Was heist beim Zahnarzt,Spezifikation nach GOÄ/GOZ?

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GOZ: Die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ)ist eine deutsche Rechtsverordnung, die die Vergütung von zahnärztlichen Leistungen regelt, „soweit nicht durch Bundesgesetz etwas anderes bestimmt ist“ (§ 1 (1) GOZ). Die letztgenannte Ausnahmeregelung greift insbesondere bei zahnärztlichen Leistungen für Versicherte der Gesetzlichen Krankenversicherungen (kurz: „Kassenpatienten“), die nach dem Bewertungsmaßstab zahnärztlicher Leistungen (BEMA) abgerechnet werden. Zahnärztliche Leistungen für Kassenpatienten, die nicht in der BEMA enthalten sind oder über die Richtlinien und Regelungen des SGB V hinausgehen, werden dem Kassenpatienten ebenfalls entsprechend der GOZ in Rechnung gestellt. Da in der Praxis ca. 90 Prozent der Patienten gesetzlich versichert sind, erfolgt die vollständige Abrechnung nach GOZ nur noch in der Minderzahl der Fälle (10 % sog. „Privatpatienten“, darunter überwiegend beihilfeberechtigte Beamte).

GOZ ist die Gebührenordnung für Zahnärzte. Wenn der Zahnarzt z.b. chirurgische Leistungen oder z.B. Fäden entfernen, durchführt, die GOZ hierfür keine Gebührenansätze hat, darf er in die Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) wechseln.

GOÄ: Die Gebührenordnung für Ärzte (auch GOÄ genannt) regelt die Abrechnung aller medizinischen Leistungen außerhalb der gesetzlichen Krankenversicherung. Damit ist sie die Abrechnungsgrundlage sowohl bei Privatpatienten, d. h. Patienten, die ihre Behandlung selbst bezahlen und üblicherweise bei einer privaten Krankenversicherung versichert sind, als auch für alle anderen ärztlichen Leistungen, die von einem in Deutschland approbierten Arzt in Rechnung gestellt werden.

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