Was ist der Unterschied zwischen einem Kieferothopäden und einem Zahnarzt?

3 Antworten

Kieferorthopäde oder Zahnarzt für Kieferorthopädie ist die Bezeichnung für Zahnärzte, die das 5 1/2-jährige Zahnmedizinstudium absolviert haben. Sie haben anschließend eine 1-jährige zahnärztliche Tätigkeit und anschließend eine 3-jährige Zusatzausbildung in Kieferorthopädie absolviert.

Nicht jeder Zahnarzt, der kieferorthopädische Leistungen anbietet, hat auch eine 3-jährige Zusatzausbildung absolviert. Wochenendkurse können dafür auch schon ausreichen.

Ein Zahnarzt konzentriert sich auf die konservative Behandlung, Füllungen, Wurzelkanalbehandlungen, bietet Prothetik und Zahnästhetik an, behandelt Notfälle, teilweise Chirurgie, Prophylaxe oder stellt Knirscherschienen her.

Ein Kieferorthopäde korrigiert Zahnfehlstellungen, lässt Zahnspangen anfertigen, behandelt die Patienten oft über eine lange Zeit, meistens sind das mehrere Jahre.

Der Kieferorthopädie sorgt dafür, dass die Zähne an der richtigen Stelle stehen. Zahnärzte beheben Zahnschäden (z.B. Karies etc.)

Der Kieferorthopäde kümmert sich nur um die Fehlstellung der Zähne und des Kiefers - der Zahnarzt um die Gesundheit der Zähne. Der Zahnarzt entscheidet, ob du zum Kieferorthopäden mußt, oder ob er dir helfen kann.

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