Was denkt ihr über Asperger - Autismus?

2 Antworten

Mein Bruder hat das. Also ich denke da ziemlich neutral drüber solange er mich nicht nervt. Mein Bruder ist kaum empatisch, war ne Zeitlang auch sehr aggressiv und egal was alles muss immer extrem sein. Ich weiß ja nicht was bei dir so ausgeprägt ist. Aber schlimm ist es nicht, so lange du deine Mutter nicht schlägst oder so wie mein Bruder das mal gemacht hat. 

Nein, das mache ich zum Glück nicht. Bei Weiblichen Asperger Autisten ist die Agressionen nicht so sehr ausgeprägt als bei den Männlichen. Weibliche Asperger Autisten sind eher schüchtern und zurückhaltend.

@SlytherinGirl

Merkt man es dir an wenn man kurz mit dir spricht also z.b. nach dem Weg fragt oder so, bei meinem Bruder nicht nur wenn man länger mir ihm zu tun hat merkt man, dass er "anders" ist.

@SlytherinGirl

Nur der Vollständigkeit halber: auch männliche Asperger-Autisten müssen überhaupt nicht aggressiv sein. Sie sind es statistisch häufiger, aber es gibt auch komplett friedliche männliche Asperger. Ich gehe jedoch davon aus, das weisst du auch. :)

Negativ ganz bestimmt nicht. Aber warum sollte ich positiv denken? Tu ich ja bei Rollifahren, Blinden, Menschen mit Trisomie 21 und und und ja auch nicht. Es sind einfach Menschen mit besonderen Bedürfnissen. Auf die in machen Situationen speziell eingegangern werden muss. Ist aber bei manch "normalem" auch nicht anders

Was macht es mit einem Kind, wenn die Mutter Asperger-Autistin ist?

Bitte verhaut mich nicht für diese Frage, ich gebe sie nur an euch weiter, weil ich selbst damit nicht gut umgehen kann.

Es geht um Folgendes: Ich beobachte und begleite seit längerer Zeit einen Jungen, der noch geraume Zeit schulpflichtig ist, jede Menge Anzeichen für Asperger hat, bisher die Diagnose nicht hat, dafür aber reichlich Probleme wegen der Maßnahmen, die wegen bisheriger Einschätzungen seiner Verhaltensweisen getroffen wurden.

Nun hat die Mutter nach intensiver Beschäftigung mit dem Thema Asperger einen Eigenverdacht für sich selbst diagnostisch abklären lassen - gesichert positives Ergebnis.

Das hat sie kürzlich der Psychotherapeutin ihres Sohnes erzählt, MIT dem Hinweis darauf, dass Asperger vererbbar ist und der Sohn das dann wohl von ihr hätte.

Die Therapeutin behandelt auf Trauma. Wundert sich zwar, wieso sie so gar nicht vorankommt, lehnt aber Autismus-Spektrum als Möglichkeit ab.

Und jetzt kommt der Punkt, bei dem ich überhaupt nix mehr verstehe:

Dass die Mutter erzählt, dass sie Asperger-Autistin ist (und damit begründen wollte, wieso sie bestimmte Schwierigkeiten ihres Sohnes nicht sehen konnte, nämlich weil sie seine Besonderheiten teilt und automatisch darauf eingegangen ist) wurde von der Therapeutin umgedreht.

Die Mutter sagte, der Wortlaut war "Das MACHT ja was mit einem Kind, wenn die Mutter eine schwerwiegende Krankheit hat"

Weiterhin wurde ihr wohl unterstellt, das Kind durch ihr "So-sein" so beeinflusst zu haben, dass es jetzt ihren Autismus nachahmen würde, die Eltern seien ja die wichtigsten Vorbilder...

Einerseits platzt mir da der Kragen und ich möchte dieser Therapeutin am liebsten persönlich ein paar äußerst unfreundliche Dinge an den Kopf werfen - andererseits bin ich nicht allwissend und frage vorsichtshalber vor einem eventuellen verbalen Amoklauf mal hier in die Runde, ob jemand genaueres weiß.

Ich selbst kenne ausschließlich Menschen, die ihren Eltern nie gefolgt sind, oder erst als Erwachsene damit angefangen haben. Dass Kinder selbst im üblichen Trotzalter mehr oder weniger Baby bleiben, weil die Eltern von der Norm abweichen, hab ich sonst noch nie erlebt.

Wenn möglich: es wäre ganz schön, wenn nur Leute antworten, die sich mit der Thematik wenigstens halbwegs auskennen. (Ist nicht selbstverständlich, das weiß ich, aber wünschenswert ist es doch)

Liebe Grüße!

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