Was für Medikamente kommen in der Paliativ Medizin zum Einsatz?

5 Antworten

Es gibt keine palliativen Medikamente, auch wenn natürlich einige Medikamente in dem Fachbereich häufiger eingesetzt werden als anderswo.

Häufig eingesetzt werden Schmerzmittel wie Novaminsulfon, Morphin, Hydromorphon, seltener Fentanyl. Bei Atemnot wird ebenfalls sehr gerne Morphin genommen. Gegen Übelkeit MCP (oft zusammen mit Haloperidol) oder Dimenhydrinat, Lorazepam bei Angst, Natriumpiccosulfat bei Verstopfung... Midazolan dient zur Sedierung, in geringer Dosis aber auch gegen Angst/Panikattacken oder bei Krampfanfällen.

Daneben gibt es aber natürlich auch alle anderen Medikamente - alles, was nötig und sinnvoll ist, wird auch gegeben.

Schmerzmittel werden (bei Bedarf) in der Palliativmedizin nach verschiedenen Stufen eingesetzt.

Grundsätzlich gilt aber immer, dass andere Maßnahmen zur Schmerzlinderung der Medikamentengabe vorzuziehen sind.

In Stufe 1 werden einfache Schmerzmittel, also keine opioidenbzw. morphinähniche, verabreicht. Sie sind z.T. rezeptfrei zu bekommen und haben den Vorteil, dass sie die Wahrnehmung des Patienten nicht beeinträchtigen, sdnern nur die Schmerzen lindern.

In Stufe 2 werden schwache bis mäßig starke opioide Schmerzmittel wie Tramadol, Tilidin und Codein verabreicht, die dann schon leicht narkotisierend wirken und auch die Wahrnehmung des Patienten beeinträchtigen. Außerdem kann ihre Einnahme zu Nebenwirkungen wie Übelkeit, Verstopfung, Müdigkeit führen.

In Stufe 3 gibt man dann stark wirksame Opioide wie
beispielsweise Morphin, Oxycodon, Fentanyl und  sowie Buprenorphin.


Du findest dazu aber auch massenhaft Informationen im Internet.





- Schmerzmittel z.B. Morphium, Fentanyl (i.v., s.c., p.o.)

- Oft auch Mittel gegen Übelkeit z.b Vomex, MCP

- Dormicum (ehr seltener - zur palliativen Sedierung)

Natürlich werden sonst alle anderen Medikamente weitergeben die der Patient brauch die noch best mögliche Lebensqualität zu erhalten (z.b. bei einem Patient welcher oft Krampft die Krampfmedikamente)

Z.B.
Tramadol, Tilidin und Codein,
Morphin, Buprenorphin, Fentanyl und Oxycodon

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Das kommt auf den einzelnen Fall an und dann entscheiden die Ärzte, welche Medikamente sie verabreichen.

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