Was denkt ihr ist stärker: der Körper oder der Geist?

5 Antworten

Schmerzen und Süchte oder überhaupt Empfindungen werden vom Gehirn als schlimm oder weniger schlimm wahrgenommen. Um eine Veränderung zu bewirken, kann der Auslöser am Körper, der die Signalübertragung zum Kopf initiiert "bearbeitet" werden oder das Denken beeinflusst werden (Gewöhnung, Disziplin, Motivation, Ablenkung,...).

Durch Meditation, Drogen oder Hypnose oder ähnlichem schaffen Menschen es, Schmerzen auszublenden oder zu reduzieren. Die meisten Menschen unterliegen aber dem körperlichen Impuls.

Man darf nicht vergessen, dass Schmerzen eigentlich als Phänomen etwas "Positives" sind. Sie haben eine Signalwirkung "Achtung! Hier stimmt etwas nicht. Ändere etwas!". Wer diese ignoriert, der fährt auch mit Ölleck Auto oder ignoriert Viruswarnungen am Computer, bis gar nichts mehr geht.

Die meisten Menschen unterliegen aber dem körperlichen Impuls.

Welche körperlichen Impulse (ich gehe mal davon aus, dass es bei Dir nicht nur einen Impuls gibt)?

Gruß Fantho

@Fantho

Ich habe als klassisches Bild vor Augen, bei dem jemandem mit der Nadel in den Finger gestochen wird oder eines, bei dem jemand auf eine heiße Herdplatte fasst. Das sind aber nur Beispiele. Man könnte genauso das Wärmeempfinden in der Sauna nehmen.

Eine interessante Frage stellt sich mir gerade: Ist Liebe auch ein von außen ausgelöster Impuls? Vielleicht kannst du mir da helfen.

@Suboptimierer

An "Suboptimierer":

LIEBE ist eine ganz besondere Essenz, welche ein Baby bereits im Mutterleib - durch die innere liebevolle Zuwendung der Mutter - unbewusst-intuitiv, aber durchaus positiv wirksam erfahren kann. 

Die Voraussetzungen / Anlagen zur Empfindung / Erfahrung der Essenz von LIEBE werden durch die Reinkarnation einer SEELE in einem neuen "Wirts-Körper" hintergründig fest mit "verwurzelt".

Bevor sich (leider) das EGO-Bewusstsein durch äußere "weltliche" Einwirkungen / Impulse im wachsenden Verstand des geborenen Baby zunehmend ausbreiten kann und versucht sich "vordergründig" aktiv - als nur scheinbares ICH - innerhalb des "normalen" Lebens   zu präsentieren sowie dieses möglichst ganz zu bestimmen.

@AllesLiebe12

Ich bin ja nicht so der Anhänger von Reinkarnationsüberlegungen.

Seelen auf der Suche nach Gefäßen? Da haben sie ja Glück, dass es zur Zeit auf dem Planeten Erde ein paar Milliarden Gefäße gibt. Hoffentlich gibt es nicht bald mehr Gefäße als Seelen. 
Reißen sich die Seelen um ihre Gefäße? Gibt es da eine Hierarchie? Ziehen die Nummern oder welche Seele darf in einen Körper, wenn zwei dort gerne hinein möchten?
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Die Frage war, ob ich dazu gebracht werde, jemanden oder etwas zu lieben und ich nur entscheide, ob ich es übersteuern möchte oder ob die Entscheidung vorgreift, dass ich bereit bin eine Gruppe von Menschen und Gegenständen zu lieben und es nur darauf ankommt, wer meine Hand ergreift, die ich reiche. :/

@Suboptimierer

Letztlich wird jeder Mensch "zu etwas gebracht" innerhalb des   raum-zeitlich abfolgenden Schicksals (er)lebender Vergangenheit     in seinem jeweils ihm eigenen Universum !

Wobei der uns gegebene (intelligente) Freie Wille und dessen mögliche Ergebnisse gewisse "Schicksals-Variablen" beinhaltet innerhalb der gesamt-gesteuerten ILLUSION dieser endlichen Welt.

Eine SEELE reinkarniert niemals im identischen Universum, weil der "Zeitpfeil" immer nur in die gleiche Richtung zeigend "mit - illusionär - vergeht". 

Von daher - es sind "automatisch" immer genug "Körperhüllen" da, welche es - indirekt - durch "Gottes Hand" zu "beseelen" gilt.

Hallo Thelostboy342,

Natürlich die mentale Stärke.

Ein Beispiel dafür ist schon sehr erklärend warum:

Es gibt Menschen, die aufgrund von gewissen Ereignissen auf einmal z.B ihren Arm nichtmehr bewegen können und er "taub" erscheint. Mit dem Arm und dem rest des Körpers ist aber alles in ordnung.

Es gibt sogar sehr viele alltägliche Beispiele dafür.

Bei krankheiten hängt beides zusammen - so glaube ich -  da dort ja auch das eigene Imunsystem gefragt ist. Um eine schmerzvolle und anstrengende Krankheit zu besiegen, ist allerdings die psyche sehr wichtig um nicht auf zu geben.

Ich würde zu gerne wissen was allein von unserer alleinigen Vorstellungskraft alles möglich ist. Mit Sicherheit viel und Atemberaubendes!

LG

Mind over matter. Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Ich würde sagen normalerweise ist der Wille stärker und man kann immer noch einen Kilometer mehr laufen oder eine std. länger wach bleiben oder einen Kasten mehr tragen, wenn man sich dazu zwingt. Wenn der Geist aber sehr schwach ist und man deshalb hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt, dann ist natürlich die Physis/der Körper stärker.

So sehe ich es aus.

Ich würde mich auf den Sport als Beispiel beziehen - zum Beispiel beim Kraftsport ... der ganze Körper will einfach nur aufhören nach X Wiederholungen, aber der Geist zwingt einen noch mehr dranzuhängen. Sofern der Geist stark genug ist die Beschwerden des Körpers zu überstehen

Jaaa.. das ist zwar richtig und wichtig beim Bodybuilding, allerdings sollte man auch wissen wann Schluss ist. Da kann man sich nämlich auf Dauer was kaputt machen.

Natürlich - aber man muss sich schon quälen - aber natürlich nicht so sehr das Beschädigungen der Muskulatur oder gar der Gelenke zu groß werden.

Der Mensch ist grundlegend ein Geist-Seele-Wesen in einem stofflichen, materiellem Körper. Von daher dürfte Geist (fast) immer bestimmend sein.

Wenn sich allerdings sehr extreme Lebens-Zustände - wie z.B. bei einem Alkoholiker - ergeben (wie in meiner Familie erlebt) dann scheint es den Eindruck zu machen, als wenn der Körper von seinen starken (negativen) Reaktionen heraus den - fast immer bestimmenden - Geist völlig in den Hintergrund des intelligenzbegründenden, bewussten Bestimmens drängt. 

Man bekommt so den extremen Eindruck als hätte man es (fast) mit einem Tier zu tun ! 

Wenn dieses stark chronisch bzw. fast ausweglos wird, dann ruft das die SEELE auf den Plan, welche - meiner Erkenntnis nach - folglich starke Depressionen als "Alarmsignale" verursachen kann über das "hintergründige" Auslösen einer starken Veränderung des vor der Alkoholerkrankung noch völlig normalen Gehirnbotenstoffwechsels (über die Zirbeldrüse im Gehirn).

Natürlich können entsprechende negative Erlebnisse / Geschehnisse im Vorfeld des Ganzen ursächlich auslösend sein für einen solchen "Teufelskreislauf" !

Hallo! Es kommt auf die Situation an aber in Summe ist da doch der Kopf wichtiger

Alles Gute.

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