Was ist der Unterschied zwischen "Verschreibung" und "Verordnung" bei Medikamenten?

5 Antworten

Ich denke, auch wenn ich die Beiträge vor mir betrachte: Umgangsspachlich bedeutet es wohl dasselbe. Wenn ich aber juristische Maßstäbe anlegen will, etwa einen Anspruch daraus ableiten will, dann haben die beiden Begiffe juristisch eine unterschiedliche Bedeutung.

Kommentare von Nicht-Experten sind noch viel komischer... Verordnung = Rezept zu Lasten der GKV (z.Teil auch nicht verschreibungspflichtige Arzneimittel aber nur bei Kindern)! Verschreibung = nicht zu Lasten der GKV!

Meiner Meinung nach spricht man bei Medikamenten von einer Verschreibung und bei Hilfsmitteln wie Rollator(Gehhilfe), Hörgerät, Patientenlifter etc. spricht man von Verordnung, das muss auch meist vorher bei der Kasse beantragt werden.

Diese Begriffe werden synonym verwendet. Auch in versch. Gesetzestexten werden beide Begriffe ohne Unterscheidung verwendet. Das SGB V spricht viel von Verordnung, die Verschreibungsverordnung (die auf dem SGB V beruht) eben von Verschreibungen etc.

Die Expertenantworten sind echt oft zum Schreien komisch!!

Eine Verordnung begründet einen Anspruch auf Bezahlung durch deine Krankenkasse. Eine Verschreibung ermöglicht nur den Bezug von Arzneimitteln, die verschreibungspflichtig sind. Beispiel: 1. ein Antibiotikum, 2. die Pille. Wobei man sagen muss, dass bei fast allen Medikamenten (auch wenn verordnet) eine Zuzahlungspflicht pro Packung besteht.

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