Was hilft gegen unerträgliche Regelschmerzen?

5 Antworten

Hallo Marco23523,

mir ist bewusst, dass meine Antwort schön spät ankommt, dennoch ist es wichtig Dir zu sagen, dass bei solchen Beschwerden der Arzt kontaktiert werden sollte.

Ein Frauenarzt bzw. Frauenärztin sollte kontaktiert werden, wenn

  • Schmerzen ungewöhnlich erscheinen.
  • neu aufgetreten sind.
  • zu stark geworden sind oder sich geändert haben.
  • außerhalb der normalen Blutung aufgetreten sind,
  • oder sich insgesamt das Beschwerdebild verändert.

Die Ursache für die die klassischen Regelschmerzen sind meistens körpereigene Botenstoffe, die sogenannten Prostaglandine. Während der Regel werden diese in der Gebärmutterschleimhaut vermehrt gebildet und verursachen dort die krampfartigen Beschwerden.

Wenn der Frauenarzt organische Ursachen bei Deiner Freundin ausgeschlossen hat, können Medikamente aus der Apotheke mit dem gut verträglichen Wirkstoff Naproxen helfen.

Naproxen wirkt am Ort des Geschehens und kann die Bildung der Prostaglandine (Schmerzbotenstoffe) hemmen und damit Unterleibsschmerzen und Menstruationsbeschwerden gezielt lindern.

Schon ein bis zwei Stunden nach der Einnahme kommt es in den meisten Fällen zu einer spürbaren Linderung der schmerzhaften Beschwerden, die bis zu 12 Stunden anhalten kann.

Nicht nur Regelschmerzen und Krämpfe können reduziert werden, sondern auch Begleitbeschwerden wie Kopfschmerzen, Gereiztheit und Übelkeit.

Weitere positive Nebeneffekte können sein: die Verringerung des Blutverlustes und die Verkürzung der Blutungsdauer. So kann sich die Lebensqualität während der Tage deutlich verbessern.

Alles Gute Euch beiden. Katrin vom Dolormin® Team 

https://www.dolormin.de/metanavigation/pflichtangaben.html

Gar keine. Ich hatte früher massive Regelschmerzen. Damals war ich gezwungen fast täglich Fleisch zu essen. Nachdem ich meine Ernährung umgestellt hatte hörte dieses Thema auf. Nun findest Du auf der Seite der WHO im Archiv eine ältere Veröffentlichung wonach Frauen dann keine Regelschmerzen kennen wenn sie sich vorwiegend vegetarisch ernähren. Zu dieser Feststellung die auf weltweite Erhebungen beruht wurden dann nachfolgend reichlich neue Studien in sehr unterschiedlicher Größe durchgeführt die auch von sehr verschiedenen natürlichen und juristischen Personen finanziert wurden. Mittlerweile wird davon ausgegangen dass das Fehlen von den in unserer Gesellschaft üblichen Frauenbeschwerden - nicht nur Regelschmerzen sondern manche weitere - darauf zurück zu führen sei dass vorwiegend vegetarisch lebende Frauen sich von Soja ernähren. Allerdings gehen solche Erkenntnisse auf jene Teile der Welt ein wo es gar kein Soja gibt.

Nein. Ich möchte mit meiner Antwort nicht dazu animieren nun Vegetarierin oder gar Veganerin zu werden. Allerdings gibt es keine wissenschaftliche Studie die der Auffassung widerspricht dass wir Menschen in der Woche nun mal nur 200 g tierische Produkte brauchen die mir bekannt wäre. Dafür gibt es reichlich Nachweise von Giftstoffen in Tieren die durch Anforderungen welche an Massenproduktion gestellt werden begründet werden. Die bei uns erwerbbaren tierischen Produkte werden mit Lebensmitteln gefüttert die sie natürlicherweise nicht kennen. Da gehört mit DDT verseuchtes Futter ebenso zu wie jede andere nur denkbare Belastung. Die Tiere speichern diese Belastungen in ihrem Körper, wir essen das Fleisch bzw. die aus ihnen produzierten Produkte und wundern uns dann über die Folgen. Bestenfalls machst Du Dich auf der Seite von vegan.eu schlau. Diese Seite sperrt Esotheriker und andere Fanatiker, übersetzt möglichst zeitnah wissenschaftliche Beiträge aus aller Welt zu Ernährung, erklärt bei Bedarf und ist für Fragen auch von Fleischkonsumenten offen.

Ansonsten kann ich noch raten etwa drei Tage vor Beginn der Periode die Flüssigkeitszufuhr um mindestens einen halben Liter zu erhöhen. Weiter würde ich zumindest die nächsten Monate in einem Naturkostladen die kleinen Fläschchen von Voelkel holen und aus ihnen verschiedenste Leckereien zaubern. Da lässt sich ebenso einfach Eis draus machen wie eine Süßspeise oder ein Kuchen. Hat der Körper genug von den in den Leckereien enthaltenen Mikronährstoffen schmecken die Sachen nicht mehr.

Das von der Pharmaindustrie angebotene Plastik entfernt nicht die Ursache. Dafür hat es reichlich Nebenwirkungen gerade wenn Deine Tochter noch unter 23 Jahre alt ist denn so lange brauchen wir Menschen bis wir ausgewachsen sind.

Iboprofen 400. Ggf. kann man die Dosis auch steigern, da mal mir Apotheker reden.

Wie wäre es mal, zu versuchen. ohne Tabletten auszukommen?

Oft hilft nämlich einfach Bewegung, richtig auspowern. Das lenkt erstens ab, setzt 2. "Glückshormone" frei und entkrampft. Und schon sind die Schmerzen zumindest erträglich. Ich hab mich immer aufs Rad geschwungen und bin ne Stunde rumgefahren...oder hab Gartenarbeit gemacht.

Natürlich nur, wenn sie gesund ist.

Hat sie es mal mit was Kaltem probiert? Ich leg mir immer nen Kühlakku oder nen kalten Waschlappen auf den Bauch,hilft bei mir besser als Wärmflasche oder manchmal auch beides im wechsel also Wärmflasche und Kühlakku.

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