Was braucht ein Baby das erste Jahr wirklich?

5 Antworten

Stubenwagen oder Bettchen ..?

Auch wenn heute Stubenwagen nicht mehr so häufig gekauft werden, ich finde so ein Stubenwagen sehr praktisch. Oftmals wird er von Familie zu Familie weiter gegeben.

Den besten Tipp habe ich in der Mütterberatung bekommen.

Balmed Hermal Bad ( Apotheke), es gibt nichts besseres für das tägliche Bad oder ins Wickelwasser des Babys. Babyöl etc. kann man sich sparen.

( Ja ich weiss, dass das heute viele Eltern nicht mehr machen, was ich aus beruflicher Sicht und Erfahrung als Mutter falsch finde!)

Ein Klassiker gegen fast alle Hautprobleme. Gehört für mich Balmed Hermal in jede Hausapotheke wenn man Windelkinder hat.

Was hier auch schon empfohlen wurde ist Schwarztee, hat ja eh fast jeder im Schrank.

Ebenso kann man mit Physiologischer Kochsalzlösung einfach alles am Körper waschen oder behandeln, besonders Augen und offene Wunden.

1 Liter abgekochtes Wasser +1 Telöffel Salz (9g)

Gazewindeln kann man nicht genug im Haus haben, die sind einfach für alles zu gebrauchen.

5-6 Strampler und eben so viele Bodys werdet ihr sicher auch brauchen.

Eine kleine Schoppenflasche und etwas Babymilch für Notfälle. Notfälle passieren immer dann, wenn man keine Zeit hat einzukaufen oder alle Läden zu sind.

Fieberthermometer, ganz wichtig!

Alles was man mehr braucht zeigt sich mit der Erfahrung.

EIne Babybadewanne oder einen Babybadeeimer... falls man den Säugling nicht im Waschbecken baden kann (manche Badezimmer verfügen ja eher über kleine Waschbecken ,.... und die Duschwanne wär zu unpraktisch, die Badewanne zu groß).

Zusätzlich ein Badethermometer auf dem spezielle aufgedruckt ist in welchem Temperaturbereich es zu kalt/ ideal/ zu heiß ist (dieses Badethermometer kann nan noch über Jahre hin benutzen).

Falls man eher zur Fütterung per Fläschchen tendiert (weil man vielleicht bereits geplant hat das auch Milch abgepumpt und dann per Flasche gefüttert wird... oder weil man bereits geplant hat das man nicht stillen will/ darf/ kann) dann brauchts diverse Babyfläschchen, entsprechende Schraubaufsätze und Sauger.

Und dann entweder einen großen Kochtopf um die abgewaschenen Fläschchen und Saugeraufsätze in regelmäßigen Abständen (im Zuge des Reinigungsprozesses) abzukochen.... Oder aber man besorgt sich einen Dampf Vaporisator (wir hatten einen).

Fläschchenwärmer kann man sich besorgen, muss man aber nicht. Wir hatten einen "für den Fall der Fälle", er kam aber eher nur selten zum Einsatz.

Mullwindeln/ Spucktücher (wie auch immer sie jeweils genannt werden)..... Davon wird man im Laufe der Zeit viele brauchen und auch vielfältig verwenden. Je nach Qualität des Materials geht so ein Ding schon nach 2 Mal Waschen langsam kaputt.... oder es hält über viele Jahre perfekt. Da muss man sich einfach selbst mal durchprobieren.

Das Tolle an den Tüchern: Man kann damit die eigene Kleidung schützen beim "Bäuerchen machen", man kann damit die Liegefläche vor ausgespuckter Milch schützen. Man kann es beim Reinigungsprozess während des Wickelns verwenden (um die gereinigte noch feuchte Haut trocken zu tupfen beispielsweise). Man kann damit Münder und Finger säubern, sie als Lätzchen verwenden.... etc pp.

Unsere letzten wurden noch im Kindergartenalter verwendet (da dann aber eher als Waschlappenersatz).

Schnuller kann/ muss aber nicht. Je nachdem wie man als Eltern selbst darüber denkt (aktuell) und je nachdem welches Saugteil-Material man bevorzugt bzw. vom Baby angenommen wird.

Edit: Wir hatten über dem Wickelbereich an der Wand auch eine Wärmelampe. Die kam hin und wieder zum Einsatz. Braucht man aber je nachde wie und wo man wohnt nicht.

Wickelkomode braucht man auch nicht unbedingt, manche Leute wickeln lieber auf dem Teppich (mit nem Handtuch oder einer gepolsterten Wickelauflage) oder auf dem Bett der Eltern.

Mir fiel noch etwas zum Thema "Pflegeprodukte" ein.

Es gibt Leute die schwören auf Babypuder. Da es für uns damals auch Neuland war holten wir eine Dose Babypuder.... Letztlich wurd das Zeug aber nie für unseren Nachwuchs verwendet.

Auf der Frühchenstation lernten wir folgendes kennen (und schätzen):

Schwarzer Tee zur Reinigung des Windelbereiches (wenn dort mal etwas rot war... oder sogar schon leicht wund). Dazu wurde eine Portion schwarzer Tee gekocht (richtig stark aufgebrüht, so das man den im Normalfall nicht mehr trinken würde). Dieser Tee wurde dann abgekühlt, und lauwarm verwendet (oder aber als Zusatz in eine Schüssel warmes Wasser getan) um dann mit dem warmen Wasser den Windelbereich zu reinigen.

Der schwarze Tee hilft bei der Heilung der Haut. Das funktioniert, egal wie alt der Mensch ist. Half mir auch gut als ich vor lauter "ständig Hände waschen und desinfizieren" rissige Hände bekam.

Bei spezieller Wundsalbe kann man sich in der Apotheke erkundigen, oder noch besser erst mal Rücksprache mit dem Kinderarzt halten. .

@Rockige

Puder nutzt man heute nicht mehr. Es klumpt und reibt dann wunde Popos erst recht auf. Badewanne oder Eimer braucht man nicht. Wenn man eine große Badewanne hat kann man einfach mit dem Baby gemeinsam baden. So gewöhnt es sich gleich an die große Wanne

@ApfelTea

Klar, deswegen schrieb ich ja: Es gibt Leute die schwören auf Babypuder. Da es für uns Neuland war holten wir eine Dose Babypuder (klar, als Neuling holt man zu Beginn oft erst mal das Zeug das man aus der Werbung und sonstigem TV etc kennt). Und dann stellt man daheim fest ob man es braucht oder nicht.

Ja, es verklumpt, und es ist nicht gut für die Atemwege (hab ich mal gelesen). Gegen feuchte Hände half es mir aber persönlich schon mal.

Eine Babywanne oder einen Badeeimer.... Nun, das ist so wie mit Dingen wie Wickelkomode, Vaporisator, Babyflasche, und so weiter. Der eine brauchts nie (weil es Alternativen gibt daheim), der andere probiert es aus und entscheidet dann "Ja" oder "Nein".

Ob man mit dem Baby immer gemeinsam baden geht oder nicht, das muss jedes Elternteil selbst entscheiden. Ich bin in das "Baden im großen Waschbecken" damals reingewachsen auf der Frühchenstation. Entsprechend war ich froh das ich "nur" eine Babybadewanne daheim hatte (die Waschbecken waren nicht geeignet).

Letztlich zählt hier doch eines: Es werden Ideen gesammelt, manchmal das Für und Wider durchgekaut durch verschiedene User. Letztlich kauft man manche pratische Dinge und manchen Blödsinn (der dann nach spätestens einem Jahr weggeschmissen oder zweckentfremdet wird).

Vielleicht eine Dose PRE-Milch, nur für den Fall, dass es Stillschwierigkeiten gibt.

Ein Stillkissen fand ich auch immer hilfreich.

Eine Wickelunterlage oder einfach was wasserfestes.

Kein Muss, aber angenehm fanden wir einen Heizstrahler. Dann hat das Baby es gemütlich warm, wenn man nach dem Baden bisschen windelfrei strampeln will oder Babymassagen macht.

Schlafen soll im Elternbett sein, nehme ich an? Ansonsten halt noch sowas wie Beistellbettchen oder ähnliches.

Viel fertiges Essen im Frost oder ähnliches 😅 in den ersten Wochen ist Kochen oft Nebensache.

Dass fiele mir jetzt ein.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin Mama

Fuers Baby:

  • Tragetuch
  • Nach 5-6 Monaten, wenn Beikost dazukommt, auch eine Wasser-Trinkflasche
  • Babynagelschere
  • Babybett, es sei denn ihr seid Hippies mit Familienbett wie wir

Fuer deine Freundin:

  • Einmalslips und Binden fuer nach der Geburt
  • Stilleinlagen da man am Anfang manchmal arg tropft
  • Milchpumpe und Flaschen wenn sie mal Pause mag
  • Gute Schokolade

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