Was hat sich die Evolution bei unseren Hoden gedacht?

13 Antworten

die hat sich dabei eine Menge gedacht, die Evolution ... wären die Hoden inneliegend, würden die Samen zu warm werden und Mann wäre zeugungsunfähig ...

Dadurch, dass die Hoden außerhalb des Körpers liegen, ist die Temperatur um ein bis zwei Grad geringer als im Körperinneren ... und die Samenzellen werden bei ''Optimaltemperatur'' gelagert ...

Kluge Evolution ;-)

Hoden sind im Hodensack durch Überhitzung geschützt.

Die Haut des Hodensacks ist sehr muskulös, meistens stärker pigmentiert, hat reichlich Schweiß- und Talgdrüsen und ist leicht behaart. Kontraktionen der Skrotalhaut können die Oberfläche des Hodensacks erheblich verändern und damit die Wärmeabgabe steuern. So bleibt die Temperatur der Hoden konstant bei 34 bis 35 Grad Celsius.

Quelle: http://www.netdoktor.de/Gesund-Leben/Anatomie/Anatomie-des-Mannes-3332.html

Außerdem sind sie bekanntlich sehr schmerzempfindlich. Dadurch passen Männer natürlich darauf auf, dass ihren Hoden nichts passiert.

Die Temperatur im Körper ist für die Spermien zu hoch. Sie liegen außerhalb, da sie ein wenig kühler lagern müssen. Gekühltes hält sich besser und wird nicht zu schnell schlecht. Die Natur und damit die Evolution haben sich was Schlaues dabei gedacht.

Es gibt natürlich auch Tiere, die ihre Hoden innerhalb des Körpers haben:

http://www.elephant.se/faq_d.php

Frage.- Ich habe gehört, daß die Hoden der Elefantenbullen innerhalb des Körpers liegen. Warum werden sie nicht durch ihe höhere Temperatur geschädigt? Antwort: Generell sind Elefanten in der Lage eine. Vielfalt an Körpertemperatur zu haben und diese physiologische Anpassung erlaubt ihnen ihre Körpertemperatur während der Samenproduktion zu senken. Die Körpertemperatur der Elefanten beträgt durchschnittlich 35,9 Grad Zentigrad (oder 96.6 Grad Fahrenheit). Physiologisch kann der Elefant seine Temperatur eine paar Grad nach oben oder unten variieren (sehr wichtiger Mechanismus zum š-berleben bzw. zur Anpassung. Darüberhinaus haben Elefanten einen Zirkulations-mechanismus genannt "retetestis" (Hodennetz-System). Dieses System bringt Arterien und Venen eng zusammen, erlaubt so einen schnelleren und effizienteren Hitzeaustausch zwischen diesen und kühlt so das Blut in der Nähe der Hoden. Dieses System ist verbreitet bei Tieren mit solchen Bedürfnissen, z. B. Delphinen, Flippern oder im Hirn von in der Wüste lebenden Ungulaten. Antwort- Hezy Shoshani, Elephant Research Foundation, Michigan, USA

Da wären sie doch besser geschützt und da können keine Bälle oder Baseballschläger etc. reinfliegen/schlagen.

Übrigens: Ein "Groin Attack/Kick" tut bei jedem Geschlecht weh und ist sogar eigentlich gleich gefährlich! ;) Die Hoden sind durchaus geschützt und nicht nur wegen der Schmerzempfindlichkeit! Im Grunde genommen sind sie sogar besser geschütz, als wenn z.B. ein Ball ins Auge geht oder in die Zähne. Da könnte man sich auch fragen, warum die Augen nicht noch eine harte Glasplatte vor sich haben oder die Zähne (mehrmals) nachwachsen können.

Die Samenproduktion,bedarf nun einmal eine geringere Temperatur!

dies hat die "Evolution"zu Tage gebracht ;-)

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