie einen Weg zu finden (durch Diabetes infos im Internet) damit ich irgendwie klar komme. LG

@zimmy123

Hallo!

Ich sehe das Problem! Dein Hba1c ist aber wirklich sehr schön, da musst du dich kaum sorgen! So viel kannst du also nicht falsch machen.

Meine Hochachtung, dass du schon so viel abgenommen hast! Das ist wirklich sehr gut und deine Insulinresistenz müsste dadurch auch wieder ein wenig besser werden. Deshalb musst du auch weniger Medikamente nehmen, sonst würdest du unterzuckern und das ist schon gefährlich.

Bei dem Hba1c kannst du dir sicherlich erlauben auch mal ein wenig über die Stränge zu schlagen. Interessant wäre halt mit Blutzuckermessungen auszutesten, welche Mahlzeiten bei dir stark ausschlagen - also den Blutzucker starkt ansteigen lassen. Bei denen müsstest du dich dann zurückhalten und nur ganz kleine Portionen essen.

Es wäre schon gut, wenn du wenigstens ein Messgerät und regelmäßig ein paar Streifen bekommen würdest. Leider kann ich dir nicht sagen, wie das bei euch üblich ist. Das können dir aber die anderen sicherlich sagen.

Ich denke, du bist auf einem sehr guten Weg, wenn du weiter abnimmst, brauchst du vielleicht gar keine Medikamente mehr!

Nochmals alles Gute!

Gruß Lirin

@zimmy123

deine  krankenkasse  biete auch kurse an   für  diabetes und deren  essverhalten--  5,6  ist ein toller wert und damit ahst du eigentlich keinen diabetes mehr  --du ahst ihn zwar  dein leben lang ,wenndu wieder zunimmst  bzw. schlechter ißt aber   erstmal hast du ihn im griff- ab 6  gehts  erst wieder los -

- ich habe auch diese werte OHNE metformin( dadurch konntest du wohl so   auch gut abnehmen )  ich bekam es auch  , aber  weil ichso gute werte hatte konnte iches absetzen --was ich dir   ,wenn möglich ,auch  mal mit dem arzt besprechen würde  ob du es abseztzen kanst oder auf  1 x 500  abends zur leberentlastung   umsteigen kannst.

mach dir das leben nicht  noch schwerer -- kontrollier  ab und an mal deinen blutzucker( 1  x im jahr bekommst du ne dose s ticks  verschrieben und das meßgerät  gibts   umsonst  beim diabetologen )

  aber  vor allem was  sehr wichtig ist-- laß  deine füße regelmäßig untersuchen - tortz meiner immer guten werte habe ich neuropatien an den füßen entwickelt  nur im fordern zehenballenbereich.aber   sehr lästig -- leider   hat meinhausarzt , der  meine 1/4 jährliche untersuchungen( HbAc1) macht  nicht drauf geachtet -- und laß vor allem  mindestens 1 x imjahr einen  herz -kreislaufcheck beim diabethlogen machen ( herzecho ultraschall  belastungs ekg  usw) der  diaetologe  kann das  jährlich vornehmen ,bekommt es bezahlt .dein hausarzt nicht ,

@Lirin

lirin --mit metformin kann man nicht unterzuckern !

@eggenberg1

Ja, das hab ich nicht bedacht, danke!

Zuerst solltest du dir eine Ernährungsberaterin / Diätassistentin suchen. Meistens sind die bei einem Diabetologen gleich mit in der Praxis. 

Das du gewisse Dinge nicht verträgst, muß nicht mit dem Zucker zusammen hängen.

Das dir morgens übel wird von Quark und Milchprodukten liegt eher daran, daß dein Magen morgens noch nicht fit genug ist für bestimmte Lebensmittel. Auch der muß erstmal in Schwung kommen.

Ich trinke morgens gerne eine Gemüsebrühe. Vertrage ich gar nicht (Durchfall), aber abends kann ich das Zeug ohne Ende trinken.

Bei Vollkornbrot bekomme ich wieder Verstopfung. Allerdings vertrage ich Knäckebrot sehr gut. Hat nicht viele Kalorien und man kann davon ordentlich rein hauen. Allerdings muß ich mir die immer dicker belegen, weil das ziemlich trocken und staubig ist.

Am besten schreibst du dir mal auf was du täglich zu dir nimmst und markierst das Essen, was du nicht verträgst. Dann ab zum Arzt. Für jede nicht vertragende Mahlzeit gibt es einen anderen Weg.

Knäckebrot sehr gut. Hat nicht viele Kalorien u

da bist  du aber   total falsch informiert- im verhältns zu normalem  brot hat knäcke sogar MEHR kalorien bzw. ist  dem total gleichgestellt !!! gucl mal auf die tablelle und rechnen dann um  !und wenndu dannnoch  dick  bekegst , dann  bekommst  du wesentlich mehr kalorien zusammen wie mit normalem  brot !

@eggenberg1

. . . und wenn du mal richtig deutsch schreiben würdest, könnte man dich besser verstehen ! Belag, oder wie du es nennst " bekegst " spielt keine Rolle.

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