Was ist "Kopfgrippe"?

1 Antwort

Gehirnentzündung nannte man früher Kopfgrippe

(Enzephalitis). Es handelt sich um relativ seltene Krankheitsbilder, die durch entzündliche Veränderungen am Gehirn und oft auch gleichzeitig am Rückenmark charakterisiert sind. Ein großer Teil der Gehirnentzündungen wird durch Viren verschiedener Art verursacht. Sehr häufig sind Erkrankungen durch die so genannten ArboViren (durch Arthropoden Gliederfüßler übertragene Viren). Die Viren werden beim Stich oder Biss eines erkrankten Tieres (Säugetiere, Vögel, Fledermäuse, Schlangen) vom Insekt aufgenommen, vermehren sich in diesem und werden dann weiter auf den Menschen übertragen. In Europa spielt die zentraleuropäische Enzephalitis eine Rolle, die vor allem im Frühsommer auftritt. Die Inkubationszeit beträgt durchschnittlich 12 Wochen. Es kommt zu Fieber, Kopfschmerzen, Bewusstseinsstörungen, Krämpfen und Lähmungen. Es können Dauerdefekte zurückbleiben (Blindheit, Schüttellähmung usw.). Die Therapie richtet sich allein nach den Symptomen, eine ursächliche, die Viren angreifende Behandlung gibt es noch nicht. – Nach dem Ersten Weltkrieg wurde eine epidemische Enzephalitis beobachtet, die in den letzten Jahrzehnten nicht mehr aufgetreten ist. Diese Gehirnentzündung wurde auch »europäische Schlafkrankheit« oder »Kopfgrippe« genannt, weil bei ihr die unüberwindliche Schlafsucht der Patienten ein führendes Anzeichen war. Das Virus dieser Erkrankung ist bisher noch nicht gefunden worden. – Zu den VirusGehirnentzündungen gehören auch Kinderlähmung und Tollwut, doch werden diese wegen ihrer besonderen Bedeutung gesondert beschrieben. Nicht selten tritt eine Gehirnentzündung neben oder nach einer anderen Infektionskrankheit bzw. Impfung auf, z. B. Masern, Mumps, Röteln, Windpocken, Pocken und Tollwutimpfung (siehe Impfungen). Hierbei dürften allergische Vorgänge eine große Rolle spielen. Schwere und Verlauf dieser Art von Enzephalitis sind ganz verschieden. Eine Klinikbehandlung wird sich nie umgehen lassen.

http://www.healthy48.com/deu/d/gehirnentzuendung/gehirnentzuendung.htm

Argh.^^

@GrueneFee

sorry, aber dafür war es diesmal nicht wiki...lol

@frischling

Ja, in Wiki, wo ich zuvor geguckt habe, gabs das Stichwort nicht. Vielleicht sollte man es als redirect hinzufügen.

Familienzwist wegen pflegebedürftiger Tante mit Parkinson und Demenz

Ich benötige mal eine sachliche Einschätzung:

Meine Mutter (74) wohnt schon seit Ewigkeiten direkt neben ihrer Schwägerin, also meiner Tante (65). Sie waren bis heute befreundet. Die Tante zeigte vor Jahren krankhafte Symptome, meine Mutter sorgte sich (Tante hatte vor vielen Jahren eine OP wgn. Gehirnaneurisma). Die Symptome deuteten auf Schlaganfall. Niemand nahm sie ernst. Auch die Kinder nicht. Sie hatten leider auch keinen Kontakt mehr zur Mutter. Das lag v.a. an ihrem Lebensgefährten, der aber vor mehreren Jahren verstorben ist.

Seit 2 Jahren steht nun die Diagnose: Demenz und Parkinson in fortgeschrittenem Stadium. Sie hat mittlerweile Pflegestufe 2. Mehrere kleinere Schlaganfälle wurden bestätigt

Mein Cousin ist arbeitslos und kommt alle 1-2 Tage um seine Mutter zu versorgen. Seine Schwester lebt in München - zu weit weg. Außerdem kommt ein Pflegedienst 2 x täglich und ein Essenslieferant.

Was ich in der Zwischenzeit beobachtet und erlebt habe und was auch Nachbarn und andere Verwandte mit meiner Tante erlebt haben, lässt uns vermuten, dass die Versorgung meiner Tante einfach nicht mehr ausreicht. Ihr Leben ist würdelos und einsam!

Mein Cousin spircht mit mir und meiner Mutter nicht mehr, seit wir ihn darauf aufmerksam machten, dass es nicht genug ist, was er tut und tun kann! Obwohl wir seinen Einsatz sehr wertschätzen! Er informiert niemanden mehr, z. B. wenn meine Tante ins Krankenhaus. Er sagt, wir würden Lügen und Gerüchte in der Nachbarschaft verbreiten, die nicht stimmen.

Für meine Mutter kann ich meine Hand nicht ins Feuer legen, aber ich habe definitiv nichts Unwahres irgendwem erzählt.

Wir machen uns Sorgen! Die Krankheit erfordet einfach mehr, als das blosse Versorgen. Unseren Beobachtungen zufolge "vegetiert" meine Tante vor sich hin, weil sie kaum noch sprechen kann, wirkt sie "plemplem", aber ich habe in ihren Augen gesehen, dass ie "noch da drin" ist. Mit viel geduld ist eine Unterhaltung möglich und sie kann sie - verhalten - freuen und Dankbarkeit zeigen.

Gerne ergänze ich noch ein paar Erlebnisse, die bestätigen würden, dass meine Tante ansonsten nicht mehr annährungsweise alleine klar kommt.

Man legte meinem Cousin nahe, sie wäre doch in einem Heim besser untergebracht, bekäme dort auch Ansprache und Therapie. Er lehnt das ab, weil "es seiner Mama gut geht und auf keinen Fall in ein Heim kommt!"

Mein Bruder, der alles nur von meinem Cousin hört, wies mich ebenfalls zurecht. Ich würde "Mist erzählen". Dabei hatte ich mehrere Gelegenheiten mir den Zustand meiner Tante anzusehen.

Hilfe - auch die anderer Verwandter - wird nicht angenommen, alles wird heimlich abgewickelt.

Soll ich das Thema weiter verfolgen oder lieber aufgeben? Meine Tante tut mir sehr leid.

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Mit Krankheit der Oma umgehen können....

Hallo,

meine Oma hat eine schwere, seltene Krankheit. Sie hat eine Kleinhirnschrumpfung (OPCA/Autosomal-dominante Ataxie (ADCA) oder spinocerebelläre Ataxie Typ 1 (SCA) ). Diese Krankheit ist sehr selten und deswegen kaum erforscht.

Für alle die die Krankheit nicht kennen hier eine kurze Erklärung:

OPCA ist eine langsam fortschreitende Krankheit, bei der das Kleinhirn (dass für motorische Funktionen zuständig ist) immer weiter schrumpft. Das kann man nicht stoppen order bremsen, es schreitet immer weiter voran. Manchmal gibt es "Schübe", bei denen die Krankheit schneller voran schreitet.

Ich bin jetzt 16 und bis zu meinem 6 Lebensjahr ging es meiner Oma gut. Es fing an mit Schwindel. Dann bemerkten andere, dass meine Oma nicht mehrere Sachen gleichzeitig kann (z.B. Spazieren und Reden, sie blieb jedes mal stehen wenn sie anfing zu reden). Immer öfter ließ sie Sachen fallen und der Schwindel begann durchgehend zu sein.

Dann sind meine Großeltern in ein kleineres Haus gezogen. Ab da an ging es nur noch bergab.. Ich möchte nicht alles erzählen, schritt für schritt (es ist auch nicht einfach darüber zu schreiben wenn ihr versteht), aber jetzt ist es so weit, dass meine Oma nicht mehr laufen kann (sitzt nur noch im Rollstuhl), da ihre Muskeln sich abbauen, sie spricht zwar noch, aber man versteht nichts mehr. Es klingt verwaschen, als wäre sie Alkoholikerin. (Das bricht mir das Herz, denn man muss sich sehr konzentrieren um sie zu verstehen und immer wenn sie mir etwas sagen will, nicke ich nur noch, da ich nichts verstehe)

Sie kann kaum noch essen (mit rechts gehts gar nicht mehr, sie macht alles mit links) und verschluckt sich ständig. Jedes mal bange ich um ihr leben, weil es sich anhört als würde sie ersticken. Sie braucht extrem lange um etwas zu realisieren (antworten kommen zeitlich stark verzögert und natürlich sehr langsam). Mittlerweile kann sie nicht mal mehr richtig gucken.

Sie wiegt ca. 120kg, weil sie sich ja nicht mehr bewegen kann. Meine Oma ist auch oft gefallen. Einmal war ich sogar dabei, als mein 80 jähriger Opa sie nicht mehr halten konnte. Sie lag auf dem boden und konnte sich nicht bewegen. Mein Vater musste von der Arbeit gerufen werden. Selbst er bekam sie erst nach einer halben Stunde hoch, denn sie hat keine eigene Kraft mit der sie hoch kommen könnte. Der Anblick war so schlimm, noch immer muss ich fast weinen, wenn ich daran denke.

Die Krankheit ist zu 50% vererbbar und ich habe Angst. Nicht um mein Leben, dass ich mal so enden könnte, sondern dass mein Vater oder mein Bruder diese Krankheit in sich tragen könnten. Es tut mir weh, meine Oma so dahin vegitieren zu sehen, unfähig irgendwas zu tun. Dann habe ich diesen Blog gelesen (http://www.langenfeld-web.de/christiane-valk/site01.htm) und jetzt habe ich noch mehr Angst, denn alles was dort steht, ist bei meiner Oma genauso. Ich kann mit der Krankheit und der Situation nicht umgehen, öfters weine ich. Was soll ich tun um besser damit umzugehen?

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